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Sechsspuriger Ausbau Rodungsarbeiten auf A3 und A73 starten

Der sechsspurige Ausbau der A3 und der A73 rund um Nürnberg wirft seine Schatten voraus. In den kommenden Monaten wird entlang der beiden Autobahnen Holz gerodet. Stellenweise kann es zu Behinderungen kommen.

Stand: 12.10.2017

Eine Motorsäge schneidet sich in einen Baumstamm. | Bild: BR

Ab heute lässt die Autobahndirektion Nordbayern an der A73 zwischen den Anschlussstellen Nürnberg Hafen-Ost und dem Autobahnkreuz Nürnberg Süd Holzungsarbeiten durchführen. Die Arbeiten laufen auf beiden Seiten der Autobahn, der Standstreifen und eine Fahrspur werden dazu stellenweise gesperrt.

Die Arbeiten an der A73 sollen bis Ende Februar 2018 abgeschlossen sein. Mit den Rodungen entlang der Autobahn werden die Voraussetzungen für den sechsspurigen Ausbau der A73 in diesem Bereich geschaffen. Die Bauarbeiten für den sechsspurigen Ausbau sollen dort im kommenden Jahr beginnen.

Auch an der A3 werden Bäume gefällt

Schon seit Anfang Oktober laufen Rodungsarbeiten an der A3. Auch dort werden im Vorgriff des sechsspurigen Ausbaus in mehreren Abschnitten zwischen den Autobahnkreuzen Biebelried und Fürth/Erlangen Bäume gefällt. Nach Angaben der Autobahndirektion Nordbayern müssen die Arbeiten an dem etwa 76 kilometerlangen Abschnitt auf zwei Winterhalbjahre aufgeteilt werden.

Hier ist im Herbst/Winter 2017 mit Rodungsarbeiten an der A3 zu rechnen

  • westlich Anschlussstelle Wiesentheid bis Fuchsberg
  • östlich Anschlussstelle Geiselwind bis Aschbach
  • Aschbach bis östlich Schlüsselfeld
  • Klebheim bis nördlich Tank- und Rastanlage Aurach
  • nördlich Tank- und Rastanlage Aurach bis westlich Autobahnkreuz Fürth/Erlangen

Auch hier kann es bis zum kommenden Februar immer wieder zu Behinderungen kommen, zeitweise können auch Parkplätze gesperrt werden. Von Oktober 2018 bis Februar 2019 werden dann die verbleibenden Flächen gerodet.

Ab 2019 soll dann an der A3 der sechsspurige Ausbau beginnen. Er ist Teil einer sogenannten öffentlichen-privaten Partnerschaft (ÖPP). Nicht der Bund, sondern ein privater Betreiber baut die A3 aus und ist 30 Jahre lang für den Betrieb und die Erhaltung der Strecke verantwortlich.


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Wolfgang, Donnerstag, 12.Oktober, 13:00 Uhr

3. Wer Straßen säät wrd Verkehr ernten....

Nicht ausbauen, den Verkehr ordentlich sich stauen lassen. je lästiger, je mehr Fahrten werden unterlasssen oder es wird auf Fahrgemeinschaften umgestiegen.

Besonders für Wochendfahrten gibt es Alternativen mit Zielen in der Nähe. Z.B. Fußball, auch in Schwandorf gibt es Fußball, deshalb muß man nicht nach Nürnberg oder Fürth extra fahren.

PS.:

Innerstädtisch, z.B. Warenlieferungen des Versandhandels je Stadtgebiet nur jeden ZWEITEN Tag, nichts ist so eilig, wenn doch dann, wurde mit der Bestellung getrödelt.

otti, Donnerstag, 12.Oktober, 10:51 Uhr

2.

Mit Wonne wird unsere Natur zerstört, damit noch mehr Autos noch mehr Abgase in die Luft blasen können, unsere Politiker stehen stolz mit Schaufel an irgendwelchen Baustellen, Hauptsache Foto ist in der Zeitung. Früher war die Einfahrt nach Erlangen von Nürnberg kommend der Blick auf grünes, nun schaut man auf eine meterhohe Betonwand, grauenhaft. Der Schallschutz kann nicht besser geworden sein und die Anwohner haben eine deutlich schlechtere Luft, weil eben keine Bäume mehr filtern und Frischluft produzieren.

  • Antwort von AS, Donnerstag, 12.Oktober, 12:23 Uhr

    @Otti: ja, mir tut es beim Anblick dieses Autobahnabschnitts auch jedes Mal in der Seele weh, wie man dort die Landschaft und die Natur vergewaltigt hat für immer mehr Verkehr und Dreck. Unsere Politker werden nur von der Gier regiert und zerstören ohne mit der Wimper zu zucken unseren lebenswerten Lebensraum.
    Sie sollten sich für diese Naturzerstörung schämen. Ein ein Beispiel für Stimmenverlust.
    Dieses Heimatzerstörungsministerium ist eine bay./fränk. Lachnummer.
    Sicher wird hier noch demnächst die obligatorische Skischaukel und Kunstschneebeschneiung gebaut. Da gibts doch bestimmt auch einen Gierhals, der hier Potenzial für Geschäfte um jeden Preis sieht.

Enrico Pelocke, Mittwoch, 11.Oktober, 22:49 Uhr

1. Autobahn=Unsinn

Viel besser wäre, den unsinnigen 6streifigen Ausbau zu lassen und Bahn zu fahren!