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Langenzenn gegen Leukämie 17-jähriger Tom braucht Stammzellenspende

Tom Steiger aus Langenzenn hat Leukämie und braucht dringend eine Stammzellen-Spende. Schüler, Lehrer und Eltern der Langenzenner Realschule engagieren sich deshalb für den erkrankten Jugendlichen.

Von: Karin Goeckel

Stand: 10.01.2017

Helfer für die Typisierungsaktion für Tom Steiger | Bild: BR-Studio Franken/Karin Goeckel

Der 17-jährige Tom Steiger aus Obermichelbach erhielt vor einem Jahr die Diagnose Leukämie. Nach einer anstrengenden Chemotherapie schien er auf dem Weg der Besserung. Doch Anfang Dezember erlitt er einen Rückschlag. Nun kann Tom nach Aussage der Ärzte nur noch durch eine Stammzellenspende gerettet werden.

Infos zur Typisierungsaktion

28. Januar 2017, 12.00 Uhr – 17.00 Uhr
Langenzenner Straße, 90556 Seukendorf

Große Typisierungsaktion

Tom Steiger

Für den 28. Januar 2017 organisieren Schüler, Lehrer und Eltern der Staatlichen Realschule Langenzenn zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Seukendorf deshalb eine große Registrierungsaktion in der Sporthalle des SV Seukendorf. Unterstützt werden sie von der Mittelschule Langenzenn, von Langenzenns Bürgermeister Jürgen Habel (CSU) und Fürths Landrat Matthias Dießl (CSU).

In 80 Prozent der Fälle gelinge es, einen Stammzellenspender für einen an Blutkrebs erkrankten Patienten zu finden, sagte Laura Riedlinger von der Deutschen Knochenmarkspende-Organisation DKMS.

"Wenn aus der Aktion für Tom nur ein Spender hervorgeht, der einem Menschen irgendwo auf der Welt helfen kann, dann war sie schon ein voller Erfolg."

Laura Riedlinger, DKMS

Einfache Registrierung

Registrieren lassen kann sich jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren. Dazu ist lediglich eine Gewebeprobe nötig, die mit einem Wattestäbchen aus der Wange oder mit einer kleinen Menge Blut entnommen wird.

Zwei Verfahren für die Stammzellen-Spende

Bei einer Stammzellentnahme kommen zwei Verfahren in Frage. In etwa 80 Prozent der Fälle werden die Stammzellen aus dem Blut entnommen. Dazu muss der Spender sich lediglich für einige Stunden in einer Klinik aufhalten. In 20 Prozent der Fälle wird bei Vollnarkose Knochenmark aus dem Beckenknochen entnommen.

Wer nicht mehr als Spender in Frage kommt, kann sich mit einer finanziellen Spende an die DKMS trotzdem für Tom und andere an Blutkrebs Erkrankte engagieren. In Deutschland sind nach Angaben der DKMS rund sieben Millionen potentielle Stammzellenspender registriert. Weltweit sind es 29 Millionen.

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Alex, Freitag, 13.Januar, 21:05 Uhr

1. Alles Gute

Hoffe und wünsche für Tom alles erdenklich Gute!!!
Grüße aus Stuttgart