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"Allahu Akbar"-Rufe und Rucksack Männer verschrecken Passanten in Nürnberg

Eine Gruppe von Osteuropäern hat am Mittwoch (26.10.16) in Nürnberg für Angst und Schrecken gesorgt. Wie die Polizei mitteilte, bewarfen die Männer mehrere Male Passanten mit einem Rucksack und riefen dabei "Allahu Akbar" (Gott ist am größten).

Von: Michael Franz

Stand: 26.10.2016

Streifenwagen bei Nacht (Symbolbild) | Bild: picture-alliance/dpa/Patrick Seeger

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler scheint hinter der Aktion kein politischer Hintergrund zu stecken. Der Einschätzung, es könne sich hierbei lediglich um einen schlechten Scherz gehandelt haben, trat Polizeisprecher Bert Rauenbusch aber entschieden entgegen. Er sprach im Interview mit dem BR von einer "knallharten Straftat", in der nun von der Kriminalpolizei ermittelt werde. Gegen die fünf Männer im Alter zwischen 15 und 23 Jahren sei ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet worden.

Rohrähnlicher Gegenstand

Die ersten Anrufe über das Treiben des Quintetts erreichte die Polizei am Dienstagabend (25.10.16) gegen 22.00 Uhr. Insgesamt gingen sieben Notrufe ein. Die jungen Männer waren rund eine halbe Stunde lang in der Theresienstraße unterwegs. Sie wurden anschließend festgenommen. In dem Rucksack befand sich laut Polizei ein rohrähnlicher Gegenstand, von dem aber letztlich keine Gefahr ausgegangen sei, so die Polizei.

Sendungsinfo

  • zur Sendungshomepage Regionalnachrichten Franken von 6.00 bis 18.00 Uhr, jeweils zur halben und zur vollen Stunde, Bayern 1

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