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Polizei Nürnberg Acht Hundebabys aus Tiertransport gerettet

Acht verwahrloste Hundewelpen hat die Polizei Nürnberg am Donnerstag bei einer Verkehrskontrolle eines Kleintransporters entdeckt. Die gerade einmal drei Wochen alten Hundebabys wurden aus Rumänien eingeschmuggelt.

Von: Katja Ortlauf

Stand: 13.10.2017

Die Polizei Nürnberg hat am Donnerstagmittag einen illegalen Welpentransport am Nürnberger Frauentorgraben gestoppt. Nach einer Verkehrskontrolle eines Kleintransporters aus Osteuropa stellten die Beamten acht verwahrloste Hundewelpen sicher. Laut Polizei händigte der 33-jährige Fahrer den Beamten gefälschte Impf- und Tierausweise aus. Unter anderem war das Alter der Welpen mit drei Monaten angegeben. Eine Amtsärztin stellte wiederum fest, dass die jüngsten Tiere gerade mal drei Wochen alt sind. In diesem Alter werden die Hundewelpen normalerweise neben zusätzlicher fester Nahrung noch von ihrer Mutter gesäugt.

Tierheim rechnet mit hohen Tierarztkosten

Die Bichon-Malteserwelpen waren in zwei Transportkisten zusammengedrängt. Sie mussten in ihren eigenen Exkrementen liegen. Außerdem waren sie von Flöhen und Würmern befallen. Laut Polizei wurden die acht Hundewelpen nach einer tierärztlicher Erstversorgung ins Tierheim Nürnberg gebracht. Dort werden sie nun weiter untersucht und aufgepäppelt. Die Quarantänestation rechnet damit, dass sich der Gesundheitszustand der Tiere nochmals verschlechtern wird und erwartet hohen Tierarztkosten. Das Tierheim hat daher seine Spendenhotline wieder freigeschaltet.

Hundebabys werden frühestens ab Dezember vermittelt

Die beiden Männer, die die Tiere transportierten sollten 10.000 Euro zahlen. Da sie das Geld nicht aufbringen konnten, wurde ihr Transporter von der Polizei beschlagnahmt. Wer sich für eines der Tiere interessiert: die Malteserbabys dürfen frühestens im Dezember an Hundeliebhaber abgegeben werden.


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Kommentare

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Wolfgang, Montag, 16.Oktober, 08:29 Uhr

8. Transportfahrzeug einziehen und zur Kostendeckung versteigern!

Den Kleintransporter durch das Gericht als "Tatwerkzeug" konfizieren und versteigern, wenigstens einen Teil der Kosten damit decken.

( Neue KFZ-Papiere, die aktuellen Zulassungsdokumente für kraftlos erklären )

Wolfgang, Sonntag, 15.Oktober, 09:57 Uhr

7. Wieso gerettet, wären die Hunde nicht am nächsten Tag von ihren Käufern auch

aufgepäppelt worden?

Niemand schickt einen Transport los wenn nicht am Ziel sofort "cash" winkt, und das gibt es nur wenn die lebend und genügend gesund übergeben werden.

Auch in Hunde-Rumänien-Produktionsbranche hat man einen Ruf zu verteidigen, wenn es bei potentiellen Kunden rumgeht, 300€ bis 600€ und 90% Ausschuß der nach 3 Tagen stirbt ist kein Geschäft zu machen.

Geli, Samstag, 14.Oktober, 22:59 Uhr

6.

Wieder ein Fall von falscher Tierliebe!!!

vielfahrer, Samstag, 14.Oktober, 12:44 Uhr

5. Hund ist Hund

Siehe Bericht aus Oberfranken - " Hunderettung in der Casa Animale "
Wo ist der Unterschied, Die einen zocken ab, die anderen greifen Spendengelder ab.
Warum das Tier Elend nach Deutschland holen?
Wer braucht so ein Tier. (ausgen. Jäger, Schäfer, Polizei, Blinden.- und Rettungshund).
Haben wir nicht andere Sorgen?

thorie, Samstag, 14.Oktober, 10:58 Uhr

4. gestraft gehören nicht nur die schmuggler

gestraft gehören vorallem die käufer und!! die tierärzte, die durch spätere untersuchungen, impfungen, behandlungen... davon profitieren !
da fragt anscheinend keiner nach !

  • Antwort von Merkur, Samstag, 14.Oktober, 11:11 Uhr

    Weil in D so manches verkehrt läuft.

  • Antwort von Stephania, Samstag, 14.Oktober, 12:12 Uhr

    @thorie
    ich stimme Ihnen zu, daß neben den Schmugglern auch die Käufer ordentlich bestraft werden müssen.
    Aber was sollen Ihrer Meinung nach die Tierärzte anders machen ???? Die armen kleinen Hunde einfach sterben lassen ???????