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Kurz gemeldet Die Meldungen aus Mittelfranken

Stand: 22.02.2017

Landesamt für Statistik: Bayern exportierte 2016 mehr ins Ausland

Fürth: Bayerische Produkte werden auf dem Weltmärkten immer beliebter. Im vergangenen Jahr haben Unternehmen im Freistaat Waren im Wert von fast 183 Milliarden Euro exportiert, teilte das Landesamt für Statistik in Fürth am Mittwoch (22.02.17) mit. Das entspricht einem Zuwachs von 2,5 Prozent gegenüber dem Ergebnis von 2015. Mehr als die Hälfte (56,6 Prozent) der Exporte gingen an EU-Mitgliedsstaaten. Vor allem Autos wurden exportiert, sie machten rund 20 Prozent aller Exporte aus. Auch in Sachen Import hat Bayerns Wirtschaft zugelegt: Mit rund 166 Milliarden Euro wurde 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr importiert. Auch in diesem Bereich kam der Großteil (61 Prozent) aus Ländern Europäischen Union. Besonders gefragt waren hier Maschinen und Autoteile wie etwa Fahrgestellt, Karosserien und Motoren.

Ei-Attacke auf Haus des Weißenburger OBs

Weißenburg: Unbekannte haben das Haus des Weißenburger Oberbürgermeisters Jürgen Schröppel (SPD) mit Eiern beworfen. Das haben Recherchen des Bayerischen Rundfunks und des Weißenburger Tagblatts ergeben. In der Vergangenheit wurde Schroeppel bereits mehrfach übel mitgespielt. Unbekannte wechselten das Schloss an seinem Gartentor aus und zerstachen einen Reifen an seinem Dienstwagen. Nach dem neuerlichen Vorfall ermittelt die Polizei. Die Hintergründe sind unklar.

Feuer in Pappenheimer Flüchtlingsunterkunft – Ursache wohl brennende Zigarette

Pappenheim (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen): Das Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft in Pappenheim am Montagabend (20.02.17) ist vermutlich durch die brennende Zigarette eines Bewohners entstanden. Wie die Polizei mitteilt, soll der 35-Jährige in seinem Bett geraucht und so die Matratze in Brand gesetzt haben. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen den Mann. Wie berichtet, brach das Feuer gegen 20.30 Uhr im ersten Stock der Flüchtlingsunterkunft aus. Ein Bewohner und zwei Feuerwehrleute erlitten leichte Verletzungen. Insgesamt leben knapp 30 Asylbewerber in der Unterkunft. Sie mussten kurzzeitig das Gebäude verlassen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

Regierung von Mittelfranken sucht Bewerber für Integrationspreis

Ansbach: Die Regierung von Mittelfranken sucht wieder Bewerber für den "Mittelfränkischen Integrationspreis". Ausgezeichnet werden dann im November drei Projekte für besonders gelungene Integration in unterschiedlichen Bereichen, teilt die Rgeierung mit. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.000 Euro wird vom Bayerischen Sozialministerium zur Verfügung gestellt. Bewerben können sich zum Beispiel einzelne Personen, Kommunen, Organisationen, Vereine und kirchliche Träger oder Schulen. Bewerbungsschluss ist Ende Mai. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.regierung.mittelfranken.bayern.de.

NürnbergMesse im Ausland sehr erfolgreich

Nürnberg: Die Nürnberger Messegesellschaft sieht sich mit ihren Engagements im Ausland auf Erfolgskurs: Mit insgesamt 51 Aufträgen für Messestände im Ausland hat die Messe eigenen Angaben zufolge einen neuen Spitzenwert verzeichnet.  Zu den Kunden der Messe zählen unter anderem das Bundesministerium für Wirtschaft sowie das Bundeslandwirtschaftsministerium. Für seine Partner organisiert die Messe Auftritte beispielsweise in Japan, China, Thailand und Indien.

