5

Arbeitsmarkt Mittelfranken Quote unverändert, aber erfreulich niedrig

Ein leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit bei gleichbleibender Arbeitslosenquote: Das ist die Situation beim Schlusslicht unter Bayerns Bezirken. Die Arbeitagentur spricht von einer "kontinuierlich guten Entwicklung“.

Von: Stansilaus Kossakowski

Stand: 30.11.2016

Symbolbild: Das Wappen von Mittelfranken, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR

Eigentlich wäre ein Anstieg der Arbeitslosenzahl zur kalten Jahreszeit saisonüblich. Doch die Mittelfranken trotzen diesem Trend und schaffen einen kleinen Abbau von Arbeitslosigkeit. Mittelfranken ist zwar Schlusslicht in Bayern, aber hält sich bei der Arbeitslosenquote unter der psychologisch wichtigen Vier-Prozent-Marke. "Das zeigt, dass es eine kontinuierlich gute wirtschaftliche Entwicklung gibt", sagte der stellvertretende Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Klaus Beier.

Konkret ist die Zahl der Arbeitslosen lediglich um genau 13 Personen gesunken – auf jetzt 38.641. Im Vorjahresvergleich aber ist die Arbeitslosigkeit deutlich zurückgegangen. Die Quote sank um 0,2 Prozentpunkte. In Nürnberg sank die Arbeitslosigkeit laut dem Vizechef der Regionaldirektion gar um 5,1 Prozent.

Zuzug "wichtiger Faktor für die Zukunft"

Nach Beiers Angaben gebe es in Nürnberg einen wachsenden Zuzug von jungen Menschen zwischen 18 und 25 Jahren. Diese Entwicklung bezeichnete er als "einen ganz wichtigen Faktor für die Zukunft", da es sich um die Fach- und Arbeitskräfte von morgen handele. Beier fügte hinzu: Man dürfe auch nicht vergessen, dass Mittelfranken einer der stärksten Wirtschaftsräume in Deutschland sei.


5