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B5 Börse DAX zum Ausklang der Woche kaum verändert

Stand: 22.09.2017

22:10 DAX und Dow kuam verändert - Wahl im Blick

Es war eine durchaus freundliche Woche für den deutschen Aktienmarkt. Nach und nach sammelte der DAX 0,6 Prozent ein, bevor er sich bei 12.592 Punkten ins Wochenende verabschiedete. Bestimmendes Thema war die Sitzung der US-Notenbank. Dabei gab die Fed den Startschuss für eine Reduzierung ihrer Bilanz. Ähnlich wie die EZB hatte sie ja in den Jahren seit der Finanzkrise Anleihen im Billionen-Wert angekauft. In der kommenden Woche dürften die Anleger zunächst auf Berlin blicken. Der Ausgang der Wahlen zum Bundestag dürfte am Montag das bestimmende Thema an den Börsen sein. Allerdings geht kaum ein Experte von starken Kursbewegungen aus, die durch das Wahlergebnis ausgelöst werden könnten. Die Analysten rechnen damit, dass Angela Merkel Kanzlerin bleibt, und Stabilität wird an der Börse durchaus geschätzt. Die US-Börsen tendierten zum Ausklang der Woche wenig verändert. Dow Jones und Nasdaq traten auf der Stelle. Und der Euro notierte bei 1 Dollar 19 50. Stephan Lina, B 5 Börse.

20:15 Unicredit: kein Interesse an Commerzbank

UniCredit hat Berichte über ein Interesse des italienischen Geldhauses an einer Fusion mit der Commerzbank zurückgewiesen. Das sei Unfug, sagte der UniCredit Vize-Vorsitzende Calandra Buonaura. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte zuvor von Insidern erfahren, dass UniCredit gegenüber der Bundesregierung Interesse an der Commerzbank signalisiert habe. Über ein solches Interesse wird auch bei der französischen BNP Paribas berichtet. Auch sie gilt als Interessentin für die Commerzbank. Das hatte den Kurs des Frankfurter Geldhauses in den vergangenen Tagen merklich nach oben getrieben. Auch heute gehörte die Aktie der Commerzbank wieder zu den meist gehandelten Papieren. Allerdings lag das Kursplus nur noch bei 0,2 Prozent. Damit schlug sich die Aktie aber besser als der Gesamtmarkt. Der DAX gab um 0,1 Prozent nach auf 12.592 Punkte. In New York liegen der Dow Jones und die Nasdaq knapp im Minus. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 19 55. Stephan Lina, B 5 Börse.

19:15 Siemens und Alstom bestätigen Gespräche

Siemens und der französische Zughersteller Alstom ringen um ein mögliches Bahntechnik-Bündnis. Ein Insider sagte der Nachrichten-Agentur Reuters, Siemens solle nach der Einbringung seiner Bahntechnik-Aktivitäten eine knappe Mehrheit an Alstom halten, geleitet werde das Unternehmen aber weiter von Henri Poupart-Lafarge. Es sei aber weiterhin offen, ob Siemens sich für ein solches Bündnis mit Alstom entscheide oder als Alternative Gemeinschafts-Unternehmen mit Bombardier gründe. Ein zweiter Insider sagte, die Tendenz gehe zu einem Zusammengehen mit Alstom, es gebe aber viel Bewegung. Die französische Zeitung Le Monde berichtete hingegen, eine Fusion unter der Führung von Siemens könnte am Dienstag bekanntgegeben werden. Siemens und Alstom bestätigten die Gespräche. Die Siemens-Aktie gab heute um 0,8 Prozent nach. Der DAX trat bei 12.592 Punkten auf der Stelle. Der Dow Jones liegt knapp im Minus. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 19 45. Stephan Lina, B 5 Börse.

18:45 Börsen vor Bundestagswahl kaum verändert

Vor dem Wochenende und damit auch dem deutschen Wahl-Sonntag zeigte sich der Aktienmarkt kaum verändert. Der DAX ging mit einem kleinen Minus bei 12.592 Punkten aus dem Handel. Auf Wochensicht konnte das wichtigste deutsche Börsenbarometer 0,6 Prozent zulegen. Unter Druck stand die Aktie der Deutschen Börse AG mit einem Minus von mehr als 4 Prozent. Die Finanzaufsicht BaFin lehnt offenbar den Deal der Deutschen Börse mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt in der Insideraffäre um Börsen-Chef Carsten Kengeter als zu niedrig ab. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich dabei auf Insider. Die BaFin wollte sich offiziell nicht dazu äußern. Damit könnte es für die Deutsche Börse schwer werden, an ihrem Chef festzuhalten. Auch an der Wall Street bewegt sich vor dem Wochenende nur wenig. Der Dow Jones und der Nasdaq-Index liegen 0,1 Prozent im Minus. Die Feinunze Gold pendelt knapp unter 1.300 Dollar. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 19 55. Stephan Lina, B 5 Börse.

