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Bilanz 2015/2016 1. FC Nürnberg schreibt weiter rote Zahlen

Der 1. FC Nürnberg hat die Saison 2015/2016 wieder mit einem Verlust abgeschlossen. Wie Club-Finanzvorstand Michael Meeske mitteilte, steht für das entsprechende Geschäftsjahr ein Jahresfehlbetrag von 1,9 Millionen Euro zu Buche.

Von: Oliver Tubenauer

Stand: 06.10.2016


Schon die Vorsaison wurde mit einem Minus von 2,1 Millionen Euro abgeschlossen. Damit erhöhen sich die Schulden des 1. FC Nürnberg auf 5,1 Millionen Euro nach 3,2 Millionen Euro im Vorjahr.

Über die eigenen Verhältnisse gelebt

Die Grundlage für die finanziell schwierige Lage sei in der Abstiegssaison 2013/2014 gelegt worden, erklärte Finanzvorstand Michael Meeske. Damals habe der Club über seine Verhältnisse gelebt, um den Abstieg doch noch zu verhindern. Die daraus resultierenden Kosten hätten sich in den Folgejahren auf rund 15 Millionen Euro summiert.

650.000 Euro eingespart

Trotz der aktuell schwierigen Situation sieht Meeske auch positive Tendenzen. So sei das Minus geringer ausgefallen als ursprünglich erwartet, weil in den Bereichen Verwaltung, Personal und beim Nachwuchsleistungszentrum rund 650.000 Euro eingespart werden konnten.

Günstigerer Kader

Für die laufende Saison peilt Meeske einen ausgeglichenen Etat an. Dabei spielt der günstigere Kader eine Hauptrolle. Während die Personalkosten für die Profimannschaft in der Saison 2015/2016 noch bei 16,2 Millionen Euro lagen, sind sie in der laufenden Spielzeit mit 12,5 Millionen Euro kalkuliert.

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dildoldi, Freitag, 07.Oktober, 06:56 Uhr

2. Verluste beim Club

Das kann ja gar nicht sein, dass in der Abstiegssaison 2013/2014 irgendwelche Grundlagen für irgendwelche Schieflagen gelegt wurden. Warum ? Schon vergessen ? Damals war das Finanzgenie Martin Bader Oberhäuptling und hat alles schlichtweg klasse gehandelt, hat für Millionen den Bundesligakader verhökert, riesige Einnahmen generiert und den sofortigen Wiederaufstieg angepeilt, und laut Presse war alles Äpfel ! Also KANN jetzt nichts im Argen liegen, ist doch logisch, oder ? Zur Not fragt den Martin, der weiss ja wohl wo die Millionen abgeblieben sind, ist ja m.W. auch seinerzeit nicht entlastet worden, stimmts ? Also einfach mal nachfragen, dann wirds schon wieder hinhauen und man muss nicht an der Zukunft und am Personal sparen, wie üblich. Denn die können mit Sicherheit nichts für das Rumgemurkse der (Un)Verantwortlichen !

MfG

Heinz, Freitag, 07.Oktober, 06:32 Uhr

1. Gute Nacht ihr Schlafmützen..............

Hallo ihr Schlafmützen in Nürnberg! Schaut mal nach Würzburg , da seht ihr wie es auch funktionieren kann. Ich bin seit über 35 Jahren Glubberer,wirklich viel geändert hat sich in dieser Zeit nicht. Anspruch und Wirklichkeit sind so weit entfernt voneinander wie die Erde vom Mond! Es wird ständig über die Verhältnisse gelebt,es gibt keine langfristigen Konzepte, keine kreativen Ideen, nichts. Manchmal muss man sich wirklich für Eure schlechte Arbeit schämen!
Professionell ist hier wirklich gar nichts. Bis irgendwann in der 3. oder 4. Liga ihr Schlafmützen...........

  • Antwort von dildoldi, Freitag, 07.Oktober, 09:08 Uhr

    100% Zustimmung ! Genauso ist es ! War 1979 das erste Mal beim Club, und seitdem ist wahrhaft NICHTS passiert. Immer noch die einzige Amateurtruppe im bezahlten deutschen Fussball !

    MfG

  • Antwort von AnniMarr, Freitag, 07.Oktober, 11:02 Uhr

    Heinz,
    Sie sprechen mit aus der Seele!!
    Auch ich bin seit Jahrzehnten Clubanhänger und bange jede Woche erneut.
    Der Einstieg der "Nürnberger Lebensversicherung" ist hoffentlich der erste positive Effekt. Ich hoffe, dass noch viele große Frankenunternehmen den Beispiel folgen.
    Ja "Würzburg" ist eine eingespielte Mannschaft und wird von einen guten Trainer seit Jahren geführt. Dieser Zusammenhalt brachte die hervorragenden Erfolge. Lassen Sie - was ich nicht hoffe - die Mannschaft auseinanderbrechen (Aufkäufe), dann sieht die Welt sehr schnell wieder anders aus.
    Ich würde mich freuen, wenn Würzburg und der Club eine positive Zukunft erleben könnten.