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Berufungsverhandlung in Nürnberg Hat Polizist Punk getreten und Kiefer gebrochen?

Ein Polizist, der einen Punk mit einem Fußtritt ins Gesicht schwer verletzt haben soll und am 15. September zu einer anderthalbjährigen Bewährungsstrafe verurteilt wurde, hat das Urteil nicht akzeptiert.

Stand: 24.11.2016

Polizei (Symbolbild) | Bild: picture-alliance/dpa

Der 34-jährige Polizist aus Nürnberg würde durch eine Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung seine Stelle als Polizeibeamter verlieren. In der Berufungsverhandlung heute vor dem Amtsgericht Nürnberg wird der Fall neu verhandelt.

Doppelter Kieferbruch

Der USK-Beamte hatte am Abend des 2. Oktobers 2015 im Bereich der Frankenstraße in Nürnberg zusammen mit seinen Kollegen einen Einsatz gegen eine randalierende Gruppe von Punks. Dabei soll der Polizist einen 17-Jährigen mit einem Faustschlag an den Kopf niedergeschlagen haben. Dem auf dem Boden knienden Punk versetzte er dann mit seinem schweren Einsatzstiefel einen heftigen Tritt ins Gesicht. Der junge Mann erlitt dadurch einen beidseitigen Kieferbruch, der zweimal operiert werden musste.

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