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Tochter schaute zu 49-Jähriger nach Messerattacke vor Gericht

Weil er versucht haben soll, seine Lebensgefährtin zu erstechen, muss sich ein 49-Jähriger Arbeiter aus Roth vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Die Tochter der Frau musste die Tat mit ansehen.

Stand: 11.01.2017

Landgericht Nürnberg-Fürth Justizgebäude | Bild: pa/dpa

Den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zufolge, hatte das Paar schon länger Beziehungsprobleme, unter anderem wegen der Eifersucht des Mannes. Nach einem Streit um eine anonyme SMS habe die Frau bei einem Bekannten übernachtet. Als sie am Morgen des 6. Februar 2016 in ihre Wohnung zurückkehrte, soll das Paar erneut in Streit geraten sein. Der 49-Jährige rammte seiner Lebensgefährtin ein Küchenmesser in den Hals, so die Staatsanwaltschaft.

Immer wieder auf Frau eingestochen

Daraufhin kam es den Ermittlungen zufolge zu einem Kampf, der in der gesamten Wohnung ausgetragen wurde. Immer wieder soll der 49-Jährige auf die Frau eingestochen haben. Die elfjährige Tochter der Frau musste die Tat laut Staatsanwaltschaft mitansehen. Sie soll versucht haben, ihre Mutter zu schützen. Außerdem hat sie den Ermittlungen zufolge eine stark blutende Halswunde der Mutter abgedrückt, bis die Notärztin eintraf. Dem Mann droht eine mehrjährige Haftstrafe. Das Urteil soll am 26. Januar verkündet werden.

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