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Leoni Betrüger prellen Autozulieferer um 40 Millionen Euro

Durch einen Hackerangriff hat der Nürnberger Kabel- und Bordnetzhersteller Leoni rund 40 Millionen Euro verloren. In einer Ad-Hoc-Meldung teilte das börsennotierte Unternehmen mit, dass es Opfer betrügerischer Handlungen geworden ist.

Von: Tanja Oppelt

Stand: 16.08.2016

Die mutmaßlichen Täter hatten nach Angaben von Leoni gefälschte Dokumente und Identitäten benutzt sowie elektronische Kommunikationswege missbraucht. Dadurch seien insgesamt 40 Millionen Euro auf Konten ins Ausland transferiert worden. Nähere Angaben zur Art und Weise des Betrugs machte der Automobilzulieferer nicht.

Folgen für das Jahresergebnis

Ein Unternehmenssprecher teilte mit, dass die Zahlungsfähigkeit von Leoni nicht beeinträchtigt sei. Allerdings geht das Unternehmen davon aus, dass der Hackerangriff Auswirkungen auf das Jahresergebnis haben wird, in welcher Höhe ist noch unklar.

Leoni hat inzwischen Anzeige wegen Betrugs erstattet. Auch Schadenersatz- und Versicherungsansprüche würden geprüft, hieß es in einer Mitteilung.

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Heinz Kern, Dienstag, 16.August, 21:36 Uhr

7. Leoni

Dank an die Gläubigkeit der unfehlbaren elektronischen Kommunikation, es ist ja alles Wunderbar Bequem,und das Denken wird einem auch abgenommen,Hauptsache man bekommt am 1.sten sei leicht verdientes Geld,Arbeit ohne Verantwortung oder ohne Verstand,oder Faulheit ohne Bezug zur Firma

LiFe, Dienstag, 16.August, 18:02 Uhr

6. Traut sich niemand von den Mitarbeitern nachzuprüfen?

Die Kriminalpolizei rät: Nehmen Sie vor der Überweisung unbedingt persönlich Kontakt mit dem Geschäftsführer oder dem Vorstandsmitglied auf. Überprüfen Sie die genutzte E-Mail-Adresse genau. Kontaktieren Sie bei Betrugsverdacht umgehend die Polizei.

werisdes, Dienstag, 16.August, 17:38 Uhr

5. Leoni

Hallo,
wenn für solche Dummheit auch noch eine Versicherung bezahlt,
dann kündige ich sofort sämtliche Verträge.

  • Antwort von Anonym, Dienstag, 16.August, 18:04 Uhr

    Nun, angenommen - was weder Sie noch ich wissen bzw. ob eine solche hier greifen würde - LEONI hätte eine Versicherung gegen Betrugsfälle abgeschlossen (man kann ja heute alles und jeden gegen alles und jedes versichern) und dafür brav über Jahre hinweg Beiträge bezahlt (welche dann sicher nicht gering wären), warum, sofern die Versicherung für einen solchen Fall einspringen müsste (nochmals - sie wäre dann ja genau dafür abgescholssen worden), wollen Sie dann Ihre Vertäge kündigen? Was haben Sie davon - außer, dass Sie jahrelang einbezahlt haben, und im Falle eines Falles nun keine Leistung mehr bekommen würden? Auch nicht wirklich clever...doch ob Dummheit oder nicht, Fakt ist - kriminell bleibt kriminell, und der Fall LEONI sollte uns eher klar machen, dass es trotz aller Sicherheitssysteme und -regeln wirklich jeden treffen kann. Jederzeit und überall, unabhängig von Position, Macht, Geld.

Lutz Schnelle, Dienstag, 16.August, 17:29 Uhr

4. Jung, gutaussehend, reich sucht angenehme Dame, die mir Geld borgt

Und warum wundert mich das jetzt nicht?

Das ganze Internet ist eine einzige Betrugsmaschine. Wer wurde eigentlich noch nicht betrogen, ausgeraubt, ausspioniert, erpresst, belogen? Die anonymen Hackerplattformen, auf denen man Kreditkarten im 1000er Pack kauft, sind nicht mehr Ortsgebunden. Die wechseln alle 10 Minuten das Landeskürzel und schwimmen sozusagen auf dem Netz wie ein Korken. Man kriegt da ferngelenkte Firmennetzwerke, BOT-Net Waffen, solche, mit denen 2007 ganz Estland lahmgelegt worden war (nichts ging mehr, kein Flugzeug, keine Ampel, kein Bankautomat, Wasser und Strom waren abgestellt worden) und am nächsten Tag die Revolution auf die Straße ging.
Flugzeuge sind vollgestopft mit Computern und die werden auch nicht mehr mit Raketen abgeschossen, sondern mit einem Impuls. Der Luftkampf kommt ohne Luft-Luft Raketen aus.
Russen und Chinesen könnten das globale Netz abschalten mit einem Raketenangriff auf US-Satelliten. Alle Flugzeuge, Schiffe, Waffen wären tot.

Gabriele W., Dienstag, 16.August, 17:29 Uhr

3. Macht nichts

Die 40 Millionen tun denen nicht weh, schreiben die alles von der Steuer ab, die ohnehin so gering ausfällt das es Lieschen Müller 2040 Angst und Bange wird.

DAS sind Sorgen- nicht dieser selbst verschuldete Betrug. Hat doch einer geschlampt in dem Laden - von wegen Sicherheit...Datenschutz und sonst was.

Arme Industrie, ist betrogen worden...das werden wir Bürger jeden Tag- und zwar offiziell vom Staat. Also der aus Berlin- nicht der aus Bayern, das ist ja ein anderer, wie man mir erklärt hat. :-)