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Steigende Gästezahlen Das sind die Touristenmagnete in Mittel- und Oberfranken

Mittel- und Oberfranken ist bei Besuchern immer beliebter: In diesem Jahr sind bislang mehr Gäste gekommen als im Vorjahr. Allerdings nicht in alle Tourismusregionen.

Stand: 07.12.2017

Eine Frau genießt am 19.06.2017 am Brombachsee bei Pleinfeld (Bayern) auf einem Steg liegend die Sonne. | Bild: picture-alliance/dpa

Von Januar bis Oktober 2017 ist die Zahl der Gäste in Mittel- und Oberfranken auf rund 5,3 Millionen gestiegen. Das hat das Bayerische Landesamt für Statistik in Fürth ermittelt. Die Zahl der Übernachtungen kletterte auf rund 11,5 Millionen.

Nürnberg als Magnet in Mittelfranken

3,4 Millionen Besucher kamen dabei nach Mittelfranken, das ist ein Anstieg um 3,2 Prozent. Der größte Teil von ihnen – nämlich rund 1,5 Millionen – besuchten Nürnberg. Danach folgen das Romantische Franken, der Naturpark Altmühltal, das Fränkische Seenland und das Nürnberger Land.

Steigerwald zieht an

Nach Oberfranken zog es rund 1,8 Millionen Gäste. Das sind 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Beliebt war bei ihnen vor allem der Steigerwald. Er verzeichnet rund 766.000 Gäste. Die Region liegt damit vor dem Fichtelgebirge, der Fränkischen Schweiz, dem Frankenwald und den Regionen Obermain-Jura und Coburg-Rennsteig.

Leichter Rückgang in einzelnen Regionen

Der Gästezuwachs betraf die meisten ober- und mittelfränkische Tourismusregionen. Im Nürnberger Land, dem Frankenwald und der Region Obermain-Jura ging die Zahl der Besucher allerdings leicht zurück, und zwar zwischen 3,1 und 1,1 Prozent.


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