18:15 Bahnsparte: Siemens verhandelt mit Alstom

Der Münchener Siemens-Konzern ist schon seit einiger Zeit dabei, einzelne Geschäftsbereiche durch milliardenschwere Zusammenschlüsse zu stärken. So fusionierten die Münchener ihre Windkraftsparte mit dem spanischen Konkurrenten Gamesa. Ähnliches plant man nun offenbar für die Sparte für Eisenbahntechnik. Schon seit einiger Zeit heißt es, Siemens spreche hier mit dem kanadischen Wettbewerber Bombardier. Nun wurde bekannt, dass mit Alstom aus Frankreich ein weiterer potentieller Partner im Gespräch ist. Nach Börsenschluss bestätigte Alstom entsprechende Verhandlungen. Die Gespräche dauerten aber noch an. Siemens betreibt mit seiner Bahnsparte unter anderem Werke in München-Allach und Krefeld, Alstom baut den TGV. Die Aktien von Siemens gaben heute um 0,8 Prozent nach. Insgesamt schloss der DAX knapp im Minus bei 12.592 Punkten. Auch Dow Jones und Nasdaq geben etwas nach. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 19 65. Stephan Lina, B 5 Börse.

17:45 DAX geht mit kleinem Minus aus dem Handel

Die deutschen Börsen traten zum Ausklang der Woche auf der Stelle. Der DAX schloss 0,1 Prozent im Minus bei 12.593 Punkten. Händler sagten, eigentlich sei die Stimmung am Markt gar nicht schlecht. Allerdings sei im Nordkorea-Konflikt das verbale Säbelrasseln zurückgekehrt. Die wechselseitigen Drohungen aus Washington und Pjöngjang sorgen an den Finanzmärkten für Nervosität. Insbesondere vor dem Wochenende hielten sich deshalb viele Investoren zurück. An der Spitze der Verliererliste stand die Aktie der Deutschen Börse AG mit einem Minus von mehr als 4 Prozent. Linde verbilligten sich um mehr als 1 Prozent. Auf der anderen Seite verteuerten sich die Aktien der Lufthansa um 1 Prozent. Der deutsche Marktführer ist offenbar Favorit, wenn es darum geht, die insolvente Air Berlin auf mehrere Interessenten aufzuteilen. Die Wall Street tendiert wenig verändert. Der Dow Jones und die Nasdaq liegen knapp im Minus. Und der Euro notiert bei 1 Dollar 19 65. Stephan Lina, B 5 Börse.

17:15 Widerstand gegen Stahlfusion wächst

ThyssenKrupp will seine Stahlsparte mit der des indischen Konkurrenten Tata zusammenlegen. Das brachte heute die Mitarbeiter von ThyssenKrupp auf die Straße. 7.000 Stahlkocher haben in Bochum demonstriert. Sie fürchten um ihre Jobs und glauben nicht, dass es bei der derzeit ins Spiel gebrachten Streichung von insgesamt 4.000 Stellen bleiben wird. Und gerade die kleineren Standorte im Ruhrpott könnten davon betroffen sein, so die Befürchtung. Die Arbeitnehmer im Aufsichtsrat von ThyssenKrupp haben ja bereits ihren Widerstand angekündigt, wenn über die Zusammenlegung des Stahlbereichs mit Tata entschieden wird. Dann müsste der Aufsichtsrat mit der doppelten Stimme des Aufsichtsrats-Chefs die Fusion durchboxen. Das hat es bei ThyssenKrupp bis dato nicht gegeben. Die Aktien von ThyssenKrupp sind kaum verändert. Ebenso der DAX selbst. Der deutsche Leitindex steht bei 12.602 Punkten. Dow Jones und Nasdaq sind wenige Punkte im Minus. Der Euro ist fest bei 1,1960 Dollar.

