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B5 Börse Rekorde in New York

Stand: 25.07.2017

22:15 Rekorde in New York

Die Stimmung in New York könnte nicht besser sein. NASDAQ und Standard and Poors stellten Rekorde auf. Der Dow Jones verfehlte eine neue Bestmarke nur knapp. Er schloss 100 Punkte höher bei 21 613. Das Umfeld war mehr als gut. Der wichtige Index für das Verbrauchervertrauen stieg auf 121 Punkte, obwohl Analysten einen kleinen Rückgang vorhersagten. Viele große, trendsetzende Konzerne legten überzeugende Quartalszahlen vor: Die Bagger-Aktie von Caterpillar gewann rund 6 Prozent, McDonalds schlossen fast 5 Prozent höher. Schwächer schloss dagegen die Aktie der Google-Mutter Alphabet mit minus 3 Prozent. Hier verhagelte die Kartellstrafe der EU in Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro die letzte Quartalsbilanz. Trotzdem sind die Umsatz- und Ergebniszahlen so gut, dass Google die Strafe verkraften wird. Der DAX schloss ein halbes Prozent höher bei 12 264. Der Euro kostet 1, 16 50 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

21:15 Ölpreis Richtung 50 Dollar

Der Ölpreis zieht weiter an. Er hat am Abend wieder die Marke 50 Dollar übersprungen. Saudi-Arabien hatte zuvor angekündigt, ab August seine täglichen  Ausfuhren um 600 000 Barrel auf 6,6 Millionen reduzieren zu wollen. Das ist ein wichtiges Signal, wenn das ausgerechnet die Saudis tun. Der Weltmarkt kämpft weiterhin mit einem Überangebot, auch weil die Amerikaner zuletzt wieder mehr Fracking-Öl gefördert haben. Im Dow Jones veröffentlichte McDonalds überzeugende Quartalszahlen. Die Aktie der Fastfood-Kette schießt um rund 5 Prozent in die Höhe. Der Baggerhersteller Caterpillar wird für seine guten Zahlen mit plus 6 Prozent belohnt. Der Dow selbst legt 120 auf 21 633 Punkte zu. Der DAX erholte sich nach drei verlustreichen Tagen um ein halbes Prozent. Der Euro kostet 1, 16 50 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

20:15 DAX wieder im Aufwind

Nach drei Tagen mit Verlusten hat sich der DAX etwas erholen können. Er schloss ein halbes Prozent höher bei 12 264. Auch die anderen Mitglieder der DAX-Familie schlossen mit Gewinnen. Hilfreich war mit Sicherheit der Geschäftsklima-Index des ifo-Instituts, der auf den dritten Rekordstand in Folge kletterte. Die Stimmung in den deutschen Unternehmen ist bestens, trotz vieler Unsicherheiten wie Brexit oder die neuesten Skandale in der Autoindustrie, immerhin die wichtigste deutsche Schlüsselbranche. Einen kleinen Lauf haben dieser Tage die Bankwerte, die trotz allem auf historisch schwachen Kursen verharren. Die Commerzbank schloss 2,5 Prozent höher, knapp gefolgt von der Deutschen Bank. In New York gewinnt der Dow Jones 129 auf 21 642 Punkte. Der Euro kostet 1, 16 60 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

19:15 Google deutlich im Minus

In New York ist die Aktie des Google-Mutterkonzerns Alphabet erheblich unter Druck geraten. Sie verliert über 3 Prozent, nachdem sie zuletzt noch auf Rekordkurse von rund 1000 Dollar gestiegen war. Google bekam ja von der EU eine Kartellstrafe in Höhe von gut 2,4 Milliarden Euro aufgebrummt. Das löste im abgelaufenen Quartal einen Gewinneinbruch um rund 30 Prozent aus. In den Hintergrund trat dabei, dass die Geschäfte weiterhin sehr gut laufen und der Umsatz auf über 26 Milliarden Dollar kletterte. Trotz der Google-Schwäche tendieren die New Yorker Indizes freundlich bis fest. Die NASDAQ stellt den nächsten Rekord auf. Auch der Dow Jones bewegt sich auf Rekordniveau. Er gewinnt 134 auf 21 647 Punkte. Der DAX erholte sich um ein knappes halbes Prozent. Der Euro kostet 1, 16 50 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

