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Kloster Heidenheim 1,8 Millionen Euro vom Freistaat für Sanierung

Zum ersten Bauabschnitt der Sanierung des Klosters in Heidenheim wird der Freistaat in diesem Jahr 1,8 Millionen beisteuern. Die Anlage soll bis Sommer nächsten Jahres umfangreich umgebaut werden.

Von: Marion Christgau

Stand: 30.03.2017

Das fast 1.300 Jahre alte Kloster gilt als Keimzelle der Christianisierung in Franken. Vor mehr als zehn Jahren hatten das evangelisch-lutherische Dekanat Heidenheim und die Marktgemeinde Heidenheim einen Zweckverband gegründet, um das Kloster samt Klausurbereich und Kreuzgang für die Öffentlichkeit wieder nutzbar zu machen.

Umfangreiche Sanierung nötig

Vor zwei Jahren hat der Zweckverband die Anlage zur Erbpacht vom Freistaat übernommen, um eine Begegnungs-, Bildungs-, und Dokumentionsstätte einzurichten. Davor sind umfangreiche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen erforderlich, die im November 2016 begonnen wurden.

"Wir haben im Westflügel angefangen, um, zunächst im begrenzten Umfang, Räume für Ausstellungen und Seminare, eine Tourismus-Info, einen Klosterladen und ein Klostercafe zur Verfügung zu haben."

Klaus Kuhn, Dekan

Bis zum Sommer 2018 soll der erste Bauabschnitt fertig sein. Insgesamt sind für die Sanierung der Klosteranlage 10,6 Millionen Euro veranschlagt. Etwa die Hälfte wird der Freistaat Bayern übernehmen, der Rest kommt aus verschiedenen Fördertöpfen.


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Barbara, Freitag, 31.März, 19:31 Uhr

3. Das Wort "Ökumene" ist mittlerweile ein halbes "Unwort" geworden

und wird oft im Sinne von "christlichem Eintopf" verwendet: was weder Fisch noch Fleisch ist, das nennt man geflissentlich "Ökumene"! Das Kloster Heidenheim geht auf die Hl. Walburga zurück. Diese kam mit ihren Brüdern Willibald und Wunibald aus England nach Deutschland. Geboren um 720, gestorben am 25. Februar 779. Ihr Bruder Willibald ist Patron von Eichstätt. Sie wird meist mit einem Ölfläschchen und einem Buch dargestellt, weil sie die Ordensregel treu befolgt hat. Durch die Hl. Walburga sind viele Heilungen geschehen. Mit "Ökumene" hat die Hl. Walburga nichts zu tun!

R.B., Freitag, 31.März, 17:41 Uhr

2. Klostersanierung

Das Kloster widmet sich vorrangig den Menschen mit dem Bedürfnis zur geistlichen Spiritualität und der Vermittlung christlicher Werte in der Ökumene. Ich frage mich jetzt aus welchem "Topf" das Geld der Landesregierung kommt. Sind das Steuergelder; wenn ja...weshalb?
Ich bin der Meinung, dass die Kirchen solche Maßnahmen aus dem eigenen "Topf" leisten sollten, evtl. würde sich sogar die Meinung vieler Bürger über die beiden Kirchen positiv ändern.

Barbara, Donnerstag, 30.März, 13:33 Uhr

1. Heidenheim zählt zu den Kirchen, die zwangsprotestantisiert wurden!

Was macht die lutherische Kirche mit einem Kloster, das ursprünglich katholisch war? Die Protestanten haben keine Klöster! Selbst die Kloster-Gründer, wie der Hl. Benedikt, der Hl. Franziskus und der Hl. Augustinus etc. finden bei den Protestanten keine Anerkennung.

  • Antwort von R.B., Freitag, 31.März, 17:44 Uhr

    @Barbara, 13:33 Uhr: In anderen Fachkreisen nennt man das "feindliche Übernahme" ;-)

  • Antwort von Wanda, Montag, 03.April, 01:08 Uhr

    @Barbara: genau so äussern sich "wahre" Christen. Frage: war Jesus eigentlich Katholik ?