16:45 Erleichterung und Frust über Aufspaltung von Air Berlin

Air Berlin wird wohl zerschlagen. Das größte Stück vom Kuchen soll offenbar die Lufthansa bekommen. Das berichten mehrere Medien, die sich auf Insider berufen. Die insolvente Fluggesellschaft selbst teilte mit, bis Mitte Oktober mit den Bietern Lufthansa und Easyjet über die Lufttransport-Bereiche zu verhandeln. Die Gewerkschaft zeigt sich zufrieden, weil diese beiden Fluggesellschaften gute Tarifverträge hätten. Über andere Bereiche wie Technik und Fracht will Air Berlin mit anderen Interessenten sprechen. Es sieht so aus, als ob gut 5.000 der insgesamt 8.000 Air-Berlin-Mitarbeiter ihre Jobs behalten können – wenn auch wahrscheinlich nicht zu den alten Konditionen. Außen vor sind wohl der Nürnberger Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl und der Rennfahrer Niki Lauda. Sie haben sich bereits beschwert und sprechen von einem abgekarteten Spiel. Die Lufthansa wird wohl planmäßig die Mittelstrecken von Air Berlin übernehmen. Für die Langstreckenflüge scheint sich keiner zu interessieren. Die Aktien der Lufthansa können ihren monatelangen Höhenflug fortsetzen: sie steigen um knapp 1 Prozent. DAX und Dow Jones sind kaum verändert. Der Euro ist fest bei 1,1980 Dollar.

16:15 In Insideraffäre wird Luft für Börsen-Chef Kengeter dünner

Der Ärger wegen der Insideraffäre bei der Deutschen Börse scheint noch nicht vorbei und es könnte für Vorstandschef Carsten Kengeter noch einmal eng werden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters, lehnt die Finanzaufsicht BaFin den Deal Kengeters und der Börse mit der Staatsanwaltschaft als zu niedrig ab. Um das Verfahren gegen ihn beizulegen, sollte Kengeter aus seinem Privatvermögen 500.000 Euro bezahlen, das Unternehmen will gut 10 Millionen Euro an die Behörde überweisen. Einem Insider zufolge sind diese Summen verglichen mit ähnlich gelagerten Fällen zu gering. Die Beteiligten wollten sich bislang nicht äußern. Die Aktie der Deutschen Börse rutschen um knapp 4 Prozent ab. Sie sind damit die größten Verlierer im DAX. Der DAX selbst ist kaum verändert bei 12.596 Punkten. Die Aktienindizes in New York kommen unterm Strich ebenfalls nicht vom Fleck. Der Euro steigt auf 1,1975 Dollar.

15:45 US-Börsen starten ohne Schwung

Ohne großen Schwung sind die Aktienmärkte in New York soeben gestartet. Der Dow Jones ist nach wenigen Handelsminuten kaum verändert gegenüber gestern. Der Nasdaq gibt wenige Punkte nach. Auch an den deutschen Börsen tut sich unterm Strich nicht allzu viel. Der DAX tritt auf der Stelle. Sein Stand: 12.593 Punkten. Die größten Gewinner sind die Aktien der Deutschen Telekom mit einem Zuwachs von gut 1 Prozent. Insidern zufolge will die Telekom ihre erfolgreiche US-Tochter T-Mobile US mit dem dortigen Wettbewerber Sprint fusionieren. Die Gespräche stünden vor dem Durchbruch, heißt es. In der Insideraffäre bei der Deutschen Börse könnte es für Vorstandschef Carsten Kengeter noch einmal eng werden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters, lehnt die Finanzaufsicht BaFin den Deal Kengeters und der Börse mit der Staatsanwaltschaft als zu niedrig ab. Die Aktien der Deutschen Börse verlieren mehr als 4 Prozent. Der Euro ist fest bei 1,1965 Dollar.

15:15 Spekulation um L'Oreal

Mit dem Tod von L'Oreal-Erbin Liliane Bettencourt werden die Karten im Poker um die Kontrolle des weltgrößten Kosmetikkonzerns neu gemischt. Der Blick richtet sich dabei vor allem auf den Schweizer Lebensmittelriesen Nestle, der nach der Bettencourt-Familie zweitgrößter L'Oreal-Eigner ist. Zu Lebzeiten der Milliardärin durften vertragsgemäß weder Nestle noch die Gründerfamilie ihren Anteil an dem Kosmetik-Hersteller erhöhen. Die Aussicht, dass nun einer der Hauptaktionäre seinen Einfluss ausbauen könnte, kommt bei Investoren gut an: die L'Oreal-Aktien klettern an der Pariser Börse um 3,5 Prozent. Die Anteile von Nestle steigen um ein halbes Prozent. Der Eurostoxx kommt nicht vom Fleck: er ist kaum verändert bei 3.542 Punkten. Auch beim Deutschen Aktienindex tut sich unterm Strich nicht viel. Er pendelt um seinen gestrigen Schlussstand von 12.600 Punkten. An den US-Börsen sieht es nach einem etwas schwächeren Handelsstart in einer Viertelstunde aus. Der Euro ist fest bei 1,1970 Dollar.