HC Erlangen verlegt Heimspiel wegen Eishockey-Playoffs

Erlangen: Der Handball-Bundesligist HC Erlangen verlegt sein Heimspiel gegen die Füchse Berlin um einen Tag nach hinten. Statt am 8. März findet es nun am 9. März statt, so der Verein. Als Grund nannten die Franken das anstehende Playoff-Viertelfinale der Nürnberg Ice Tigers – es findet ebenfalls am 8. März statt. "Wir haben in den letzten Tagen alle Möglichkeiten gemeinsam mit der Arena Nürnberger Versicherung, den Füchsen aus Berlin und der HBL eruiert. Das Eishockey hat in der entscheidenden Playoff-Phase Vorrang und so haben wir uns entschieden, das Spiel nur um einen Tag nach hinten zu verlegen", erklärte der Erlanger Geschäftsführer René Selke.

Unbekannter überfällt Seniorin in Nürnberger Supermarkt

Nürnberg: Am Montag (20.02.17) ist eine 67-jährige Frau in Nürnberg von einem Unbekannten überfallen worden. Nach Angaben der Polizei stand sie in einem Lebensmittelmarkt an der Kasse, um ihre Einkäufe zu bezahlen. In diesem Moment soll der Täter die Frau zur Seite gestoßen und Geld aus ihrem Portemonnaie gestohlen haben. Die Frau, die auf einen Rollator angewiesen ist, erlitt leichte Hüftverletzungen. Nach Zeugenangaben ist der Täter männlich, 1,85 Meter groß und dick. Er war dunkel gekleidet. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911 / 21 12 33 33 entgegen.

Ansbacher Datenschützer: Bald hohes Bußgeld für leichtfertige Aktenlagerung

Ansbach: Ärzte, Firmen und Freiberufler müssen bei sensiblen Daten Dritter auf den Datenschutz achten, sonst drohen bald hohe Bußgelder. Darauf weist das Landesamt für Datenschutzaufsicht in Ansbach hin. Anlass für die Warnung ist der Fall eines Zahnarztes, der Patientenakten in einem unverschlossenen Schrank in einer offenen Tiefgarage aufbewahrt hatte. Der leichtfertige Umgang mit sensiblen Daten kann bisher noch nicht geahndet werden. Durch eine neue Datenschutz-Grundverordnung drohen aber ab Mai 2018 Bußgelder bis zu zehn Millionen Euro. Das kann neben Ärzten auch Firmen und Freiberufler betreffen.

Einbruch in Schwaig bei Nürnberg – Zeugensuche, 5.000 Euro Schaden

Schwaig bei Nürnberg (Lkr. Nürnberger Land): Allein einen Schaden von rund 5.000 Euro haben Unbekannte bei einem Einbruch in Schwaig angerichtet – und noch dazu Schmuck und Bargeld gestohlen. Die Polizei sucht nun Zeugen. Die Täter waren offenbar am Montagabend (20.02.17) in das Einfamilienhaus im Schwaiger Ortsteil Behringersdorf eingestiegen – laut Polizei "mit brachialer Gewalt über ein Fenster". Die Kripo Schwabach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 21 12-33 33.

Nürnberger IAB: Rund eine Million offene Stellen in Deutschland

Nürnberg: In Deutschland gab es im vierten Quartal 2016 rund eine Million offene Stellen. Das sind 6.000 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg mit. Im vierten Quartal 2016 gab es 80.000 mehr offene Stellen als im dritten. Das ist ein saisonbedingt üblicher Anstieg. Rund 80 Prozent der offenen Stellen sind sofort besetzbar, ein neuer Höchststand: "Das zeigt eine anhaltend gute und robuste Arbeitsmarktnachfrage in ganz Deutschland", erklärte dazu der IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis.

Sendungsinfo

  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten Franken von 6.00 bis 18.00 Uhr, jeweils zur halben und zur vollen Stunde, Bayern 1

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