18:45 EZB soll Käufe reduzieren

Die Debatte über die künftige Geldpolitik der EZB kommt ins Laufen. Der Chef der Österreichischen Notenbank Nowottny spricht sich dafür aus, dass die Notenbank ab dem kommenden Jahr ihre monatlichen Anleihekäufe allmählich zurückfährt. Das wäre ein erster Schritt in Richtung Zinswende. Die amerikanische Notenbank hat ihre Wende bereits eingeläutet. Morgen Abend wird es wohl keinen Zinsschritt geben. Aber vermutlich wird die FED erste Rahmenbedingungen bekanntgeben, wie sie sich wieder von den Anleihen trennt, die sie über mehrere Jahre gekauft hat. Ein langwieriges Unterfangen, das vermutlich mehrere Jahre dauern wird. In New York gewinnt der Dow Jones 125 auf 21 638 Punkte. Der DAX schloss gut erholt 55 Punkte höher bei 12 264. Der Euro kostet 1, 16 50 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

18:15 VW-Manager bekennt sich schuldig

Ein VW-Manager, der wegen des Dieselskandals in den USA verhaftet wurde, will sich schuldig bekennen. Der Mann war im Januar kurz vor dem Heimflug nach Deutschland festgenommen worden. Ihm droht nun eine lange Haftstrafe. Der Prozess beginnt am 4. August. Die VW-Aktie schloss erneut 1,3 Prozent schwächer. BMW und Daimler konnten sich dagegen von den jüngsten Verlusten etwas erholen. Spitzenreiter im DAX waren erneut die Deutsche Bank und die Commerzbank mit bis zu 2,5 Prozent. Auf den Plätzen folgten die Versicherer Allianz und Münchener Rück mit bis zu 1,5 Prozent. Für den DAX sprang eine leichte Erholung heraus – und zwar um 55 auf 12 264 Punkte. Die New Yorker Börsen befinden sich weiter auf Rekordkurs. Hier wird es morgen spannend, denn dann beendet die US-Notenbank ihre zweitägige Sitzung. Der Euro kostet 1, 16 60 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

17:45 DAX auf Erholungskurs

Die Börsen haben zumindest einen Teil der jüngsten Verluste aufholen können. Der DAX schloss 55 Punkte höher bei 12 264. Die Börsianer wollen zunächst nur von einer Stabilisierung sprechen. Schließlich hat der Index seit dem letzten Hoch von vor gut einem Monat rund 800 Punkte  verloren. Die Autobauer BMW und Daimler konnten sich nach den jüngsten Rückschlägen etwas erholen. VW hat dagegen erneut gut 1,5 Prozent verloren. An den Börsen stellt man sich darauf ein, dass es wegen des Verdachts illegaler Absprachen noch zu einigen Kursturbulenzen kommen könne. Stützend wirkte der ifo-Index, der im Juli neue Bestmarken aufstellen konnte. Das Wachstumsszenario für die Bundesrepublik bleibe intakt, erklären Volkswirte und Analysten. Hilfreich sind auch die New Yorker Rekordbörsen, wo Dow Jones und NASDAQ entweder neue Rekorde erzielen oder nur knapp darunter liegen. Der Euro kostet 1, 16 50 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

17:15 US-Anleger verkaufen Alphabet

Die Rekordstrafe der EU hat dem Google-Konzern Alphabet im zweiten Quartal die Bilanz verhagelt. Der Netto-Gewinn ist um 28 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar gesunken. Der Umsatz ist aber stark gestiegen weil das Werbegeschäft auf Smartphones und Tablets boomt. Der Aktienkurs von Alphabet fällt aber trotzdem um 3 Prozent. Die Kosten steigen nämlich stärker als die Umsätze, außerdem sagte Alphabet nichts zu den Auswirkungen der Kartellstrafe auf das Europageschäft. Ganz generell geht es aber aufwärts an der Wall Street. Der Dow Jones Index steigt um 0,5 Prozent auf 21.616 Punkte.  Hierzulande steht der DAX ein halbes Prozent höher bei 12.267 Punkten, Bankaktien sind die Favoriten. Die Papiere des Autoherstellers VW sind jetzt wieder unter Druck. Der Euro kostet 1 Dollar 1668. Stefan Schmid, B5-Börse.  