14:45 T-Mobile und Sprint offenbar vor Fusion

Es scheint nun doch ernst zu werden mit der Fusion auf dem US-Mobilfunkmarkt. Die Telekomtochter T-Mobile US und der Rivale Sprint stünden in ihren Fusionsgesprächen vor einem Durchbruch, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich dabei auf Insider. Die bevorstehende Grundsatzvereinbarung sieht demnach vor, dass die Sprint-Mutter SoftBank mehr als 40 Prozent an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen halten soll. Die Telekom wird voraussichtlich über 50 Prozent kontrollieren. Ende Oktober soll die Einigung besiegelt werden, heißt es weiter. T-Mobile US ist die Nummer Drei auf dem US-Telefonmarkt, Sprint die Nummer Vier. An den Aktienmärkten zeigt man sich erfreut. Die Aktien der Telekom legen 1 Prozent zu. Sie gehören damit zu den größten Gewinnern im DAX. Der DAX selbst hat seine zeitweisen Gewinne wieder eingebüßt und ist jetzt kaum verändert bei 12.592 Punkten. Der Euro legt zu auf 1,1970 Dollar.

14:15 Bericht: Siemens und Alstom wollen Zugsparte zusammenlegen

Siemens könnte bald mehrheitlich den französischen Konkurrenten Alstom übernehmen. Die Zeitung „Le Monde“ berichtet soeben, dass möglicherweise schon nächste Woche der Deal bekanntgegeben werden soll. Demnach würde Siemens seine Bahnsparte bei Alstom einbringen und dann rund die Hälfte an dem französischen Konzern halten. Bei Siemens wollte man dies zunächst nicht kommentieren. Siemens-Chef Joe Kaeser hat sich ja auf die Fahnen geschrieben, den Chinesen Paroli zu bieten. Dort war durch eine Fusion im Zuggeschäft ein neuer Weltmarktführer entstanden. Um sich dagegen zu wappnen, wurde bei den Münchner Konzern offenbar auch ein Zusammenschluss mit dem kanadischen Anbieter Bombardier erwogen. Die Aktien von Siemens geben knapp 1 Prozent nach. Insgesamt sind die Pluszeichen beim DAX verschwunden. Der deutsche Leitindex ist jetzt wenige Punkte ins Minus gerutscht auf 12.594 Zähler. Der Euro ist fest bei 1,1965 Dollar.

13:45 Lufthansa punktet wohl bei Air-Berlin-Übernahme

Air Berlin wird wohl zerschlagen. Das größte Stück vom Kuchen soll offenbar die Lufthansa bekommen. Das berichten mehrere Medien, die sich auf Insider berufen. Die insolvente Fluggesellschaft selbst teilte mit, bis Mitte Oktober mit den Bietern Lufthansa und Easyjet über die Lufttransport-Bereiche zu verhandeln. Über andere Bereiche wie Technik und Fracht will Air Berlin darüber hinaus mit anderen Interessenten sprechen. Außen vor sind aber demnach der Nürnberger Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl und der Rennfahrer Niki Lauda. Sie haben sich bereits beschwert und sprechen von einem abgekarteten Spiel. Die Lufthansa wird womöglich von Air Berlin große Teile der Mittelstreckenflotte und der Ferienflugtochter Niki übernehmen. Was mit den Langstrecken wird, bleibt fraglich. Vielen der 8.000 Air-Berlin-Beschäftigten droht der Jobverlust. Die Aktien der Lufthansa können ihren monatelangen Höhenflug fortsetzen: sie steigen um gut ein halbes Prozent. Der DAX kommt 0,3 Prozent voran auf 12.632 Punkte. Der Euro ist fest bei 1,1970 Dollar.

