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S-Bahn-Verlängerung Ansbach Unterführung wird in Dombühl eingeschoben

Für die S-Bahn-Verlängerung von Ansbach nach Dombühl wird heute Abend im Bahnhof Dombühl eine neue Fußgängerunterführung eingeschoben. Deswegen ist der Zugverkehr zwischen Ansbach und Crailsheim bereits unterbrochen.

Von: Claudia Mrosek

Stand: 20.06.2017

Eine S-Bahn steht am Gleis im Hauptbahnhof in Nürnberg (Bayern).  | Bild: picture-alliance/dpa

Die Einschränkungen im Bahnverkehr bleiben bis zum Freitag (23.06.17) bestehen. Ersatzweise fahren Busse.

23 Meter lang, 430 Tonnen schwer

Für die Fußgängerunterführung wird ein rund 23 Meter langes und 430 Tonnen schweres, vorbetoniertes Bauteil mit Hilfe einer Gleitbahn eingesetzt, teilte die Deutsche Bahn mit. Die Unterführung macht es möglich, dass Reisende den neuen S-Bahnsteig barrierefrei erreichen können. Die verlängerte S-Bahn-Linie soll zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 in Betrieb gehen.

Verlängerung kostet zehn Millionen Euro

Mit der Verlängerung der S4 über Ansbach bis nach Dombühl wird die Region westlich von Ansbach besser an das S-Bahn-Netz im Großraum Nürnberg angeschlossen. Damit erhalten Dombühl und Leutershausen eine stündliche Verbindung nach Nürnberg. Die Baumaßnahmen für die S-Bahn-Verlängerung sollen rund zehn Millionen Euro kosten. Das Geld kommt vom Bund und vom Freistaat Bayern.


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Nürnberger, Dienstag, 20.Juni, 14:20 Uhr

1.

So werden Bund und Land ihre Steuereinnahmen auch los. Und in der Folge auch noch einiges an Bestellerkosten für nahezu leere Bahnen.

Etikettenschwindel: Man sollte mal in Berlin, Hamburg oder München ansehen, was eine S-Bahn ist. Eine Bahn durch das fast menschenleere Westmittelfranken fernab der nächsten Großstadt ist eine Regionalbahn, aber keine S-Bahn (Stadt-Bahn)