16:45 VW wieder im Minus

Am deutschen Aktienmarkt geht es nach guten Konjunkturdaten aus Deutschland und Frankreich ordentlich aufwärts, der DAX steigt um 0,6 Prozent auf 12.277 Punkte. Deutsche Bank und Commerzbank sind mit über 2 Prozent Aufschlag die Favoriten. Während die Papiere von Daimler und BMW trotz der Kartellaffäre stabil sind, ist die VW-Aktie mit 1,8 Prozent Abschlag der größte Verlierer im DAX. Der MDAX der mittelgroßen Werte ist ebenfalls gut unterwegs, dieses Börsenbarometer steigt um 0,5 Prozent. Der Kurs des Versicherers Talanx springt nach einer Kaufempfehlung 7 Prozent nach oben. Der TecDAX legt nur 0,2 Prozent zu, Aixtron ist der größte Gewinner. An der Wall Street steht der Dow Jones ein halbes Prozent im Plus. Der Euro hat sich bei 1 Dollar 1682 etabliert. Stefan Schmid, B5-Börse.

16:15 Caterpillar schiebt den Dow nach oben

Gute Geschäftszahlen großer Unternehmen sorgen für etwas Aufwind an der Wall Street. Der Dow Jones Index steigt um 0,4 Prozent auf 21.596 Zähler. Die Aktie der Burger-Kette McDonald's gewinnt nach guten Quartalszahlen 4 Prozent an Wert. Der Baumaschinenriese Caterpillar erhöhte nach einem Gewinnsprung zum zweiten Mal in diesem Jahr die Prognose, das bringt über 4 Prozent Kursplus. Es gibt aber auch Verlierer, die Papiere des Mischkonzerns 3M fallen um 5 Prozent, auch Alphabet alias Google stecken im Minus. Am deutschen Aktienmarkt sorgen die guten Konjunkturdaten des Ifo-Instituts für Kauflust. Der DAX steht 0,6 Prozent höher bei 12.276 Punkten. Deutsche Bank und Commerzbank steigen am stärksten, VW verlieren 1,5 Prozent. Der Euro kostet 1 Dollar 1689. Stefan Schmid, B5- Börse.

15:45 Wall Street im Plus

An der Wall Street geht es nach vielen Quartalsbilanzen großer Unternehmen anfangs ordentlich aufwärts. Der Dow Jones Index steigt um 0,5 Prozent auf 21.623 Punkte. Am deutschen Aktienmarkt steht der DAX ebenfalls klar in der Gewinnzone, 0,5 Prozent bei 12.274 Punkten. Gute Konjunkturdaten aus Deutschland und Frankreich sorgen hierzulande für Kauflust, auch die Rückkehr Griechenlands an den Kapitalmarkt gilt also gutes Zeichen. Die Nachfrage für die fünfjährige Anleihe über 3 Milliarden Euro lag bei mehr als 6 Milliarden Euro. Finanzwerte sind die Favoriten im DAX, Deutsche Bank und Commerzbank gewinnen mehr als 2 Prozent an Wert. Auch Versicherungsaktien sind gefragt. Der Eurokurs kletterte zeitweise über 1 Dollar 17, jetzt wird die Gemeinschaftswährung mit 1 Dollar 1690 angeschrieben. Stefan Schmid, B5-Börse.

 

15:15 Opel-Verkauf bremst General Motors

Hohe Sonderkosten vor allem aus dem Opel-Verkauf trübten die Bilanz des Autoherstellers General Motors im zweiten Quartal. Der Überschuss sank um 1,2 Milliarden Dollar auf 1,7 Milliarden. GM musste 1,3 Milliarden Dollar abschreiben, aus dem Verkauf des Europageschäfts um Opel an Peugeot und wegen des Rückzugs aus anderen internationalen Märkten. Die deutschen Autohersteller sind nach der Kartellaffäre an der Börse nicht gefragt, die Kurse von VW und BMW bröckeln etwas ab. Der DAX steigt nach guten Konjunkturdaten trotzdem um 0,7 Prozent auf 12.293 Punkte. Bank- und Versicherungsaktien sind besonders gefragt. Die Börsenbarometer MDAX und TecDAX legen ebenfalls etwas zu, Talanx ist der größte Gewinner. Der Eurokurs steigt auf 1 Dollar 1707. Stefan Schmid, B5-Börse.

