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"Rad-Grapscher" in Nürnberg Polizei sucht Belästigte vom Wöhrder See

Wieder hat ein Fahrradfahrer eine Joggerin am Wöhrder See sexuell belästigt. Die Polizei sucht nun dringend nach der betroffenen Frau, die ihren Laufweg nach der Tat fortgesetzt hat.

Stand: 30.09.2016

Der Schatten eines Fahrrades | Bild: picture-alliance/dpa / Maximilian Schönherr

Der Radfahrer hatte die Frau nach Angaben der Polizei Donnerstagabend (29.09.16) zwischen 19.15 Uhr und 19.45 Uhr im Bereich des Südufers des Wöhrder Sees zwischen Flurstraße und Weigeshofer Weg belästigt und war geflüchtet. Mehrere Zeugen haben den Vorfall beobachtet und die Polizei verständigt.

Mehr als 50 Fälle

Die Frau setzte allerdings ihren Weg fort. Nun bittet die Polizei die Unbekannte sich zu melden, da die ermittler dringend Hinweise zum "Rad-Grapscher" benötigen. Mittlerweile sind schon mehr als 50 solcher Vorfälle der Polizei gemeldet worden. Dabei ist die Masche seit Monaten immer die gleiche: Der Mann nähert sich mit einem Rad den joggenden Frauen von hinten, fasst ihnen an den Po und flüchtet auf dem Rad.

Übergriffe zu unterschiedlichen Zeiten

Da die Belästigungen immer sehr schnell verlaufen und häufig im Dunkeln oder Dämmerlicht passieren, gibt es noch immer keine genaue Täter- oder Fahrradbeschreibung. Zudem passieren die Übergriffe zu den unterschiedlichsten Uhrzeiten. Es ist laut Polizei also durchaus möglich, dass es sich nicht nur um einen Täter handelt.

Polizei sucht die Betroffene

Die Polizei bittet die 1,70 Meter große Unbekannte mit dunklem Zopf, sich dringend bei der Kriminalpolizei Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 / 21 12 – 33 33 zu melden.


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Kommentare

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Miranda, Freitag, 30.September, 15:59 Uhr

1.

Am Tatort bleiben, Polizei kommt gleich und findet evtl den Täter, naja schmunzel...
Ich hatte mal so etwas ähnliches erlebt (Angriff, nicht Belästigung) und den Radfahrer deutlich gesehen, NIX ist dabei rausgekommen.

  • Antwort von AnniMarr, Montag, 03.Oktober, 10:14 Uhr

    Miranda,
    wenn Frauen allein spazieren gehen, sollten sie ein besonderes Farbspray - das nicht gesundheitsschädlich ist - aber Polizei- und Stadtbekannt ist, dabei haben. Dieser Farbton müsste für Jedermann aufzeigen, dass hier eine Belästigung oder andere Vergehen vorgekommen sind.
    Mit einer solchen Maßnahme könnten viele Straftäter erfolgreich abgehalten oder erwischt werden.
    Gruß
    Hans Blasberg