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Preise für Bauland Oberbayern am teuersten, Schnäppchen in Oberfranken

Die Preisunterschiede für Bauland in Bayern waren 2015 gewaltig. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik musste für einen Quadratmeter nirgends mehr bezahlt werden als in Oberbayern. Oberfranken war am günstigsten.

Stand: 01.09.2016

Eine Neubausiedlung bei München | Bild: picture-alliance/dpa/Peter Kneffel

Wie die Fürther Behörde mitteilt, mussten 2015 für einen Quadratmeter baureifem Land in Oberbayern durchschnittlich 555 Euro gezahlt werden – mehr als in jedem anderen Regierungsbezirk. Im günstigsten Regierungsbezirk Oberfranken wurden dagegen nur 67 Euro pro Quadratmeter fällig.

Preise für Bauland in Bayern 2015

Verantwortlich für den enorm hohen Durchschnittspreis in Oberbayern ist demnach die Stadt München: Wird die Landeshauptstadt nicht berücksichtigt, liegt der Preis mit 302 Euro deutlich niedriger. Trotzdem folgen alle anderen Regierungbezirke mit deutlichem Abstand: Nummer zwei ist Mittelfranken mit 169 Euro pro Quadratmeter Bauland.

Landesamt: Kein Bezug zu allen Grundstücken

Der gesamtbayerische Durchschnittspreis lag laut statistischem Landesamt bei 235 Euro. Die Daten stammen aus der Statistik der Kaufwerte für Bauland. Das Landesamt weist darauf hin, dass die Ergebnisse nicht den Wert aller Grundstücke widerspiegeln. Mit eingerechnet wurden demnach lediglich unbebaute Grundstücke mit einer Fläche ab 100 Quadratmetern, die im Laufe des Jahres 2015 verkauft wurden.


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