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Kurz gemeldet Die Meldungen aus Mittelfranken

Stand: 24.03.2017

Motorradfahrer in Nürnberg schwer verletzt

Nürnberg: Ein Autofahrer hat in Nürnberg einen Motorradfahrer erfasst. Dabei wurde der 47-jährige Kradfahrer schwer verletzt. Nach Polizeiangaben fuhr der 35 Jahre alte Autofahrer am Freitagmorgen (24.03.17) auf der Neumeyerstraße in Richtung Schafhofstraße. Als er in eine Grundstückseinfahrt einbog, stieß er mit dem entgegenkommenden Motorradfahrer zusammen.  Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der Motorradfahrer auf die Fahrbahn und erlitt schwere Verletzungen. Der 47-Jährige musste notärztlich versorgt werden und kam anschließend in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 9.000 Euro.

Handball-Bundesligist Erlangen bis Saisonende ohne Kapitän Haaß

Erlangen: Der Handball-Bundesligist HC Erlangen muss auf seinen Kapitän Michael Haaß bis zum Saisonende verzichten. Der 33-Jährige erlitt am vergangenen Dienstag (21.03.17) eine Verletzung des Syndesmosebandes im Sprunggelenk. Er wurde bereits operiert, heißt es.  Wie der Verein am Freitag (24.03.17) mitteilt, sei von einer hundertprozentigen Genesung auszugehen. Die Mannschaft habe schon oft gezeigt, dass sie in solchen Phasen noch enger zusammenrücke. Der Verein werde die gesamte Breite des Kaders nutzen, um den Ausfall zu kompensieren, so HCE-Geschäftsführer René Selke.

Bauboom in Bayern hält an

Fürth: Der Bauboom in Bayern hält an. Die Zahl der Baugenehmigungen lag demnach im vergangenen Jahr ein Fünftel über der Zahl des Vorjahres, teilt das Bayerische Statistische Landesamt in Fürth heute mit. Insgesamt ergingen Genehmigungen für fast 74.600 Wohnungen. Das sind so viele Baugenehmigungen wie seit mehr als 15 Jahren nicht mehr. Gut 33.000 neue Wohnungen werden dabei in Mehrfamilienhäusern geplant, knapp 25.700 in Eigenheimen. Auch im vergangenen Jahr gab es die meisten Baugenehmigungen in Oberbayern (knapp 30.000), mit großem Abstand vor Schwaben und Mittelfranken – gut 11.000 beziehungsweise 9.100. Die wenigsten Wohnungsbaufreigaben erteilten die bayerischen Bauaufsichtsbehörden dagegen in Oberfranken (knapp 4.300). Trotzdem erfuhr Oberfranken damit unter allen bayerischen Regierungsbezirken den im Vergleich relativ stärksten Anstieg an Wohnungsbaufreigaben - ein Plus von 35,9 Prozent.

Bayerns Arbeitnehmer haben 2016 etwas mehr Geld verdient

Fürth: Die bayerischen Arbeitnehmer haben 2016 wieder etwas mehr verdient als im Jahr zuvor. Nach Angaben der Landesamts für Statistik in Fürth sind die Bruttolöhne in Bayern um 1,4 Prozent angestiegen. Im Vergleich zu den Jahren 2014 und 2015 fiel die positive Entwicklung allerdings etwas schwächer aus. Damals hatten die bayerischen Arbeitnehmer 2,5 Prozent beziehungsweise 2,7 Prozent mehr Geld in der Tasche als in den jeweils vorangegangenen Jahren.

Neuer Vorstand für am Klinikum Nürnberg

Nürnberg: Das Klinikum Nürnberg bekommt einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Achim Jockwig wird ab dem 1. September eines der größten kommunalen Krankenhäuser in Deutschland leiten. Das hat die Stadt Nürnberg heute bekannt gegeben. Als Vorstandsvorsitzender löst der 52-jährige Achim Jockwig dann Alfred Estelmann ab, der in den Ruhestand geht. Mit rund 2.370 Betten an zwei Standorten am Klinikum Nord und Klinikum Süd und 6.200 Beschäftigten versorgt das Klinikum 100.000 stationäre und knapp 100.000 ambulante Patienten im Jahr. Zum Klinikverbund gehören drei weitere Krankenhäuser im Landkreis Nürnberger Land.

Greuther Fürth verlängert Vertrag mit Nachwuchsprofi

Fürth: Die SpVgg Greuther Fürth hat den Vertrag mit Nachwuchsprofi Patrick Sontheimer bis 2020 verlängert. Der 18-jährige Mittelfeldspieler kam im Januar erstmals bei den Profis zum Einsatz und stand danach noch viermal in der Liga und einmal im Pokal auf dem Platz. "Patrick ist ein Vorbild an Einsatz und Engagement und hat direkt gute Leistungen bei den Profis gezeigt", erklärte Sportdirektor Ramazan Yildirim am Dienstag (21.03.17). Sontheimer ist nun auch erstmals für ein U19-Länderspiel nominiert worden.

