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Stadtrat Nürnberg Spielhallen werden aus Wohngebieten verbannt

Der Nürnberger Stadtrat hat dem sogenannten Vergnügungsstättenkonzept einstimmig zugestimmt. Das Konzept soll unter anderem Wohngebiete sowie soziale Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen schützen.

Stand: 26.10.2016

Spielautomaten | Bild: colourbox.com

Nach dem Konzept sind Spielhallen und Wettbüros in Zukunft nur noch in sieben Gebieten in Nürnberg zulassen.

"Hauptanliegen [...] ist es, Bereiche beziehungsweise Gebiete zu definieren, in denen eine Ansiedlung nicht den Entwicklungszielen der Stadt Nürnberg entgegensteht."

Gutachten zum Vergnügungsstättenkonzept

In der Innenstadt sind Spielhallen und Wettbüros künftig nur noch in den Einkaufsstraßen zwischen Weißem Turm und Lorenzkirche sowie bis zum Bahnhof zulässig. Dieses Gebiet weise eine "hohe Robustheit" auf und sei somit "sehr resistent gegen Störpotenziale von Spielhallen und Wettbüros", heißt es in dem Gutachten, das Grundlage für das nun beschlossene Konzept ist. Der Hauptmarkt ist aufgrund seiner historischen Bedeutung allerdings ausgeschlossen.

Weitere zulässige Gebiete für Spielstätten sind der südliche Aufseßplatz, das Frankenzentrum, das Einkaufszentrum "Mercado", der gewerbliche Bereich an der Regensburger Straße sowie Mögeldorf.

Flut an Spielstätten

Nachdem in Nürnberg immer mehr Spielstätten und Wettbüros eröffneten, hatte der Stadtrat beschlossen, ein Vergnügungsstättenkonzept auf den Weg zu bringen. Zu diesen zählen laut Gutachten Spiel- und Automatenhallen, Wettbüros, Diskotheken und Nachtlokale jeglicher Art, Tanzbars, Stripteaselokale, Swinger-Clubs und Sexkinos.


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Ziegler, Donnerstag, 27.Oktober, 12:38 Uhr

1. Artikel: Spielhallen werden aus Wohngebieten verbannt

Hallo, das in ihrem Artikel gezeigte Foto ist irreführend, denn die abgebildeten Spielautomaten sind sogenannte "einarmige Banditen", sind zu Recht, wegen dem hohen Suchtpotential, hohes Verlustrisiko, ein Spiel, ca. 2 Sekunden kann bis zu 500 Euro kosten, immer schon in gewerblichen Spielotheken verboten, aber in staatlichen Spielhöllen natürlich erlaubt, von dort stammt auch das abgebildete Foto; staatliche Doppelmoral!!! Bitte vorher besser recherchieren!!!. Mit freundlichen Grüßen Robert Ziegler