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Gegen Depressionen Uni Erlangen sucht Teilnehmer für Kletter-Studie

Mit Klettern raus aus der Depression: Die Uniklinik in Erlangen sucht Teilnehmer für eine großangelegte Studie. Mit ihr sollen die positiven Effekte von Klettern auf depressive Menschen weiter erforscht werden.

Stand: 20.03.2017

Kraft und Kräftiges - hier der Griff eines Sportlers beim Klettern in einer Boulderhalle | Bild: picture-alliance/dpa

Eine erste Studie mit dem Titel "Klettern und Stimmung" habe die positiven Effekte von Bouldern, dem Klettern ohne Seil in Absprunghöhe, bei Depressionen bereits nachgewiesen, heißt es in einer Mitteilung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ab Mai wollen die Wissenschaftler ihre Erkenntnisse nun ausweiten und die Studie mit mehr Teilnehmern vertiefen.

Positive Erfahrungen sammeln

Bei Depressionen könne das Bouldern als Therapie eingesetzt werden, heißt es in der Mitteilung der Uni. So könnten Menschen zum einen spielerisch positive Erfahrungen sammeln. Zum anderen lernten die Patienten durch die sportliche Betätigung, ihre Grenzen wahrzunehmen, anzuerkennen, aber auch über sich selbst hinauszuwachsen.

Drei verschiedene Ansätze

Bei der neuen Studie sollen die Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt werden: Eine Gruppe wird klassisch mit einer bewährten Verhaltenstherapie behandelt. Eine zweite absolviert die Boulder-Therapie. Eine dritte Gruppe bekommt ein sportliches Aktivierungsprogramm verordnet. So sollen die verschiedenen Therapieansätze besser vergleichbar werden.

Infoveranstaltungen im März und April

Die Gruppentherapien starten am 16. Mai 2017 und finden immer dienstags von 16.30 bis 18.30 Uhr statt. Interessierte können sich an drei Terminen informieren. Das erste Treffen findet am 28. März statt, folgende Infoveranstaltungen sind am 4. und 25. April


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