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Statistische Erntebilanz Kartoffeln satt – aber weniger Roggen

Viele Kartoffeln aber nur unterdurchschnittlich viel Roggen – zum anstehenden Erntedankfest zieht das statistische Landesamt in Fürth eine gemischte Bilanz für Bayerns Bauern. Gründe: schlechtes Wetter – und weniger Anbaufläche.

Stand: 30.09.2016

Getreideernte: Lkw liefert Getreide an ein Silo  | Bild: picture-alliance/dpa

Nach dem noch vorläufigen Ergebnis liegt der Ertrag bei den Getreidesorten bei 6,9 Millionen Tonnen, teilte das Landesamt für Statistik in Fürth mit. Wegen des unbeständigen Wetters könne insgesamt nur mit einer durchschnittlichen Getreideernte gerechnet werden, so die Statistiker.

Demnach fuhren die Landwirte beim Weizen mit fast vier Millionen Tonnen zwar eine leicht überdurchschnittliche Ernte ein. Beim Roggen dagegen lag der Wert aber sieben Prozent unter dem Durchschnittswert der Jahre 2010 bis 2015: Hier wurde wegen der gesunkenen Anbaufläche eine Ernte von 200.000 Tonnen erzielt, so das Landesamt zwei Tage vor dem traditionellen Erntedankfest.

Genügend Kartoffeln im Freistaat

Jeder Einwohner im Freistaat könnte mit rund 143 Kilogramm heimischen Kartoffeln versorgt werden, rechneten die Statistiker aus: Insgesamt haben Bayerns Landwirte 2016 rund 1,8 Millionen Tonnen Kartoffeln gerodet. Im Vorjahr waren es wegen der schlechten Ernte aufgrund der anhaltenden Trockenheit und Hitze nur rund 111 Kilogramm gewesen. Beim Kartoffelanbau sei Bayern nach Niedersachsen das zweitwichtigste Anbauland in Deutschland.


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Erich, Freitag, 30.September, 12:42 Uhr

1. Wie heissts sp schön,

Roggen und Malz ähhhh Hopfen und Malz, Gott erhalts!