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Messiehaus in Nürnberg Tote Frau wurde kein Opfer einer Straftat

Die 78-jährige Frau, die wochenlang tot in einem völlig vermüllten Messiehaus in der Nürnberger Südstadt gelegen hatte, ist eines natürlichen Todes gestorben. Das ist das Ergebnis der Obduktion der Leiche.

Von: Dirk Kruse

Stand: 14.07.2016

Aufgrund der starken Verwesung des Leichnams konnte keine eindeutige Todesursache festgestellt werden. Ein chemisch-toxikologisches Gutachten wurde veranlasst, sagte ein Polizeisprecher.

Verwahrlostes Haus

Ein Nachbar hatte am Montag (11.07.16) eine Vermisstenanzeige bei der Polizei aufgegeben. Das völlig verwahrloste Haus, das meterhoch mit Müll und Kaninchenkadavern verdreckt war, konnte nur mithilfe der Feuerwehr geöffnet werden.

Tochter ins Krankenhaus gebracht

Zunächst fand die Polizei dort nur die auf Hilfe angewiesene 53-jährige Tochter der Eigentümerin, die in ein Krankenhaus gebracht wurde. Erst am nächsten Tag wurde von den Beamten die tote Eigentümerin entdeckt. Der Tierschutzverein Nürnberg-Fürth hat 20 kranke, geschwächte Kaninchen lebend bergen können. Sie wurden ins Nürnberger Tierheim gebracht.

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  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten Franken von 6.00 bis 18.00 Uhr, jeweils zur halben und zur vollen Stunde, Bayern 1

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