14:45 Euro hebt ab

Gute Konjunkturdaten aus Deutschland und Frankreich stärken den Euro. Das Geschäftsklima ist in den beiden größten Ländern der Eurozone gestiegen, außerdem will Griechenland an den Kapitalmarkt zurückkehren. So steigt der Kurs der Gemeinschaftswährung auf 1 Dollar 1691. Am deutschen Aktienmarkt macht sich das nicht negativ bemerkbar: Der DAX steht 0,7 Prozent höher bei 12.288 Punkten. Finanzwerte sind wohl wegen der Aussicht auf höhere Zinsen gefragt, Commerzbank und Deutsche Bank steigen am stärksten, Autoaktien sind die Ladenhüter. Die Börsenbarometer MDAX und TecDAX stehen ein halbes Prozent in der Gewinnzone. Die Ölpreise steigen, Brent-Öl kostet 49 Dollar 47. Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihe steht bei 0,53 Prozent. Stefan Schmid, B5- Börse.

14:15 General Motors übertrifft Erwartungen

Der amerikanische Autohersteller General Motors schaffte einen höheren Quartalsgewinn als Analysten erwartet hatten, deswegen ist die Aktie im vorbörslichen Handel an der Wall Street gefragt. Die Aktien der deutschen Autohersteller sind dagegen nach dem Kartell-Debakel nicht mehr in Mode obwohl der Konjunkturmotor auf Hochtouren läuft, das hat das ifo-Geschäftsklima gezeigt. Die Papiere von BMW und VW stecken leicht im Minus, obwohl der DAX 0,7 Prozent zulegt und 12.293 Punkte erreicht. Deutsche Bank und Commerzbank verbuchen die größten Gewinne, auch andere Finanzwerte gehören zu den Favoriten. Die Aktionäre des Mobilfunkanbieters Drillisch haben den Weg frei gemacht für die Übernahme durch United Internet, die Kurse der beiden Firmen legen zu. Der Euro kostet 1 Dollar 1680. Stefan Schmid, B5-Börse.

13:45 Aixtron optimistisch

Der Chipanlagenbauer Aixtron hat die Umsatzprognose erhöht. Das wird an der Börse mit 2,5 Prozent Aufschlag belohnt, Aixtron ist damit drittbester Wert im Börsenbarometer TecDAX, hinter Adva Optical und Nordex. Der TecDAX legt 0,7 Prozent zu, der DAX schafft ebenfalls 0,7 Gewinnprozente auf 12.297 Zähler. Der überraschende Anstieg des Ifo-Geschäftsklimas im Juli sorgt für Kauflust am Aktienmarkt, Finanzwerte sind besonders gefragt. Deutsche Bank und Commerzbank sind mit 2,5 Prozent Kursplus die Favoriten. Die Autoaktien kommen wegen der Kartellaffäre nicht in Schwung, BMW und VW liegen leicht zurück. Der MDAX legt ebenfalls ordentlich zu, der Versicherer Talanx ist mit 6 Prozent Kursplus am besten unterwegs. Der Euro kostet 1 Dollar 1657. Stefan Schmid, B5-Börse.

13:15 Konjunkturoptimismus im DAX

Der Konjunkturmotor dreht sich immer schneller. Das Konjunkturbarometer des Ifo-Instituts hat im Juli den dritten Rekordwert in Folge erreicht, die Umfrage-Daten fielen wesentlich besser aus, als Fachleute erwartet hatten. Das ist ein solides Fundament für den DAX, der vor diesem Hintergrund 0,6 Prozent zulegen kann auf 12.280 Zähler. Finanzwerte sind besonders gefragt, vielleicht weil mit dem Aufschwung in der Eurozone die Zinsen steigen könnten. Die Deutsche Bank ist mit 2,5 Prozent Aufschlag der größte Gewinner vor der Commerzbank. Die Autoaktien sind jetzt wieder etwas unter Druck, BMW und VW verlieren 0,6 Prozent, die Papiere von Daimler sind stabil. Die Rendite der 10jährigen Bundesanleihe klettert auf 0,52 Prozent. Der Euro hat sich bei 1 Dollar 1656 angesiedelt. Stefan Schmid, B5-Börse.

