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Landgericht Nürnberg-Fürth Mann gibt zu, Vater erschlagen zu haben

Der 41-Jährige, der wegen Totschlags vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth steht, hat zugegeben, seinen Vater erschlagen zu haben. Beim Prozessauftakt sagte der Angeklagte, es sei eine Überreaktion gewesen.

Stand: 13.06.2017

Justiz Nürnberg-Fürth | Bild: BR-Studio Franken

Sein Vater habe ihn vor dem Streit als "Stinkstiefel" bezeichnet, sagte der Angeklagte. In seiner Familie sei Gewalt an der Tagesordnung gewesen. Was genau zu der angeblichen Überreaktion führte, erklärte der Angeklagte jedoch nicht.

Urteil wohl am 20. Juni

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann im September vergangenen Jahres im Wohnzimmer der gemeinsamen Wohnung auf seinen Vater eingeschlagen und ihn getreten hat. Der Vater des mutmaßlichen Täters überlebte den Angriff nicht und starb. Für den Prozess sind insgesamt vier Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte am 20. Juni fallen.


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