13:15 Dollar unter Druck

Die verbalen Attacken aus Nordkorea und die Drohungen aus dem Iran sorgen für Unruhe an den Devisenmärkten. Der Dollar ist unter Druck. Der Euro steigt auf 1,1965 Dollar. Nordkorea hat den Test einer Wasserstoffbombe über dem Pazifischen Ozean ins Spiel gebracht. Und der Iran will aufrüsten. An den Aktienmärkten ist die Stimmung dennoch verhalten freundlich Der DAX hält sich 0,3 Prozent im Plus bei 12.637 Punkten. Der deutsche Leitindex erreicht damit den höchsten Stand seit über zwei Monaten. Die Lufthansa wird wohl bei der insolventen Air Berlin zum Zug kommen. Die Aktien der Lufthansa klettern um gut ein halbes Prozent. An der Pariser Börse schnellen die Aktien von L’Oreal um knapp 4 Prozent nach oben. Nach dem Tod der L’Oreal-Erbin Liliane Bettancourt wird spekuliert, dass die Familie ihren Anteil an dem französischen Kosmetikkonzern aufstocken könnte. Möglicherweise versucht auch der Großaktionär Nestle L’Oreal komplett zu übernehmen. Gesucht ist Gold: die Feinunze verteuert sich auf 1.297 Dollar.

12:45 Ölpreis erklimmt höchsten Stand seit Mitte April

Öl wird teurer. Die Notierungen haben ein Fünfeinhalb-Monats-Hoch erreicht. Es wird spekuliert, dass die Opec-Länder die Förderbremse verlängern. In Wien treffen sich die Staaten des Ölkartells sowie Russland und Oman, um über eine mögliche Ausweitung der Förderbeschränkung zu beratschlagen. Mit Interesse wird beobachtet, ob sich Venezuela und Nigeria, die von früheren Kürzungen ausgeschlossen geblieben sind, nun einer Produktionsobergrenze anschließen. Die Organisation Erdöl exportierender Länder sowie Russland und andere Nicht-Mitglieder verständigten sich vor knapp einem Jahr darauf, die weltweite Ölproduktion pro Tag um rund 1,8 Millionen Barrel zu senken. Die Vereinbarung läuft noch bis Ende März. Ein Barrel der Nordseesorte Brent wird derzeit für gut 56 Dollar gehandelt

12:15 DAX auf Zwei-Monatshoch

Verhalten freundlich zeigen sich die deutschen Aktienmärkte zum Wochenschluss. Die verbalen Attacken aus Nordkorea und die Drohungen aus dem Iran sorgen allerdings für Zurückhaltung. Immerhin hat Nordkorea den Test einer Wasserstoffbombe über dem Pazifischen Ozean ins Spiel gebracht. Und der Iran will aufrüsten. Das belastet den Dollar. So kann der Euro auf knapp 1,20 Dollar klettern. Der DAX hält sich 0,2 Prozent im Plus bei 12.630 Punkten. Der deutsche Leitindex erreicht damit den höchsten Stand seit zwei Monaten. Die Lufthansa wird wohl bei der insolventen Air Berlin zum Zug kommen. Die Aktien der Lufthansa klettern um ein halbes Prozent. An der Pariser Börse schnellen die Aktien von L’Oreal um knapp 4 Prozent nach oben. Nach dem Tod der L’Oreal-Erbin Liliane Bettancourt wird spekuliert, dass die Familie ihren Anteil an dem französischen Kosmetikkonzern aufstocken könnte. Möglicherweise versucht auch der Großaktionär Nestle L’Oreal komplett zu übernehmen. Gesucht ist Gold: die Feinunze verteuert sich auf 1.297 Dollar.

11:45 Euro macht Boden gut

Aus Sorge vor neuen Raketentests Nordkoreas sowie Unsicherheiten über den Ausgang der Bundestagswahlen herrscht Zurückhaltung an den europäischen Börsen. Daran kann auch die überraschend gute Stimmung der deutschen Einkaufsmanager nichts ändern. Das Stimmungsbarometer stieg einer Umfrage zufolge auf den höchsten Stand seit sechseinhalb Jahren. Das hilft offensichtlich dem Euro, der weiter Boden gutmachen kann und auf 1,19 90 Dollar gestiegen ist. Immerhin dreht sich am Mittag auch ein klein wenig die Stimmung an den Börsen. Der EuroStoxx 50 ist jetzt leicht im Plus mit 0,1 Prozent bei 3.544. Auch der DAX kann jetzt ein wenig punkten, er steigt um 15 Zähler auf 12.615. Vielleicht sehe man eine Wiederholung des Musters der vergangenen beiden Wochen – Kaufzurückhaltung vor dem Wochenende und dann ein Kurssprung zu Wochenbeginn, wenn alles gut gegangen sei, meinte ein Marktanalyst von CMC Markets. Gabriel Wirth B5 Börse

