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Probealarm Wo in Franken die Sirenen heulen

Sirenen ertönen nicht nur, um die Feuerwehr zu alarmieren, sondern auch um die Bevölkerung vor Gefahren zu warnen. Am Mittwochvormittag werden deshalb die Systeme getestet. Auch weite Teile Frankens sind betroffen.

Von: Judith Dauwalter und Sebastian Küster

Stand: 18.10.2016

Sirene auf einem Dach | Bild: picture-alliance/dpa

Um 11.00 Uhr wird am Mittwoch (19.10.16) eine Minute lang ein lauter Ton zu hören sein. So können Lehrkräfte und Erzieher in Schulen und Kindergärten die Bedeutung des Signals erklären.

Betroffene Gebiete

In Mittelfranken sind die Landkreise Erlangen-Höchstadt, Nürnberg, Ansbach, Fürth und Erlangen betroffen. In Oberfranken wird der Probealarm in Bayreuth und Bamberg zu hören sein. In Unterfranken werden die Sirenen fast überall heulen.

Unterschiedliche Tonsignale

Mit der Verordnung über öffentliche Schallzeichen hat das bayerische Innenministerium unterschiedliche Signale festgelegt. Sirenen ertönen beispielsweise bei Bränden, mit einem drei Mal in einer Höhe gleichbleibenden Ton, um die Feuerwehr in Alarmbereitschaft zu versetzen. Doch auch bei Gefahrenlagen sind die Lautsprecher im Einsatz. Eine Minute lang ist dann ein lauter auf- und abschwellender Ton zu hören, um die Bevölkerung etwa vor Schadstoffen in der Luft zu warnen.

Einheitlicher Probelauf in ganz Bayern

Zwei Mal jährlich sollen die Anlagen in ganz Bayern überprüft werden. Dabei wird die Funktionsfähigkeit sichergestellt. Außerdem soll die Bevölkerung dafür sensibilisiert werden, bei schwerwiegenden Gefahren sämtliche Rundfunkgeräte einzuschalten, um die Medienberichte zu verfolgen. Wenn in ländlichen Gebieten nicht genügend Lautsprecher zur Verfügung stehen, werden ersatzweise Lautsprecherautos der Feuerwehr eingesetzt.

Sendungsinfo

  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten Franken von 6.00 bis 18.00 Uhr, jeweils zur halben und zur vollen Stunde, Bayern 1

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Huber, Mittwoch, 19.Oktober, 08:25 Uhr

1. sirenen

Es ist immer wichtig die Bevölkerung zu warnen.. Ich schlage vor beim Ertönen der Luftschutz Sirenen, sich mit seinem Rucksack, welcher einen von der Bundesregierung empfohlnen Not -Vorat enthällt, schnellstens sich in einen der nächst liegenden Keller zu begeben.
Da sollte mann mithilfe einer Taschenlampe und dem Abhöhren eines Mitgebrachten Akumulator Kurbel -Radios die Nachrichten bis zur ENTWARNUNG verfolgen. Welchwer Art die Angriffe sein Könnten ist schwer zu sagen. Die Pallette dabei ist sehr weitreichend. Inwiweit nach einer Entwarnung --- Gleichbleibend Langanhaltenter Sirenen Dauerton --- der Keller schon wieder verlassen werden kann ist im Radio zu höhren. Bei Atom Angriffen wird empfohlen sich ein Kopfkissen über den Kopf zu stülpen.Bei Biologischen Angriffen sollte der Mitgeführte Schutz Anzug angezogen werden um sich damit zu den Lazarett Sammelstellen zu begeben.Bei Überschwemmungen ist der keller zu verlassen. Gott Befohlen !

  • Antwort von Andi, Mittwoch, 19.Oktober, 13:00 Uhr

    Sehr unlustig...