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Täter auf der Flucht Messerattacke am Rosenheimer Platz in München

Am Rosenheimer Platz in München hat ein Mann auf vier Menschen mit einem Messer eingestochen. Der Täter ist auf der Flucht. Die Polizei fahndet nach einem etwa 40-Jährigen mit schwarzem Fahrrad.

Von: Oliver Bendixen und Lena Deutsch

Stand: 21.10.2017

In der Gegend rund um den Rosenheimer Platz und der Rosenheimer Straße hat gegen 8.30 Uhr ein unbekannter Mann an fünf Tatorten auf mehrere Menschen eingestochen. Der Täter attackierte die Passanten unter anderem am Rosenheimer Platz, am Paulanerplatz und an der Ständlerstraße. 

Laut Polizei gibt es mindestens fünf Verletzte. Der Täter ist flüchtig. Die Polizei hat die Gegend weiträumig abgesperrt. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei ist vor Ort. Die Polizei fahndet unter Hochdruck nach dem Unbekannten. Auf Twitter bat sie die Anwohner, in ihren Häusern zu bleiben.

#Rosenheimerplatz: Täterbeschreibung der Polizei

Inzwischen gab die Polizei eine Täterbeschreibung heraus: Sie fahndet nach einem "etwa 40 Jahre alten Mann, 175 cm groß. Er hat eine korpulente Figur, kurze mittelblonde Haare und ist unrasiert. Unterwegs ist er mit schwarzem Rad, grauer Hose, grüner Trainingsjacke und einem Rucksack mit Isomatte. Bei Antreffen: 110 wählen und sich nicht selbst in Gefahr bringen!"

Laut Polizei handelt es sich vermutlich um einen Einzeltäter. In der ganzen Stadt waren die Sirenen der Polizeiautos zu hören, die zu dem Einsatz im Stadtteil Haidhausen zusammengezogen wurden. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Bei vielen Münchnern wurden Erinnerungen an den Amoklauf im Juli 2016 wach.


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Karl-Heinz Wellhöfer, Samstag, 21.Oktober, 19:56 Uhr

5. Polizeieinsatz am Rosenheimerplatz. Täter verletzt mit Messer mehrere Person

Der dringend Tatverdächtige sei ein Deutscher und der Polizei bekannt - wegen Diebstahls und Körperverletzung, teilte die Polzei ber der Pressekonferenz mit.
Wenn jemand einen Bundesrebuplikanischen Pesonalausweis oder Reisepaß hat ist das noch lange kein Nachweis über die Deutsche Staatsangehörigkeit oder Nationalität.
Also bitte als "öffentlich rechtlicher Rundfunk" sachlich berichten.
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  • Antwort von Martin aus K., Sonntag, 22.Oktober, 16:05 Uhr

    Sie schreiben „Wenn jemand einen Bundesrebuplikanischen Pesonalausweis […] hat, ist […] kein Nachweis über die Deutsche Staatsangehörigkeit“

    Doch. Das ist genau per Definition die Aufgabe von Ausweispapieren: Die Staatsangehörigkeit von Menschen auszuweisen.

Spekulant, Samstag, 21.Oktober, 12:06 Uhr

4. Ich vermute mal

Es gibt ein Attest, denn sowas ist nicht normal.
Bestimmt gab es bereits psychische Auffälligkeiten!
Eine politische / rechte Motivation kann man bestimmt an Hand der Opfer herstellen.

Wurst, Hans, Samstag, 21.Oktober, 11:57 Uhr

3. Gibt es Gemeinsamkeiten der Opfer?

Normalerweise denkt man bei solchen Meldungen zunächst an eine bestimmte Gruppe - die blonden Haare sprechen nun eher dagegen. Wie sieht es bei den Opfern aus. Gibt es hier vielleicht ein übereinstimmendes Merkmal für evtl. Haß (Geschlecht, Religion, Herkunft?). Das könnte dann die nicht in die Opferzielgruppe passenden Münchner vielleicht etwas beruhigen - aber wäre natürlich sehr mit Vorsicht zu beachten.

Stefan W, Samstag, 21.Oktober, 11:31 Uhr

2. Messerangriffe in München: Diskriminiert

Ich fühle mich durch die Fahndung nach einem "Mann" diskriminiert. Ich fordere, hier zu formulieren: Gesucht wird nach einem Menschen.

