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Studie zur Kaufkraft Fürther und Erlanger haben viel vom Einkommen

Erlanger und Fürther können sich von ihrem Einkommen besonders viel leisten. Neben Bonnern sind sie damit laut einer bundesweiten Studie die einzigen Stadtbewohner mit einer überdurchschnittlichen Kaufkraft.

Von: Judith Dauwalter

Stand: 16.08.2016

Blick vom Rathausturm in Fürth (Mittelfranken) auf die Innenstadt und die Fußgängerzone  | Bild: picture-alliance/dpa/Daniel Karmann

Das ergaben Berechnungen des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft. Um die Kaufkraft zu ermitteln, werden die Kosten für alltägliche Ausgaben vom durchschnittlichen Monatseinkommen in der jeweiligen Stadt abgezogen. Zu den Alltagsausgaben gehören Miete, Bekleidung, Essen oder auch Unterhaltung.

Städter haben weniger Geld

In Fürth liegt die Durchschnitts-Kaufkraft bei monatlich 1.713 Euro, in Erlangen bei 1.584 Euro. München weist dagegen lediglich einen Wert von 1.493 Euro auf und Nürnberg liegt mit 1.409 Euro noch niedriger.

Generell herrscht in den deutschen Städten eine deutlich geringere Kaufkraft als in ländlichen Regionen, so das Studienergebnis: Während Stadtbewohner durchschnittlich 1.389 Euro zur Verfügung haben, bleiben der Landbevölkerung nach Abzug der Alltagsausgaben noch 1.529 Euro ihres Einkommens.

Mittelfränkische Landkreise wie Roth, Erlangen-Höchstadt und Nürnberger Land haben laut den Berechnungen eine ähnlich gute Kaufkraft wie Fürth.

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