12:45 Autoaktien auf der Kriechspur

Am deutschen Aktienmarkt geht es aufwärts, aber die Autowerte fahren sozusagen auf der Kriechspur. Die Papiere von Daimler können sich ein wenig erholen, vielleicht weil der Konzern nach der Selbstanzeige ohne Kartellstrafe davonkommen könnte. VW und BMW stecken leicht im Minus, bei BMW gab es eine Herabstufung durch Analysten. Der DAX steht 0,5 Prozent höher bei 12.274 Punkten. Das Geschäftsklima ist nochmals besser geworden, die Wirtschaft ist also im Aufwind. Finanzwerte sind besonders gefragt weil in Europa die Zinsen bald steigen könnten, Commerzbank, Deutsche Bank, Deutsche Börse und Allianz sind die größten Gewinner. Die Börsenbarometer MDAX und TecDAX stehen ebenfalls klar im Plus, Covestro sind aber trotz guter Geschäftszahlen etwas gedrückt. Der Euro kostet 1 Dollar 1650. Stefan Schmid, B5-Börse.  

12:15 Finanzwerte gefragt

Die Finanzwerte beleben den DAX, Deutsche Bank, Commerzbank und Deutsche Börse sind die besten Werte. Von der Deutschen Börse erwarten die Anleger gute Geschäftszahlen, Banken und Versicherer könnten womöglich bald von höheren Zinsen profitieren. Der DAX steht 0,5 Prozent höher bei 12.271 Punkten, dabei hilft auch das überraschend sonnige Ifo-Geschäftsklima. Größter Verlierer im DAX ist BMW mit 0,5 Prozent Abschlag nach einer Herabstufung durch Analysten. Der MDAX der mittleren Werte legt ebenfalls etwas zu, Talanx und Springer machen nach Heraufstufungen durch Analysten die größten Sprünge. Der TecDAX steht nur leicht im Plus. Die Ölpreise ziehen weiter an, die Sorte Brent kostet 49 Dollar 10. Der Euro bewegt sich kaum, der Eurokurs wird mit 1 Dollar 1655 angeschrieben. Stefan Schmid, B5- Börse.

11:45 Aktien im Aufwind

Am deutschen Aktienmarkt geht es aufwärts. Der Anstieg des Ifo-Geschäftsklimas zeigt, dass der Konjunkturmotor brummt. Außerdem sind Finanzwerte gefragt, vielleicht weil die Anleger auf höhere Zinsen spekulieren. Der DAX steht 0,6 Prozent höher bei 12.277 Punkten. Commerzbank und Deutsche Bank sind mit knapp 2 Prozent Aufschlag die Favoriten, auch Deutsche Börse, Allianz und Münchner Rück sind gefragt. Daimler profitieren etwas von der Nachricht, dass der Autohersteller wegen der Selbstanzeige ohne Kartellstrafe davonkommen könnte, die anderen Autowerte stagnieren. Die Papiere der Lufthansa sacken etwas ab. Die Börsenbarometer MDAX und TecDAX steigen ähnlich wie der DAX. Die Versicherungsaktie Talanx glänzt nach einer Kaufempfehlung mit 6 Prozent Kursplus. Der Euro kostet 1 Dollar 1655. Stefan Schmid, B5-Börse.

11:15 DAX kann sich gut behaupten

Der Rekordwert beim Ifo-Index stützt zumindest die Entwicklung an den deutschen Börsen. Der DAX kommt um 0,3 Prozent voran und steigt auf 12.250 Zähler. Es gibt nur wenige Verlierer und die Verluste fallen niedrig aus. Allen voran verbilligen sich die Titel der Lufthansa um 0,4 Prozent. Der Druck auf die Autowerte hat nachgelassen, von einer Erholung nach den jüngsten Kursverlusten kann aber keine Rede sein. Die Titel BMW und VW treten auf der Stelle, Daimler kommen leicht um 0,4 Prozent voran. Gefragt sind im Vorfeld der morgigen Zinsentscheidung in den USA Finanzwerte. Allen voran verteuern sich Commerzbank und Deutsche Bank um 2,3 beziehungsweise zwei Prozent. Im MDAX enttäuscht der Kunststoff-Spezialist Covestro trotz starker Geschäftszahlen für das zweite Quartal. Die Anteile der Bayer-Tochter verlieren 1,3 Prozent. Der Euro steht bei 1,16 49 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

