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Räuber in Nürnberg Bewaffnete Überfälle auf Spielhallen

Schon die dritte Spielhalle innerhalb einer Woche ist in Nürnberg überfallen worden. Hinweise auf einen Serientäter liegen vor.

Von: Judith Dauwalter

Stand: 18.08.2016

Spielhalle in der Luitpoldstraße

Ziel des jüngsten Überfalls war am Mittwochabend (17.08.16) eine Spielhalle in der innenstädtischen Luitpoldstraße. Der Täter forderte laut Polizeiangaben mit einer Schusswaffe Bargeld von der Angestellten, genau wie bei den vorangegangenen Taten am Montag (15.08.16) im Stadtteil Glockenhof und am Freitag (11.08.16) in Maxfeld. Er trug in allen Fällen eine Strumpfmaske.

Keine Verletzten

Spielhalle in der Glockenhofer Scheuerlstraße

In den drei Spielhallen erbeutete der Räuber jeweils mehrere hundert Euro und floh zu Fuß. Verletzt wurde bei den Überfällen niemand. Die identische Vorgehensweise und dass alle Opfer den Täter ähnlich beschreiben, sei laut Polizei ein Hinweis auf einen Serientäter.

Spielhalle in der Maxfeldstraße

Er habe jeweils eine dunkle Schirmmütze getragen, habe helle Haut und eine schlanke Figur. Lediglich das Alter schätzten die Opfer unterschiedlich, zwischen 20 und 40 Jahren. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911 / 21 12 33 33.

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Jurek W., Donnerstag, 18.August, 19:06 Uhr

1. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Und warum tut man nix dagegen? Wenn jeder Depp reinspazieren kann und die Anwesenden erpressen kann, da wird es weiterhin Nachahmer geben. Es muss mal Sicherheitspersonal rein oder es muss eben am Eingang eine Überwachungskamera ran und sofort abgecheckt, was für Kundschaft kommt. Es ist auch bei "XY ungelöst" erstaunlich, wie merkwürdige Gestalten bei Juwelieren hineinspazieren, ohne dass man etwas unternimmt. Auch keinen zusätzlichen Mitarbeiter per Signal hinzu holt, wenn es ersichtlich wird, dass dieser Kunde wohl gar keiner ist. Die bislang vorherrschende typisch deutsche Naivität zahlt sich heutzutage nirgends mehr aus.