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Sicherheit in Nürnberg Alkoholverbot rund um den Bahnhof

Der Wirtschaftsaussschuss hat sich einstimmig für ein Alkoholverbot rund um den Nürnberger Hauptbahnhof und das Aufstellen von Entsorgungscontainer für Drogenbesteck ausgesprochen. Damit soll die Gegend sicherer gemacht werden.

Stand: 01.12.2016

Nürnberger Königstorpassage | Bild: BR-Studio Franken/Sebastian Küster

Endgültig beschlossen ist das neue Sicherheitskonzept aber noch nicht – der Stadtrat muss sich in seiner Sitzung am 14. Dezember noch dafür aussprechen, sagte eine Sprecherin der Stadt. Wenn er das tut, gilt ab Januar 2017: Zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr darf am Bahnhofsplatz, am den Zentralen Omnibusbahnhof, im Stadtgraben zwischen Stern- und Königstor sowie in der Königstorpassage kein Alkohol mehr getrunken werden.

Mülleimer und mehr Licht

Auch das Mitführen von alkoholischen Getränken wird dann verboten sein. Außerdem sollen dann zwei umgebaute Mülleimer für benutzte Drogenbestecke aufgestellt werden. In diesem Zusammenhang soll auch der Bahnhofsvorplatz heller werden. Zusätzliche Strahler sollen in Zukunft für mehr Licht sorgen.

Sicherheitsgefühl ist schlechter geworden

Die Polizei hatte seit Mitte 2015 rund um den Hauptbahnhof und die Königstorpassage einen erheblichen Anstieg der Drogenkriminalität verzeichnet. Nach Auskunft des Ordnungsamtes fühlen sich die Menschen dort nicht mehr so sicher.

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Kommentare

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EMGI, Donnerstag, 01.Dezember, 11:29 Uhr

6. Szene

Die Szene könnte man schnell auflösen. Nur dann meckert der Soziarbeiter, weil er doch seine schäfchhen da so schön zusammen hat. Sonst muss er die erst ind der ganzen Stadt suchen. Und so können die Termine toll hintereinander abgearbeitet werden. Da sollte der Reisende Verständnis haben. Und zudem: der Dealer hat seine Kundschaft auch beieinander. Der muss sich die dann nicht auch erst in der Stadt zusammensuchen. So wunderbar hat die Natur alles eingerichtet .....

winfried, Donnerstag, 01.Dezember, 11:19 Uhr

5. Alkoholverbot rund um den Bahnhof

Dieser BR-Artikel offenbart mir den ganzen Irrsinn !!!
Maßnahme gegen Alkoholkonsum = Mitführ- und Einnahmeverbot;
Maßnahme gegen Drogenkonsum = Mülleimer für Drogenbesteck.

Ich , Mittwoch, 30.November, 12:12 Uhr

4. Genau - zwei Mülleimer helfen....

"subjektives Sicherheitsgefühl" - eine Frechheit so zu tun, als ob es keinerlei Auswirkungen auf Passagiere hat, wenn der Bahnhof mit Drogendealern und Süchtigen belagert ist. Es ist ein reales "Nichtsichersein".

websaurier, Mittwoch, 30.November, 11:40 Uhr

3. Lächerlich


Zwei Mülleimer sollen die Sicherheit am Hauptbahnhof erhöhen !

Das dürfte der größte Witz sein, den ich hier in den letzten Monaten gelesen habe...

  • Antwort von Sachsendreier, Mittwoch, 30.November, 15:08 Uhr

    Wohl dem, der nicht zu "unchristlichen" Zeiten unterwegs sein muss innerhalb dieser Problemzonen. Ansonsten schließe ich mich Ihrem Kommentar nahtlos an...

ABC, Mittwoch, 30.November, 10:35 Uhr

2. Drogenbesteck

Wenn ich Drogenbesteck/Alkohol im Hauptbahnhof lese, dann kommt die Frage auf, warum lässt das überhaupt zu.
Die Polizei "Dein Freund und Helfer" sollte täglich für Ordnung sorgen! Mir ist es klar, dass es in anderen Bahnhöfen ähnlich aussieht. Trotzdem, was ist das für ein Eindruck für die "Stadt Nürnberg" für ihre Gäste und Durchreisenden.
Diese Burschen brauchen "Härte" und ständige Überwachung - oder den Staatsanwalt!!

  • Antwort von Hermann, Mittwoch, 30.November, 11:06 Uhr

    "Die Polizei sollte täglich für Ordnung sorgen" - als Nürnberger kann ich sagen, dass die Polizei dort mehr präsent als sonstwo ist. Es finden Personenkontrollen statt, was dann aber wieder die Gutmenschen empört. Wenn einer schon zugedröhnt ist, würden die den lieber noch einen Joint zur Steigerung von dessen Wohlbefinden anbieten. Platzverweise und Strafanzeigen sind an der Tagesordnung.

    Kürzlich konnte ich sehen, wie die Polizisten eine Gruppe Jugendlicher (was die konkret angestellt haben, weiß ich nicht) durchsucht haben. Was haben etliche Passanten gemacht? Statt froh zu sein, dass die Polizei einschreitet, haben die die Polizisten gefilmt. Es könnte ja sein, dass ein Polizist diese Bengel zu hart anfässt. Das geht gar nicht.

    Härte und der Staatsanwalt sind ein gutes Mittel, aber was nutzt das, wenn einer danach zu 20 Stunden Sozialarbeit verurteilt wird, die er aus gesundheitlichen Gründen dann doch nicht leistet ...

  • Antwort von Wanda, Mittwoch, 30.November, 14:14 Uhr

    würde vorschlagen, dass Polizisten den Junkies ihre Drogenbestecke in die beiden geplanten Mülleimer tragen und diese nicht selbst ihr Handwerkszeug entsorgen müssen. Was will man den armen Drogenabhängigen denn noch zumuten ?

  • Antwort von B. Sachse, Mittwoch, 30.November, 15:27 Uhr

    Ich würde vorschlagen, räumt lieber die Dealer weg! Denn es ist meiner Meinung ein Straftatbestand, ständig Drogen unter die Jugendlichen zu bringen. Aber vielleicht bin ich auch ewig gestrig. Und passe nicht mehr in diese moderne weltoffene Zeit. Aus diesem Grund denke ich auch, dass das Aufstellen von Behältern für Drogenbestecke sinnlos ist, da die damit Hantierenden alle ihre Überreste sowieso auf den Boden schmeißen werden. Doch, wie geschrieben - ich bin eben nüchtern denkend und zu alt, um an eure Wunder zu glauben...