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Kurz gemeldet Die Meldungen aus Mittelfranken

Stand: 17.01.2017

Streit in Fürther Gemeinschaftsunterkunft: Frau greift Polizist mit Messer an

Fürth: Bei einem Polizeieinsatz in einer Gemeinschaftsunterkunft ist am Montagabend ein Beamter mit einem Messer angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilt, ging gegen 21.30 Uhr der Notruf einer 29-jährigen Bewohnerin der Gemeinschaftsunterkunft ein. Vor Ort stellte sich heraus, dass es im Laufe des Tages bereits zwei Mal zu einem handgreiflichen Streit zwischen der Anruferin und ihrer 35-jährigen Mitbewohnerin gekommen war. Dabei sollen sich die beiden Frauen gegenseitig gekratzt und gebissen haben. Die 35-Jährige verhielt sich auch in Anwesenheit der Polizisten außerordentlich aggressiv und ging schließlich mit einem Messer auf einen 25 Jahre alten Polizeibeamten los. Die Polizisten konnten die Angreiferin jedoch schnell überwältigen und der Frau trotz massiver Gegenwehr Handfesseln anlegen. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Gegen beide Frauen wird wegen Körperverletzung ermittelt. Auf die 35-Jährige kommt außerdem ein Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu.

Kandidat für Bundespräsidentenamt Alexander Hold in Triesdorf

Weidenbach/Triesdorf (Lkr. Ansbach): Der Freie Wähler-Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, Alexander Hold, kommt am Dienstag, 17. Januar, nach Triesdorf. Der als "Richter Alexander Hold" aus dem Fernsehen bekannte Jurist und Freie Wähler-Politiker aus Kempten besucht auf Einladung der mittelfränkischen Freien Wähler die Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf. Die Freien Wähler haben den 54 Jahre alten Juristen im vergangenen Juli für das Amt des Bundespräsidenten nominiert. Die Bundesversammlung wählt am 12. Februar in Berlin einen Nachfolger für den scheidenden Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Neunjähriger zündelte in Dinkelsbühler Kirchen

Dinkelsbühl (Lkr. Ansbach): Die Serie von kleineren Brandstiftungen in Dinkelsbühler Kirchen ist geklärt: Wie die Polizei mitteilt, konnte ein neun Jahre alter Junge als Täter ermittelt werden. Auf sein Konto sollen kleinere Brandstiftungen gehen. Zuletzt zündelte der Junge am Donnerstag in der Sankt-Pauls-Kirche: Hier riss er mehrere Seiten aus einer Bibel und zündete die Blätter an. Auch ein Tuch am hölzernen Altartisch brannte er an. Das Feuer ging offensichtlich von selbst aus. Die Polizei kam dem Buben auf die Spur. Er gab zu, für weitere kleinere Brandstiftungen im November in der Sankt-Pauls-Kirche und im Münster Sankt Georg verantwortlich gewesen zu sein. Insgesamt entstanden dabei rund 500 Euro Sachschaden. Zum Motiv des 9-Jährigen für das Zündeln macht die Polizei keine Angaben.

Nürnberger Fahnder stellen mehr als zwei Kilogramm Crystal sicher

Nürnberg/Wernberg (Lkr. Schwandorf): Fahnder der gemeinsamen Ermittlungsgruppe vom Bayerischen Landeskriminalamt (LKA) und Zoll haben gestern bei Wernberg (Lkr. Schwandorf) mehr als zwei Kilogramm der Droge Crystal Meth sichergestellt. Gefunden wurde das Rauschgift bei zwei Personen, die das Crystal von Tschechien nach Deutschland schmuggeln wollten, teilte die Nürnberger Ermittlergruppe mit. Der 55-jährige Beifahrer hatte die Päckchen mit Klebeband an seinem Körper befestigt. Insgesamt hatte er 2,3 Kilogramm Crystal bei sich. Der Mann und seine 37-jährige Begleiterin wurden festgenommen. Bei der Durchsuchung der Wohnung der Verdächtigen wurde weiteres Rauschgift gefunden.

Fürther Luther-Musical feiert Premiere

Fürth: Am Freitagabend (13.01.17) wird im Fürther Stadttheater "Luther – Rebell Gottes" uraufgeführt. Der Münchner Christian Auer komponierte die Lieder für das Musical. Unter anderem verwendet er Elemente aus Rock und Kirchenmusik. Die Texte stammen aus der Feder der Salzburgerin Nina Schneider, Werner Bauer führt Regie. Das Stadttheater beschreibt das Musical als "spannenden Thriller", in dem ein Komplott um die Entführung und Anklage Martin Luthers als "Kirchenspalter" im Mittelpunkt steht. Das Musical wird bis zum 22. Januar aufgeführt.

