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Kurz gemeldet Die Meldungen aus Mittelfranken

Stand: 07.12.2016

Beim Putzen in Schwabach Feuer gefangen: Arbeiter im Krankenhaus gestorben

Schwabach: Knapp eine Woche nachdem ein Arbeiter in Schwabach Feuer fing, ist der Mann seinen schweren Verletzungen erlegen. Der 42-Jährige starb gestern Abend im Krankenhaus, teilte die Polizei mit. Als der Arbeiter am vergangenen Mittwoch ein Toilettenhäuschen reinigte, fing er plötzlich Feuer. Mit schweren Verletzungen wurde er in eine Klinik gebracht. Der Arbeitsunfall hatte einen Stromausfall in Teilen Schwabachs zur Folge. Warum der Mann in Brand geriet, ist noch unklar. Das Bayerische Landeskriminalamt hat Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat die Obduktion des Leichnams angeordnet.

Mittelfränkisches Kinderfilmfestival in Erlangen

Erlangen: Im E-Werk werden von Mittwoch (07.12.16) an die besten Filme von Schülerinnen und Schülern aus ganz Mittelfranken gezeigt. Beim zwölften Mittelfränkischen Kinderfilmfestival stehen insgesamt 22 Produktionen auf dem Programm. Die Teilnehmer haben sich in Gruppen zusammengeschlossen, um die Filme zu realisieren. Das Festival dauert noch bis zum Freitag (09.12.16).

Wohnhausbrand in Hilpoltstein – zwei Menschen erleiden Rauchvergiftungen

Hilpoltstein (Lkr. Roth): Bei einem Wohnhausbrand im Hilpoltsteiner Ortsteil Patersholz sind am Montag (06.12.16) zwei Bewohner verletzt worden. Sie erlitten eine Rauchvergiftung, teilte die Polizei mit. Wie erste Ermittlungen ergaben, brach nach Kaminarbeiten ein Feuer im Dachgeschoss des Hauses aus. Bald darauf brannte der Dachstuhl lichterloh. Die Hausbewohner, ein 48-jähriger Mann und seine 52-jährige Ehefrau, konnten sich zwar ins Freie retten, erlitten jedoch Rauchvergiftungen. Der Sachschaden wird  auf rund 150.000 Euro geschätzt. Das Haus ist zur Zeit nicht mehr bewohnbar.

Falsche Spendensammlerinnen auf Weihnachtsmarkt Ansbach unterwegs

Ansbach: Auf dem Ansbacher Weihnachtsmarkt hat die Polizei zwei falsche Spendensammlerinnen erwischt. Die beiden Frauen im Alter von 19 und 30 Jahren konnten am Montagabend (05.12.16) festgenommen werden, als sie sich im Gespräch mit potentiellen Spendengebern befanden. Das Duo versuchte zu flüchten, als es die Polizeistreife sah, die zu Fuß auf dem Weihnachtsmarkt am Martin-Luther-Platz unterwegs war. Die Frauen waren mit angeblichen Spendenzetteln für den "Landesverband für Behinderte und Taubstumme" unterwegs. Die Ansbacher Polizei bittet Spendengeber und Leute, die mit den Betrügerinnen im Gespräch waren, sich unter der Telefonnummer 0981 / 909 41 14 zu melden.

Baumaschinen und Werkzeug von Erlanger Baustellen gestohlen

Erlangen: Unbekannte haben auf einer Baustelle in Erlangen wertvolle Baumaschinen und Werkzeug gestohlen. Wie die Polizei mitteilt, ereigneten sich die Diebstähle in der Zeit seit dem 2. Dezember. Auf einer Baustelle am Herzogenauracher Damm brachen die Täter nach Angaben der Polizei mehrere Container auf. Die gestohlenen Maschinen und Werkzeuge haben einen Wert von mehreren Zehntausend Euro. Auch vom Gelände einer Baufirma in Erlangen-Bruck stahlen Unbekannte mehrere Baumaschinen. Diese haben einen Wert von einigen Tausend Euro, so die Polizei.

