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Playmobil-Affäre Spielzeughersteller trennt sich von Vertriebschefin

Beim Playmobil-Hersteller Geobra Brandstätter aus Zirndorf rumort es offenbar weiter. Das Unternehmen hat sich nach Informationen des Bayerischen Rundfunks mit sofortiger Wirkung von Judith Weingart getrennt, der Vertriebschefin.

Von: Andreas Schuster

Stand: 29.02.2016

Playmobilfiguren auf der internationalen Spielwarenmesse in Cannes | Bild: picture-alliance/dpa

Judith Weingart war im Unternehmen als Geschäftsführerin für Vertrieb, Marketing, Werbung und Entwicklung zuständig. Ein Grund für die Trennung wird nicht genannt. Weingart war 25 Jahre lang im Betrieb. Man danke ihr für die langjährige Tätigkeit, heißt es knapp in einem internen Schreiben, das dem Bayerischen Rundfunk vorliegt.

Geobra Brandstätter stellt Vertriebsbereich neu auf

Anonym verteiltes Flugblatt

Darüber hinaus ordnet Geobra Brandstätter auch seine Vertriebsstruktur neu. Der Geschäftsbereich wird künftig in drei Regionen aufgeteilt: Europa, Nord- und Mittelamerika sowie das restliche Ausland. Laut dem Schreiben erwartet Playmobil in den kommenden Jahren eine Verdreifachung des Umsatzes.

Vergangene Woche hatte der Spielzeughersteller aus Zirndorf für Negativschlagzeilen gesorgt. Die IG Metall hatte der Brandstätter-Führungsebene vorgeworfen, die Mitarbeiter des Unternehmens systematisch klein zu halten und ein „Klima der Angst“ in der Belegschaft etabliert zu haben.


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Hardy Riedel, Dienstag, 01.März, 12:45 Uhr

3. ...warum wundert mich dieser Artikel so gar nicht?

......warum wundert mich dieser Artikel so gar nicht?
Weil ich die Art und Weise, wie man in dieser unsäglichen Firma mit Mitarbeitern, mit dem gesetzlich verbrieften Mitspracherecht und Arbeitnehmerrechten umgeht, kennengelernt habe.
Ich wundere mich nur darüber, dass die IG Metall hier so erschüttert tut. Gerade der Fall Hardy R., der sich vor Jahren auch als Betriebsratskanditat hat aufstellen lassen und der sicher ein für die Firma Geobra Brandstätter unbequemer, weil kritischer, Betriebsrat geworden wäre, ist der IG Metall Fürth wohl bekannt.
Auch die Rolle der ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden Frau B. wirft in diesem Fall einige Fragen auf. In dem Kapitel "Furioses Ende eines Arbeitsverhältnisses" findet man eine Eidesstattliche Erklärung dieser Frau. Was diese Wert ist darf jeder selbst einschätzen. Er muss nur wissen, dass Hardy R. 2006 nach einer lange

Hardy Riedel, Dienstag, 01.März, 09:47 Uhr

2. " Der Fisch fängt vom Kopf her das Stinken an."

Das lese ich, nicht ohne eine gewisse Häme. Es ist so wie es ist. " Der Fisch fängt vom Kopf her das Stinken an." Das war vor Jahren in dieser unsäglichen Firma auch schon so. Googlen Sie "Chronik einer Mobbingkampagne° oder im "Playmobland"

Blümchen, Montag, 29.Februar, 22:23 Uhr

1.

In dieser Firma passieren viele fragwürdige Dinge und irgendwie taucht doch da immer wieder der Zusammenhang mit dem ehemaligen Betriebsratsmitglied Frau B auf im übrigen schon 68 Jahre ( wo man sich fragt warum sie nicht in die wohlverdiente Rente geht. Anzusprechen wäre das die Veruntreuung von Geldern in der Kantine.Auch soll die Zusammenarbeit zwischen Frau B und eines höheren Firmenmitglied Herrn B im privaten Bereich. Er soll ihr da schonmal sehr aus einer misslichen Lage geholfen haben. Dafür muss sie ihm sehr dankbar sein, anders kann ich mir die sehr gute Zusammenarbeit nicht vorstellen.

  • Antwort von Hardy Riedel, Dienstag, 01.März, 09:56 Uhr

    Einfach mal "Im Playmobland" googlen. unter dem Kapitel "Furioses Ende eines Arbeitsverhältnisses" findet man eine eidesstattliche Erklärung jener Frau B.. Deren Wert darf jeder selbst einschätzen, wenn man bedenkt, das Inhalte eines 6 Augen Gesprächs (Hardy R., Betriebsarzt Dr. F. und Betriebsratsvorsitzende Frau B.) der Geschäftsleitung bekannt wurden und diese den völlig verfälschten Inhalt jenes Gesprächs als Grund nahm und nannte, um den Mitarbeiter Hardy R. fristlos zu entlassen.