Kampagne für das Wahlrecht für alle in Nürnberg

Nürnberg: Zum Tag gegen Rassismus (21.03.17) startet die Föderation Demokratischer Arbeitervereine e.V. (DIDF) in der Nürnberger Straße der Menschenrechte eine Kampagne für das Wahlrecht für alle. Unter anderem sollen ab 17.00 Uhr Ballons mit Postkarten in die Luft steigen. Der Verein sieht nach eigenen Angaben in einem Wahlrecht, das unabhängig von der Staatsbürgerschaft gilt, einen Schritt zu mehr Miteinander und Integration. Für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, deren Lebensmittelpunkt Deutschland ist, müsse das gleiche Wahlrecht gelten, damit beide Gruppen "zusammen ihre Zukunft gestalten können, unabhängig von ihrem Pass", heißt es in einer Mitteilung des DIDF. Die Organisatoren der Kampagne "Wir haben auch eine Stimme - Wahlrecht für alle!" kritisieren darin unter anderem auch die diplomatische Krise zwischen der Türkei und europäischen Staaten: Beide Seiten machten Wahlkampf auf Rücken der türkischstämmigen Migranten in Europa, die so zwischen den Fronten hin und hergerissen würden, argumentiert die DIDF. Zu der Aktion sind laut Nürnberger Ordnungsamt  60 Personen angemeldet.

Wöhrl-Rettungspaket wird neu geschnürt

Nürnberg: Das Ringen um die Rettung der Nürnberger Modehauskette Wöhrl durch Wöhrl-Sohn Christian Greiner geht weiter. Restrukturierungsvorstand Christian Gerloff sehe sich nach einem Bundesfinanzhof-Urteil gezwungen, das bereits Ende Januar von den Gläubigern gebilligte Sanierungspaket noch einmal aufzuschnüren, teilte ein Firmensprecher am Montag mit. Mit dem Urteil sei eine wesentliche Übernahmebedingung, Gewinne aus der Sanierung nicht versteuern zu müssen, nicht mehr erfüllt gewesen. Die nun gefundene Lösung sehe vor, den normalen Geschäftsbetrieb aus der Wöhrl auszugliedern. Die Wöhrl AG selbst bliebe damit nur als Hülle erhalten. Der Bundesfinanzhof hatte kürzlich den sogenannten "Sanierungserlass" des Bundesfinanzministeriums gekippt. Danach waren bisher Sanierungsgewinne - etwa der Verzicht von Gläubigern auf einen Teil ihrer Forderung - für den Käufer des Unternehmens steuerfrei. Der Bundesfinanzhof sieht darin aber einen Verstoß gegen den Grundsatz, dass Ministerien Steuern nicht ohne Gesetz regeln dürfen.

Taxifahrer verletzt in Nürnberg Fahrgast

Nürnberg: Ein Streit zwischen einem Taxifahrer und zwei betrunkenen Fahrgästen ist in Nürnberg eskaliert. Wie die Polizei am Montag (20.03.17) mitteilte, ließen sich am Wochenende zwei 23 und 32 Jahre alten Frauen zu einem Fastfood-Restaurant fahren. Während der Fahrt übergab sich die 23-Jährige, worauf es zum Streit über die Reinigungskosten kam. Auf dem Parkplatz entriss der Taxifahrer der 32-Jährigen die Handtasche und schleifte sie dabei ein Stück über den Boden mit. Er flüchtete mit seinem Taxi. Die 32-Jährige erlitt Hämatome und Abschürfungen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Siebenjähriger im Landkreis Ansbach von Motorrad erfasst – Krankenhaus

Herrieden (Lkr. Ansbach): Brüche und eine Kopfverletzung hat ein Siebenjähriger heute Morgen im Herrieder Ortsteil Birkach auf dem Weg zum Schulbus erlitten: Ein Motorradfahrer erfasste den Buben, als der vor dem Zweirad auf die Straße rannte, so die Polizei. Den Angaben zufolge hatte der Junge zunächst noch ein Auto passieren lassen und offenbar beim Losrennen nicht erkannt, dass dahinter noch ein 17-Jähriger auf seinem Moped unterwegs war. Der Motorradfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, erfasste den Jungen und schleuderte ihn zu Boden. Der Siebenjährige erlitt laut Polizei schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen – unter anderem wohl eine Gehirnerschütterung. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Würzburg geflogen.

Sendungsinfo

  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten Franken von 6.00 bis 18.00 Uhr, jeweils zur halben und zur vollen Stunde, Bayern 1

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