Schläger durch Videoüberwachung erkannt - und festgenommen

Nürnberg: Ein 34-Jähriger und ein 37 Jahre alter Mann haben sich am Donnerstagabend gegen 21 Uhr an einem Bahngleis des Nürnberger Hauptbahnhofs geprügelt.   Während der körperlichen Auseinandersetzung ging einer der beiden Männer zu Boden, so die Bundespolizei. Im Verlauf des Streits verlagerte sich die Schlägerei in den Bahnhof. Dort prügelte auch der zuvor zu Boden gegangene auf sein Gegenüber ein. Beamte der Bundespolizei, die zur Videoüberwachung eingesetzt waren, bemerkten die Auseinandersetzung und informierten eine Streife. Diese konnte die beiden Männer festnehmen. Warum sich die Betrunkenen gestritten hatten, wird noch ermittelt. Während der 34-jährige Wohnsitzlose einen Alkoholtest verweigerte, wurden beim 37-jährigen Fürther mehr als zwei Promille festgestellt. Die Beamten leiteten gegen die beiden Männer Ermittlungsverfahren wegen wechselseitiger Körperverletzung ein.

Glockenspiel an Ansbacher Wahrzeichen endlich neu gestimmt

Ansbach: Das Glockenspiel am Herrieder Tor in Ansbach ist endlich wieder ein Wohlklang für die Ohren. Wie die Stadt mitteilt, ertönt der bekannte "Hohenfriedberger Marsch" nach einer aufwendigen Reparatur nun wieder harmonisch. Spezialisten haben den Computer des Glockenspiels neu programmiert und die Glocken in Feinabstimmung gebracht. Die Kosten dafür in Höhe von rund 3.500 Euro trägt die Stadt. Außerdem ist der "Hohenfriedberger Marsch" ab sofort auch wieder pünktlich zu hören, und zwar jeweils nach dem Glockenschlag um 11.00 Uhr und um 17.00 Uhr. Das Herrieder Tor in der Altstadt ist ein Wahrzeichen Ansbachs. Viele Touristen lauschen zum Beispiel bei Stadtführungen dem Glockenspiel. In der letzten Zeit waren die Töne verstimmt und auch auf das minutengenaue Erklingen des bekannten Marsches konnte man sich nicht mehr verlassen. Gestiftet wurde das Glockenspiel vor 30 Jahren vom Ansbacher Lions-Club.

Betrugsserie mit gestohlener Kreditkarte – Polizei ermittelt Tatverdächtigen

Rothenburg ob der Tauber (Lkr. Ansbach): Die Polizei Rothenburg hat einen 41 Jahre alten Mann ermittelt, der mit einer gestohlenen Kreditkarte 36 Mal eingekauft haben soll. Nach ihm wird noch gefahndet, weil nicht bekannt ist, wo er sich zurzeit aufhält. Der Mann hatte die Kreditkarte im Oktober aus einem Büroschrank eines Rothenburger Transportunternehmens gestohlen. Kurz zuvor war der 41-Jährige wegen Unzuverlässigkeit entlassen worden. Offenbar revanchierte sich der Mann dafür und kaufte mit der Kreditkarte Waren im Wert von rund 1.800 Euro ein, so die Polizei. Seine Einkaufstour führte ihn nach Westmittelfranken, aber auch in Oberfranken und in Baden-Württemberg war er unterwegs. Auf die Spur kamen die Ermittler dem Betrüger durch eine Videoaufzeichnung an einer Tankstelle.

Studentenwerk Erlangen-Nürnberg holt drei Vegan-Sterne

Erlangen/Nürnberg: In zwei Mensen des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg können Studenten besonders gut vegan essen. Die Tierrechtsorganisation PETA zeichnete sie mit drei Vegan-Sternen als besonders vegan-freundlich aus. Das Studentenwerk hat neben 32 anderen Studentenwerken an einer PETA-Umfrage für die Vegan-Sterne-Vergabe teilgenommen. Die Tierschützer zeichnen die vegan-freundlichsten Mensen Deutschlands 2016 aus. Bewertet wurden unter anderem die vegane Essensauswahl, die Kennzeichnung rein pflanzlicher Gerichte, besondere Aktionstage und Werbung für vegane Ernährung. Das Studentenwerk Erlangen-Nürnberg schickte neben seiner fleischfreien Veggie Zone "St. Paul in Nürnberg" auch seine Mensa "Langemarckplatz Erlangen" ins Rennen und konnte für beide drei Sterne holen – die maximale Wertung. Auch das Studentenwerk Würzburg holte ebenfalls drei Vegan-Sterne für seine Mensa.

Rund 11.000 Schlittschuhbegeisterte nutzten die Eisbahn in Gunzenhausen

Gunzenhausen: Die Eisbahn am Marktplatz von Gunzenhausen hat heuer rund 11.000 Schlittschuhbegeisterte angelockt. Somit waren es etwa 3.000 Besucher mehr, als in der letzten Eisbahn-Saison, teilte die Stadt Gunzenhausen mit. Wegen dieser erfreulichen Entwicklung stehen die Chancen gut, dass es auch ab November 2017 bis ins neue Jahr hinein wieder dieses Wintervergnügen mitten in der Stadt geben wird. Entschieden wird das allerdings in Stadtratsgremien. Die Eisbahn ist inzwischen abgebaut − dabei wurde die Stadt fündig: Im Umkleidebereich sind etliche Schuhe, Schlittschuhe, Helme, Mützen und Handschuhe liegen geblieben. Die Fundsachen können im Fundamt der Stadt Gunzenhausen am Marktplatz abgeholt werden.

Sendungsinfo

  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten Franken von 6.00 bis 18.00 Uhr, jeweils zur halben und zur vollen Stunde, Bayern 1

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