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Sparkasse um 1,2 Millionen Euro betrogen Fünf Jahre Haft für Sparkassenmitarbeiter

Das Nürnberger Landgericht hat zwei Sparkassenmitarbeiter unter anderem wegen Untreue und Urkundenfälschung zu je fünf Jahren Haft verurteilt. Immer mit der gleichen Masche hatten sie die Sparkasse um 1,2 Millionen Euro geprellt.

Stand: 19.05.2017

Landgericht Nürnberg-Fürth | Bild: picture-alliance/dpa

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die zwei Männer die Sparkasse in Nürnberg um rund 1,2 Millionen Euro betrogen haben. Die Masche der Mitarbeiter, die für Baumaßnahmen an Immobilien der Bank zuständig waren: Sie ließen sich von befreundeten Baufirmen Rechnungen schicken, für die nie Leistungen erbracht wurden.

Geld und Autos für Sparkassenmitarbeiter

Zwischen 2011 und 2013 hat die Sparkasse somit hunderte fingierte Rechnungen beglichen und Geld auf die Konten der Baufirmen überwiesen. Drei Mitarbeiter dieser Firmen haben den Sparkassenmitarbeitern wiederum Geld, Autos und Sachleistungen bezahlt.

Wegen Beihilfe verurteilt

Die drei Männer standen wegen Beihilfe ebenfalls vor Gericht. Einer wurde zu 3 Jahren und 3 Monaten Haft verurteilt, zwei weitere zu Bewährungsstrafen. Der Betrug flog auf, als einer der Sparkassenmitarbeiter den Arbeitgeber wechselte.


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