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Kasha Nabagesera Hilfskampagne für homosexuelle Flüchtlinge

Die Nürnberger Menschenrechtspreisträgerin Kasha Nabagesera startet eine Hilfskampagne für verfolgte homosexuelle Flüchtlinge in Kenia. Auch in offiziellen Flüchtlingscamps müssen sie Übergriffe fürchten.

Stand: 29.02.2016

Menschenrechtsaktivistin Kasha Jacqueline Nabagesera | Bild: picture-alliance/dpa

Hunderte homosexuelle Frauen und Männer sind aus Nabageseras Heimat Uganda vor Verfolgung und Gewalt geflohen, teilten die Nürnberger Unterstützer der Kampagne mit. Doch auch in Kenia ist Homosexualität illegal. Die Flüchtlinge leben aus Angst vor Übergriffen meistens nicht in den beiden offiziellen Flüchtlingscamps, sondern verstreut in ärmlichen Slums an den Rändern Nairobis.

Unterhalt durch Imbissstände

Um die Bedingungen für diese Menschen zu verbessern, plant Nabagesera in Kenia zwei Gemeinschaftsunterkünfte mit Platz für insgesamt 300 Menschen. Miete und Unterhalt kosten pro Jahr etwa 16.000 Euro.

Für den Lebensunterhalt der Menschen ist der Betrieb von Imbissständen geplant, deren Anschaffung weitere 2.000 Euro kostet. Die Erlöse sollen der Gemeinschaftsunterkunft zu Gute kommen.


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