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Kernenergie-Abfall sinnvoll nutzen Forscher erfinden Katalysator auf Uran-Basis

Wie können Abfälle aus der Kernenergie sinnvoll genutzt und sogar für erneuerbare Energien eingesetzt werden? Forscher der Uni Erlangen haben darauf eigenen Angaben zufolge als Erste eine Antwort gefunden: ein Uran-basierter Katalysator.

Von: Tanja Oppelt und Michael Franz

Stand: 26.01.2016

Dominik Halter, einer der Forscher an der Uni Erlangen, die einen Uran-basierten Katalysator entwickelten | Bild: Dominik Halter, Uni Erlangen

Das Forscherteam entwickelte einen speziellen Katalysator, der mithilfe von abgereichertem Uran Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff spaltet. Der dadurch gewonnene Wasserstoff kann gespeichert und später in Strom umgewandelt werden.

Zwei Fliegen mit einer Klappe

Dieses Verfahren würde zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einerseits könnten die großen Abfallmengen aus der Kernindustrie sinnvoll genutzt werden. Es werden dabei allerdings nur sehr geringe Mengen Uran benötigt. Darüber hinaus könnte der gespeicherte Wasserstoff Unregelmäßigkeiten in der Energieversorgung ausgleichen, die bei der Nutzung von erneuerbaren Energien entstehen. Der Wasserstoff könnte immer dann in Energie umgewandelt werden und für genügend Strom sorgen, wenn Wind- und Sonnenenergie nicht genug lieferten.

Sehr schwach radioaktives Uran

Bei dem von den Erlanger Forschern benutzten abgereichertem Uran handelt es sich um sehr schwach radioaktives Material. Es ist ein Abfallprodukt, das jahrzehntelang in großen Mengen bei der Uranverarbeitung in der Kernindustrie entstand.

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Dr. Gert Mauss, Mittwoch, 27.Januar, 20:34 Uhr

1. Forscher erfinden Katalysator auf Uran-Basis / Bayer. Rundfunk B5 ca. 16.00h

Es handelt sich um zwei Umwandlungen von gespeicherter Energie: 1) von Atommüll- in Wasserstoff-Kräfte, d.h. beide Kräfte gespeichert, - und 2) von Wasserstoff in elektrische Energie wie von elektr. Gas-Kraftwerten bestens bekannt. Die zweite Umwandlung speichert die elektrischen Kräfte nicht. Mit der Einleitung in das Wechselstromnetz wird Strom grundsätzlich zur Ab-/Aufnahme transportiert ohne Speicherfunktion. Im Netz unterliegt die elektr. Energie der "Regelleistung". Dieser Euphemismus, wird gesteuert von Netzstruktur und v.a. der genauen Einhaltung der Hertz-Frequenz (<+/- 1Hertz) zur Blackout-Vermeidung (s. Strombörse).

"Unregelmäßigkeiten" der umgangssprachlichen "erneuerbaren Energien" könnten laut Physik nur in Speichern gemeint sein, die es derzeit nicht gibt. Batterien auf chemischer Basis (PB, Li usw.) erfordern weitere Kräfteumwandlgn., von der generellen Unzulänglichkeit abgesehen. Die Stromnetze benötigen spontanes Puffern, d.h. Ein = Aus v. E-Energie.