Hans S. II, Samstag, 21.Oktober, 11:14 Uhr

1. Bunte Vielfalt

Wieder so ein "Einzelfall", den man nicht "verallgemeinern" soll ...

  • Antwort von Dampf, Samstag, 21.Oktober, 13:39 Uhr

    ...ja, besonders dann, wenn es sich um einen DEUTSCHEN offenbar Obdachlosen handelt, der auf der Suche nach einem Winterquartier war.

    Tja, IS-Fanatiker und "Taten für sich reklamierer". Das war wohl nix. Ist ja nur ein Deutschman :-)

  • Antwort von Bayernbua, Samstag, 21.Oktober, 13:48 Uhr

    Es handelt sich bei dem mutmaßlichenTäter um einen blonden Mann mit korpulenter Statur. Ich weiß nicht, was hier Ihrer Meinung nach verschwiegen wird.

  • Antwort von Marga reta, Samstag, 21.Oktober, 14:30 Uhr

    Hans S. II, Samstag, 21.Oktober, 11:14 Uhr
    "Wieder so ein "Einzelfall", den man nicht "verallgemeinern" soll ... "

    Und was wollen Sie uns mit dem Satz sagen? Dass der Täter ein Asylbewerber, Migrant, Flüchtling oder Einwanderer war?
    Wenn ja, sollten Sie den Artikel nochmal aufmerksam lesen.

  • Antwort von Spekulant, Samstag, 21.Oktober, 14:47 Uhr

    Hallo Dampf, was verwundert sie denn daran?
    War doch offensichtlich.
    Oder haben sie schon Mal solche eine exzessive Berichterstattung bei üblichen nächtlichen Messermorden mitbekommen?
    Ergo= Einzelfall

  • Antwort von Ataristianer, Samstag, 21.Oktober, 15:33 Uhr

    Ich hoffe Sie meinen damit, dass wenn es ein Moslem gewesen wäre, viele sofort gefordert hätte alle Moslems auszuweisen, weil bei diesen würde es sich ja nie um einen Einzelfall handeln, sondern bei diesen würde solche Gewaltätigkeiten schon in den Genen stecken. (was natürlich IMHO totaler Schmarr'n ist, aber leider anscheinend nicht für alle.)
    Aber da es sich, soweit momentan bekannt, um einen Deutschen handeln dürfte, kann es sich nur um einen Einzelfall handeln und man muss nun wirklich nicht fordern alle Deutsche auszuweisen, damit Deutschland wieder sicher ist. Denn Deutsche sind im allgemeinen ehrlich und gut. Nur in Ausnahmefällen (wie eventuell in diesem) sind diese etwas weniger gut.

  • Antwort von Leonia, Samstag, 21.Oktober, 15:44 Uhr

    Welche "üblichen nächtlichen Messermorde" meinen Sie?

  • Antwort von Spekulant, Samstag, 21.Oktober, 17:20 Uhr

    Tja.... Ich will ihnen Mal zu gute halten dass sie eventuell nur ihre regionale Tageszeitung lesen.
    Würden sie auch die Berichte aus anderen Regionen kennen, so hätte sich ihre Frage erübrigt.
    Allein in Berlin gibt es jeden Tag Messerangriffe.
    Jede Woche sterben im Bundesgebiet mehrere Menschen bei Messerattacken...
    Nur wird dafür kein mediales Fass aufgemacht. (...) Dieser Kommentar wurde von der BR-Redaktion entsprechend unseren
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  • Antwort von Dampf, Samstag, 21.Oktober, 23:12 Uhr

    Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, Spekulant.

    Bringen sie nicht einiges durcheinander? Messerstechereien gibt es tatsächlich öfter. Aber nun raten sie mal, warum die Polizei einen grösseren Einsatz zu bewältigen hatte? Vielleicht deshalb, weil die "üblichen Attacken" zwischen zwei Kontrahenten normalerweise sofort beendet sind? Der in München war aber als wandelnde Gefahr eine Bedrohung für wahllose nichtsahnende Passanten weiterhin unterwegs?
    Hätten sie gerne eine Polizei, die erstmal ein paar Stunden überlegt und abwartet, wie viele Tote dabei herauskommen?

    Genauso ist es mit der Berichterstattung. Solange die Gefahr besteht müssen die Menschen informiert werden. So schwer ist das doch nicht zu verstehen?