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Landesamt für Statistik Einkommen in Bayern steigt

Die Bayern haben sich im Zeitraum von 2004 bis 2014 über einen Einkommensanstieg von 23,3 Prozent freuen können. Am stärksten spüren das die Niederbayern – und am schwächsten die Oberfranken.

Von: Julia Hofmann

Stand: 18.10.2016

Euromünzen auf Euroscheinen | Bild: picture-alliance/dpa

Das Landesamt für Statistik in Fürth hat für die sieben bayerischen Regierungsbezirke im Jahr 2014 einen Durchschnitt von rund 23.000 Euro ermittelt. Das verfügbare Einkommen gilt als wichtige Wohlstandskennzahl. So bezeichnet man volkswirtschaftlich den Betrag, der privaten Haushalten für den privaten Konsum zur Verfügung steht. Das ist also das Bruttoeinkommen abzüglich der Steuern und Sozialleistungen, also das Nettoeinkommen zusätzlich staatlicher Transferleistungen wie zum Beispiel Kindergeld.

Gewinner und Verlierer

Dabei ist das Pro-Kopf-Einkommen in Oberfranken nur um 19,9 Prozent gestiegen. Damit wies der Regierungsbezirk den geringsten Einkommensanstieg in Bayern innerhalb des Berichtszeitraums auf.

Niederbayern ist Gewinner und Verlierer zugleich: Denn der Bezirk verzeichnete mit 25,1 Prozent den höchsten Zuwachs. Diese Zuwachszahlen sagen allerdings nichts über das tatsächliche verfügbare Einkommen pro Einwohner aus: Das war in Niederbayern am geringsten. Hier hatte im Jahr 2014 jeder Einwohner, also vom Neugeborenen bis zum Greis, knapp 21.000 Euro zur Verfügung. Diese Liste führen die Oberbayern mit rund 25.000 Euro an, gefolgt von den Mittelfranken mit knapp 22.800 Euro.

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Adira, Mittwoch, 19.Oktober, 19:19 Uhr

5. Unreflektierter Unsinn

So eine unsinnige Jubelmeldung! Lt. Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sind in keinem anderen Land in der EU die Vermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland. Detailliert nachzulesen auf Spiegel Online vom 3. September 2015. Das dürfte ja wohl in Bayern kaum anders sein. Wozu brauche ich eigentlich Journalisten, wenn alles dermaßen unreflektiert nachgeplappert wird. Oder ist das einfach nur Hofberichterstattung? Alles muss man selber recherchieren (googeln)

Barbara, Dienstag, 18.Oktober, 17:03 Uhr

4. Von den vielen Armutsrentnern ist wieder nicht die Rede!

Daß es in Bayern fast eine Million Armutsrentner gibt, die weniger als 500 € Rente im Monat haben, das interessiert anscheinend niemanden!

Erich, Dienstag, 18.Oktober, 16:32 Uhr

3. Das Bruttogehalt ist gestiegen,

das Nettogehalt gefallen. Und das Netto ist noch nicht mal Netto, weil davon bestreitet man gleich wieder 19% Mwst. Preissteigerungen, höhere Abgaben, Benützungsgebühren, Strompreis äh Energiewende-preisdesaster und vieles vieles mehr. Linke Tasche rein, rechte Tasche, doppelt raus. Verzinsung gleich null und die Rente ist mehrfach geplündert und am Ende. Gleichzeitig übernimmt der deutsche Steuerzahler noch die Schulden der restlichen EU und verpflegt alle schutzsuchenden Gäste auf Lebenszeit.
Ich lasse es jetzt, die 1000 freien Zeichen, würden bei weitem nicht reichen.

Christl, Dienstag, 18.Oktober, 14:31 Uhr

2. Man kann alles schönreden

Jährlicher MVV Preisanstieg und Krankenkassenbeitragserhöhungen, immer höher werdende Miet-, Heiz- und Stromkosten, Lebensmittelpreiserhöhungen schleichend das ganze Jahr über und die Angst, dass man im Alter in Armut lebt. Die Unter- und Mittelschicht hat keine Luft zum Atmen!
Ja, da kann man sich wirklich über soviel Einkommenssteigerung freuen!

ABC, Dienstag, 18.Oktober, 13:36 Uhr

1. Einkommen!

Wenn man ein realistisches Ergebnis haben will, dann darf ehrlicherweise kein Durchschnitt genommen werden, sondern
1.) die Unterschicht,
2.) die Mittelschicht und
3. die Oberschicht,
zur Bewertung herangezogen werden.
Die Unter- und Mittelschichten haben durch die EURO-Einführung zunächst einmal 50% an Einkommen verloren. Von Preissteigerungen - die in den letzten 14 Jahren vorgenommen wurden - möchte ich erst gar nicht anfangen. Die Unter- und Mittelschicht sollte künftig "Steuerfrei" sein!
Die Oberschicht hat sich zu jeder Zeit ihre "Selbsthilfe" genommen und wurde noch zusätzlich entlastet.
Diese Worte sind klar unmissverständlich und die Wahrheit!5