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Nach Anschlag von Ansbach Stadt bedankt sich bei Helfern

Der Anschlag von Ansbach hat vor zwei Monaten Deutschland geschockt. Nun bedankte sich die Stadt mit einem Empfang bei allen Einsatz- und Rettungskräften. Sie hätten dazu beigetragen, dass Schlimmeres verhindert werden konnte.

Stand: 22.09.2016

Einen "ganz herzlichen Dank" hat Ansbachs Oberbürgermeisterin Carda Seidel (parteilos) am Mittwochabend (21.09.16) an alle Einsatz- und Rettungskräfte ausgesprochen, die während und nach dem Anschlag von Ansbach tatkräftig geholfen hatten. Rund 200 Polizisten, Feuerwehrleute, Notärzte, Sanitäter und weitere Helferinnen und Helfer nahmen an der Veranstaltung in der Karlshalle teil.

Lob für den Krisenstab

Helfer beim Emfang in Ansbach

In ihrer Ansprache betonte Oberbürgermeisterin Carda Seidel, dass in kürzester Zeit nach dem Bombenanschlag durch einen syrischen Flüchtling alle Einsatz- und Rettungskräfte vor Ort nahe des Musikfestivals "Ansbach Open" in der Innenstadt waren. Auch für den der Krisenstab der Stadt und die städtischen Mitarbeiter gab es Lob. Man habe sich absolut auf alle Helfer verlassen können, wie schon in anderen Notsituationen. Viele hätten dazu beigetragen, dass Schlimmeres verhindert werden konnte, so Seidel.

"Das gibt uns in Ansbach ein gutes, ein sicheres Gefühl."

Carda Seidel (parteilos), Oberbürgermeisterin von Ansbach

Bei dem Bombenanschlag wurden 15 Menschen verletzt. Der 27 Jahre alte Attentäter kam ums Leben. Den Verletzten wünschte die Oberbürgermeisterin, dass sie sich vollständig von den körperlichen und seelischen Spuren, die dieser Abend hinterlassen habe, erholen.

"Ich kann nur sagen, jeder von Ihnen hat uns am 24. Juli zur Seite gestanden, hat uns unterstützt, auch im Nachgang. Im Namen der Stadt Ansbach und im Namen aller Bürgerinnen und Bürger darf ich meinen ganz herzlichen Dank an Sie richten. Genießen Sie bitte den heutigen Abend und nehmen Sie es als kleines Zeichen."

Carda Seidel (parteilos), Oberbürgermeisterin von Ansbach


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