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Banken-Fusion Sparkassen Ansbach, Dinkelsbühl und Rothenburg werden eins

Die Sparkassen Ansbach, Rothenburg ob der Tauber und Dinkelsbühl schließen sich zusammen. Die Regierung von Mittelfranken hat der Fusion der drei Geldinstitute zur "Sparkasse Ansbach" nun zugestimmt.

Stand: 02.08.2016

Sparkassen-Logo an einer Ziegelwand (Symbolbild) | Bild: picture-alliance/dpa

Schon ab dem 1. September wird es im Landkreis Ansbach nur noch eine Sparkasse geben. In dem neuen Institut werden insgesamt rund 800 Mitarbeiter und 70 Azubis arbeiten. Betriebsbedingte Kündigungen soll es in Folge der Fusion nicht geben, erklärte ein Sprecher der Sparkasse Ansbach dem Bayerischen Rundfunk.

Niedrige Zinsen und scharfe Regeln

Der Zusammenschluss war seinen Angaben nach nötig, weil immer umfangreichere Vorgaben etwa im Kreditgeschäft kleinere Banken überfordern würden. Außerdem setzt die derzeitige Niedrigzinsphase den Sparkassen zu. Bis die Fusion der Dinkelsbühler, Rothenburger und Ansbacher Häuser endgültig und auch technisch vollzogen ist, wird es wohl noch bis Oktober 2017 dauern, heißt es.

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johannes ost, Dienstag, 02.August, 19:42 Uhr

1. Niedrigzins-Politik

Die Niedrigzins-Politik trifft die Sparkassen offensichtlich schwer, die können ihre Einlagen nicht mehr gewinnbringend handeln oder verleihen. Die müssen an der Gebührenschraube drehen. Die Zeiten der gebührenfreien Kontoführung sind bald vorbei. Das müssen sie ihrer verwöhnten Massenklientel aber erst beibringen.

  • Antwort von K. Haas, Dienstag, 02.August, 20:53 Uhr

    Sie werden kaum eine Sparkasse finden, die ein gebührenfreies Girokonto anbietet mit Ausnahme evtl. von reinen Online-Konten. Qualität und viele verschiedene Zugangswege haben schon jetzt ihren Preis.