10:45 Anleger über Covestro uneins

Der Kunststoffhersteller Covestro hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal deutlich gesteigert. Die Anleger scheinen gespaltener Meinung zu sein. Während die Aktien zunächst nach oben schossen, sind die Titel jetzt mit 0,6 Prozent im Minus. Stark gefragt sind dagegen Talanx und Axel Springer. Zu beiden Titeln gibt es positive Analystenkommentare. Talanx verteuern sich um 5,1 Prozent, die Anteile von Axel Springer ziehen um 4,5 Prozent an. Der MDAX steigt um 0,6 Prozent. Im DAX hat der Druck auf die Autowerte deutlich nachgelassen. BMW und VW treten aktuell auf der Stelle, während Daimler leicht mit 0,3 Prozent im Plus sind. Der DAX kann sich gut behaupten. Er steigt um 0,3 Prozent auf 12.253. Der Euro steht bei 1,16 53 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

09:45 DAX startet Erholungsversuch

Der Druck auf die Autowerte hat nachgelassen. BMW, Daimler und VW haben seit den Kartellvorwürfen in den vergangenen beiden Handelstagen deutlich an Wert eingebüßt. VW sind zwar noch im Minus, aber nicht mehr so stark, aktuell liegt der Abschlag bei 0,4 Prozent, BMW büßen 0,2 Prozent ein, Daimler sind dagegen jetzt mit 0,6 Prozent im Plus. Die Stuttgarter sollen mit ihrer Art Selbstanzeige ja Medienberichten zufolge VW zuvorgekommen sein. Damit könne der Stuttgarter Autohersteller darauf hoffen, straffrei auszugehen. Vor möglichen Schadensersatzforderungen betroffener Kunden und Lieferanten schützt eine Selbstanzeige allerdings nicht. Der DAX startet einen Erholungsversuch, er baut seine Punktgewinne über der Marke von 12.200 aus, und steigt auf 12.244 Punkte. Das ist ein kleines Plus von 0,2 Prozent. Die Anleger warten auf neue Impulse, wie unter anderem auf neue Quartalsberichte. Der Euro steht bei 1,16 49 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse  

09:15 Druck auf die Autoaktien lässt nach

Der Kunststoffspezialist Covestro - eine Tochter des Chemiekonzerns Bayer - hat im zweiten Quartal deutlich besser verdient. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 484 Millionen Euro – das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte dank guter Nachfrage und höheren Preisen um 17 Prozent auf fast 3,5 Milliarden Euro. Die Anleger sind zufrieden, die Titel von Covestro gewinnen zum Auftakt 1,8 Prozent. Insgesamt sind die deutschen Börsen gut behauptet in den neuen Tag gestartet. Der MDAX steigt um 0,4 Prozent, der DAX gewinnt 0,2 Prozent und baut damit seine Gewinne über der Marke von 12.200 aus, bei jetzt 12.243. Der Druck auf die Autowerte hat nachgelassen. Nur noch die Titel von VW sind zum Handelsstart leicht im Minus mit 0,3 Prozent, BMW treten auf der Stelle, Daimler sind leicht im Plus mit 0,5 Prozent. Der Euro steht bei 1,16 60 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse  

08:45 Den Börsen fehlt der rechte Schwung

Den Börsen fehlt aktuell der rechte Schwung. So entwickelten sich die US-Aktienmärkte gestern Abend ohne klaren Trend. Der Dow Jones schloss 0,3 Prozent leichter, während der technologieorientierte Nasdaq Index um 0,4 Prozent vorankam. Und so ging es heute früh an den Börsen in Asien weiter. Der Hang Seng Index in Hongkong und der Nikkei in Tokio traten stundenlang auf der Stelle. Der Nikkei schloss 0,1 Prozent leichter. Kasse gemacht wurde unter anderem bei NTT Docomo. Die Titel des Mobilfunkanbieters büßten 1,5 Prozent ein. Einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Nikkei" zufolge ist der operative Gewinn im abgelaufenen Quartal um fast zehn Prozent gesunken. Grund sei die harte Konkurrenz von Billiganbietern, heißt es. Angesichts der Vorgaben, der laufenden Berichtssaison und der bevorstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank wird auch an den deutschen Börsen heute zum Auftakt mit Zurückhaltung gerechnet. Der Euro steht bei 1,16 57 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