Charity-Nikolaus-Aktion: Letzte Startplätze für den Challenge Roth

Roth: Bei der alljährlichen Nikolaus-Aktion haben Triathlon-Fans die letzten Startplätze für den Challenge Roth 2017 ergattert. Um Punkt 12.00 Uhr war die Anmeldung geöffnet. Die Tickets waren innerhalb weniger Sekunden vergriffen. Pro verkauftem Ticket spendet das Team Challenge 50 Euro an Helfer-Organisationen im Landkreis Roth. Der Challenge Roth geht im kommenden Jahr am 9. Juli über die Bühne. Sportler aus mehr als 60 Nationen gehen an den Start. Sie schwimmen 3,8 Kilometer, fahren 180 Kilometer Rad und laufen anschließend 42 Kilometer. Roth gilt als die deutsche Triathlon-Hochburg. Der Challenge wurde vor zwei Wochen zum sechsten Mal in Folge zum Rennen des Jahres gewählt.

56-Jähriger in Rückersdorf von Kran eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt

Rückersdorf (Lkr. Nürnberger Land): Bei einem Arbeitsunfall ist ein Mann am Rückersdorfer Bahnhof lebensgefährlich verletzt worden. Der 56-Jährige musste am Unfallort reanimiert werden, bevor er ins Krankenhaus gebracht werden konnte. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch nicht geklärt. Nach Angaben der Polizei ist lediglich sicher, dass der aus Nürnberg stammende Mann auf der Ladefläche seines Lkws zwischen einer Kiste und einem fest verbauten Kran eingeklemmt wurde.

Autofahrer bei Oedenreuth schwer verletzt

Oedenreuth (Lkr. Fürth): Ein Autofahrer ist bei Oedenreuth schwer verletzt worden. Der 24-Jährige war mit seinem BMW am Sonntag (04.11.16) zwischen Roßtal und Oedenreuth unterwegs, teilte die Polizei mit. Vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit kam sein Auto von der Straße ab und überschlug sich mehrfach. Der Fahrer wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerverletzten ins Krankenhaus. An seinem Auto entstand Totalschaden, so die Polizei.

Aggressiver Gast wütet in Schnellrestaurant am Nürnberger Hauptbahnhof

Nürnberg: Ein aggressiver Gast hat am Sonntag (04.12.16) in einem Schnellrestaurant am Nürnberger Hauptbahnhof gewütet. Wie die Bundespolizei mitteilt, waren die Beamten von einem Sicherheitsmitarbeiter gerufen worden, weil der 24-Jährige mehrere Frauen beleidigt hatte. Als die Streife eintraf, beleidigte und bedrohte der Mann aus Coburg die Beamten zunächst verbal. Als er jedoch einen der Bundespolizisten angreifen wollte, wurde er von ihnen überwältigt. Dabei verletzte sich ein 46-jähriger Beamter leicht am linken Knie. Weil sich der Gesundheitszustand des aggressiven Coburgers verschlechterte, wurde ein Notarzt gerufen. Dieser schickte den Randalierer zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Gegen den Mann wird nun wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung ermittelt.

Rummelsberger Diakonie bietet Berufsberatung per WhatsApp an

Rummelsberg: Die Rummelsberger Diakonie bietet Berufsberatung nun auch über den Nachrichtendienst WhatsApp an. Jugendliche können damit ab sofort ihre Fragen zu sozialen Berufen und den entsprechenden Ausbildungen über ihr Smartphone stellen, teilte der soziale Träger mit. Beantwortet werden die Fragen von Diakonin Tina Dehm. Wer sich informieren möchte, muss die Telefonnummer 0151 / 28 55 99 09 zu seinen Kontakten hinzufügen – und kann anschließend Fragen stellen.

Sendungsinfo

  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten Franken von 6.00 bis 18.00 Uhr, jeweils zur halben und zur vollen Stunde, Bayern 1

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