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Amtsgericht Nürnberg Rechtsanwalt soll Krankenversicherung geprellt haben

Ein Rechtsanwalt aus Wendelstein muss sich heute wegen Betrugs vor dem Amtsgericht Nürnberg verantworten. Er soll seine Krankenkasse um mehr als 16.000 Euro Krankengeld betrogen haben.

Stand: 01.12.2016

 Vor dem Amtsgericht Nürnberg muss sich ein Rechtsanwalt wegen eines besonders dreisten Betrugs an seiner Krankenkasse verantworten | Bild: BR-Studio Franken/Lucas Jubl

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der Angeklagte im Jahr 2012 wegen angeblicher Arbeitsunfähigkeit von seiner Krankenkasse ein Krankentagegeld von über 16.000 Euro gefordert. Dafür zog er vor Gericht, sogar durch zwei Instanzen.

Trotz Arbeitsunfähigkeit

Die Staatsanwaltschaft ist sich aber sicher, dass der angeklagte Jurist während der angeblichen Arbeitsunfähigkeit trotzdem in seiner Rechtsanwaltskanzlei in Wendelstein gearbeitet hat und das sogar in erheblichem Umfang. Zeugen, unter anderem Mitarbeiter aus seiner Kanzlei, sollen nun in dem Verfahren bestätigen, ob er während seiner Arbeitsunfähigkeit tatsächlich gearbeitet hat.

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Tachelesredner, Donnerstag, 01.Dezember, 16:27 Uhr

1. Mehr viel hat, der will noch mehr.

Wen wundert sowas in dieser Zeit? Gierschlund eben...