07:45 DAX kaum verändert erwartet

Angesichts der laufenden Berichtssaison wird auch an den deutschen Börsen heute zum Auftakt mit Zurückhaltung gerechnet. Banken und Broker sagen für die Eröffnung beim DAX nur geringe Kursgewinne voraus. Im Tagesverlauf stehen unter anderem in den USA die Zahlen von McDonalds und GM auf dem Terminkalender. Hierzulande hat bereits die Bayer-Kunststofftochter Covestro heute früh neue Zahlen vorgelegt. Das Betriebsergebnis stieg im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 56 Prozent auf 848 Millionen Euro. Das liegt über den Erwartungen der Analysten. Der Umsatz stieg um 17 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Interessant dürfte es daneben werden, wie es mit den Aktien der Autobauer weitergeht. Die Vorgaben sind mau. In den USA rutschte der Dow Jones um 0,3 Prozent nach unten, in Tokio tritt der Nikkei heute früh auf der Stelle und der Euro steht bei 1,16 57 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

07:15 Maue Vorgaben für den heutigen Handel

Die Erholung im Euro-Raum greift immer mehr um sich, wie der Direktor der Europäischen Zentralbank Yves Mersch meint. Der aktuelle Schwung erhöhe die Chancen, dass der Aufschwung stärker ausfalle als erwartet, steht in einem Redemanuskript des Mitglieds des sechsköpfigen Führungsteams der Europäischen Zentralbank für eine Veranstaltung in Singapur. Die Vorgaben für den heutigen Handel an den Börsen sind mau. In den USA rutschte der Dow Jones gestern Abend leicht um 0,3 Prozent nach unten, immerhin der Nasdaq Index kam um 0,4 Prozent voran. Die Händler sprechen von einer Zurückhaltung der Investoren. Die warten offenbar auf neue Quartalsberichte und auf die morgige Zinsentscheidung der US-Notenbank. Auch in Asien traut sich kaum einer aus der Deckung. Sowohl der Hang Seng Index in Hongkong als auch der Nikkei in Tokio treten auf der Stelle. Der Euro steht bei 1,16 60 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse  

06:45 Daimler soll früher als VW Selbstanzeige abgegeben haben

Die Autowerte haben aufgrund des Kartellverdachts an den Börsen deutlich an Wert verloren. Interessant wird es zu sehen, wie es heute mit Daimler weitergeht. Einem Medienbericht zufolge sind die Stuttgarter mit ihrer Selbstanzeige bei den Wettbewerbsbehörden wegen des mutmaßlichen Kartells in der Autoindustrie Volkswagen zuvorgekommen. Der Daimler-Konzern habe sich deutlich früher als VW an die Behörden gewandt, berichten NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung. Damit könne der Stuttgarter Autohersteller darauf hoffen, straffrei auszugehen. Vor möglichen Schadensersatzforderungen betroffener Kunden und Lieferanten schützt eine Selbstanzeige allerdings nicht. Die Vorgaben für den heutigen Handel sind verhalten. In den USA rutschte der Dow Jones gestern Abend um 0,3 Prozent nach unten, in Tokio tritt der Nikkei heute früh überwiegend auf der Stelle. Die Anleger warten auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank und auf weitere Quartalsbilanzen. Der Euro steht bei 1,16 62 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

06:15 Gewinneinbruch bei Google

Der Mutterkonzern von Google Alphabet hat im abgelaufenen Quartal deutlich weniger verdient, aufgrund der EU-Kartellrechtsstrafe in Höhe von 2,4 Milliarden Euro. Der Überschuss fiel gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar. Der Umsatz dagegen stieg um mehr als 18 Prozent auf fast 23 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern gestern Abend nach Handelsschluss mitteilte. Im nachbörslichen Geschäft gerieten die Titel von Alphabet aufgrund von Gewinnmitnahmen unter Druck. Zuvor hatte der Dow Jones leichter geschlossen. Er sank um 0,3 Prozent auf 21.513. Die Anleger hielten sich im Vorfeld wichtiger Quartalsbilanzen zurück. Und dann tagt noch die US-Notenbank. Vor der morgigen Zinsentscheidung werde es an den Märkten vermutlich wenig Bewegung geben, meinte ein Fondsmanager. Immerhin der Technologieindex Nasdaq kam um 0,4 Prozent voran, an der Tokioter Börse tritt der Nikkei auf der Stelle und der Euro steht bei 1,16 62 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse  


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