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Nach Wasserrohrbruch Heilsbronner Trinkwasser schmeckt nach Chlor

Das Trinkwasser im Bereich der Stadt Heilsbronn (Lkr. Ansbach) muss von den Stadtwerken vorübergehend gechlort werden. Grund seien Keime, die nach einem Wasserrohrbruch gefunden wurden.

Stand: 17.06.2016

Trinkwasser aus dem Wasserhahn | Bild: picture-alliance/dpa

Wie das Landratsamt Ansbach mitteilte, wird die Chlorung ab Freitag (17.06.16) als Vorsichtsmaßnahme durchgeführt. Nach einem inzwischen behobenen Wasserrohrbruch war bei einer routinemäßigen Trinkwasseruntersuchung eine geringfügig höhere Belastung mit Keimen im Heilsbronner Trinkwasser festgestellt worden, hieß es weiter.

Der in der Trinkwasserverordnung festgelegte Grenzwert für coliforme Keime und Escherichia coli-Bakterien werde derzeit leicht überschritten. Die Keime sind in dieser Konzentration gesundheitlich aber nicht bedenklich, so das Landratsamt Ansbach.

Landratsamt: Keine Einschränkung für Bürger

Durch die Chlorung soll das Trinkwassernetz desinfiziert werden. Das kann zu Veränderungen von Geschmack und Geruch des Wassers führen. Dafür bitten die Stadtwerke Heilsbronn die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Der Genuss des Trinkwassers ist weiterhin ohne jegliche Einschränkung möglich. Auch für die Zubereitung von Säuglingsnahrung kann das Trinkwasser jederzeit verwendet werden.

Es werden weiterhin engmaschig Wasserproben untersucht, um dann möglichst schnell wieder mit der Chlorung aufhören zu können.


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