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Schulstart in Mittelfranken So viele Erstklässler wie lange nicht

In Mittelfranken gibt es im neuen Schuljahr so viele Erstklässler wie seit sieben Jahren nicht mehr. Als Gründe nennt die Bezirksregierung einerseits mehr Geburten in den vergangenen Jahren, andererseits die Flüchtlinge.

Stand: 09.09.2016

Erstklässler mit Ranzen und Schultüten | Bild: picture-alliance/dpa

Insgesamt zählt die zuständige Regierung von Mittelfranken im Bezirk 14.885 ABC-Schützen. Das sind 767 mehr als zu Beginn des vergangenen Schuljahres. Allerdings gebe es große Unterschiede innerhalb Mittelfrankens, so die Bezirksregierung.

Weniger Schüler in Neustadt/Aisch-Bad Windsheim

Während vor allem Grundschulen im Großraum Nürnberg mehr Erstklässler zählen, gehen die Zahlen in ländlicheren Gebieten der Region zurück. So stagniert die Zahl der Erstklässler etwa im Raum Ansbach – die Schulen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim vermelden sogar weniger ABC-Schützen.

Kleine Klassen an Mittelschulen

Um die Flüchtlinge fit zu machen für das bayerische Schulsystem gibt es in Mittelfranken heuer 140 sogenannte Übergangsklassen. Das ist etwa ein Drittel mehr als im vergangenen Schuljahr. Die Klassengrößen bezeichnete Hildegrun Rüger von der Regierung von Mittelfranken als "sehr zufriedenstellend". So sind im Schnitt in einer Grundschulklasse in Mittelfranken im kommenden Schuljahr gut 21 Schülerinnen und Schüler. In einer Mittelschule sind es sogar nur knapp 20. Das Schuljahr 2016/17 beginnt am Dienstag (13.09.16).


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Alfons Z., Freitag, 09.September, 18:33 Uhr

1. Bereicherung durch Zuwanderung? Eher nicht!

Masse statt Klasse. Macht nix, denn Deutschland ist eh auf dem absteigenden Ast, bei PISA schon lange.