11:15 DAX tritt auf der Stelle

Nach einer relativ trägen Woche kommt der DAX auch heute Vormittag nicht vom Fleck. Der sich wieder zuspitzende Nordkorea-Konflikt sorgt Marktteilnehmern zufolge für Verunsicherung. Daneben macht auch der Euro nach dem jüngsten Rückschlag wieder Boden gut, er pendelt mittlerweile wieder um die Marke von 1,20 Dollar, bei aktuell 1,19 84 Dollar. Das ist schlecht für die Exportwerte, da ein teurer Euro die Exportchancen außerhalb des Euroraums verschlechtern kann. Der DAX tritt aktuell auf der Stelle bei 12.611. Bei den Verlierern vorne mit dabei die Aktien von Thyssenkrupp, sie verbilligen sich um 1,1 Prozent. In Bochum demonstrieren Beschäftigte gegen die geplante Fusion der Stahlsparte mit Tata Steel, wie bereits in den Nachrichten gemeldet. Gestützt werden die Kurse von eines überraschenden Anstiegs der Stimmung bei den deutschen Einkaufsmanagern, wie eine Umfrage gezeigt hat. Gabriel Wirth B5 Börse

10:15 Proteste bei Thyssenkrupp

In Bochum demonstrieren gerade Beschäftigte gegen die Fusionspläne des Vorstands. Mit Transparenten wie "Finger weg vom Stahl" und "Kein ThyTata. Keine Schließung" wehren sie sich gegen Stellenstreichungen. Das Bochumer Werk von Thyssenkrupp gilt als eines, das durch die geplante Fusion der Stahlsparte mit dem Konkurrenten Tata Steel gefährdet sein könnte. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles warnte das Management vor Schnellschüssen auf Kosten der Mitarbeiter. Die Aktien von Thyssen Krupp gehören heute mit den Verlierern, sie verbilligen sich um 0,3 Prozent. Aber auch insgesamt herrscht Zurückhaltung an den deutschen Börsen. Vor dem Wochenende will sich wohl keiner richtig engagieren. Der DAX sinkt um 0,1 Prozent auf 12.592. Als Grund für die Gewinnmitnahmen wird der sich wieder zuspitzende Nordkorea-Konflikt genannt. Belastend für die Exportwerte ist zudem, dass der Euro wieder Boden gutmacht, er nähert sich der Marke von 1,20, bei aktuell 1,19 96 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

09:45 Einkaufsmanagerindex steigt überraschend stark

Die Geschäfte in der deutschen Wirtschaft wachsen kurz vor der Bundestagswahl so kräftig wie seit knapp sechseinhalb Jahren nicht mehr. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - stieg im September überraschend um zwei Punkte auf 57,8. Das ist der beste Wert seit April 2011, wie das Institut IHS Markit nach seiner Umfrage unter rund 800 Firmen mitteilte. Und es liegt über den Erwartungen. Die Stimmung an den Börsen kann diese Nachricht aber nicht drehen. Der DAX bleibt leicht im Minus mit 0,1 Prozent bei insgesamt 12.590. Der MDAX gibt 0,3 Prozent nach. Damit folgen die Börsen den negativen Vorgaben. Als Grund für die Gewinnmitnahmen wird der sich wieder zuspitzende Nordkorea-Konflikt genannt. Belastend für die deutschen Exportwerte ist zudem, dass der Euro wieder Boden gutmacht und anzieht auf 1,19 81. Gabriel Wirth B5  Börse

09:15 DAX startet mit kleinen Verlusten

Die Deutschen Börsen folgen den negativen Vorgaben. Der DAX startet 0,1 Prozent leichter bei 12.587. Der sich wieder zuspitzende Nordkorea-Konflikt beschäftigt die Börsen. Medienberichte, wonach Nordkorea eine Wasserstoffbombe im Pazifik testen könnte, hätten dem Markt einen kleinen Schock verpasst, erklärte ein Marktteilnehmer heute früh in Tokio. Nach den jüngsten Anstiegen in den vergangenen Tagen kam es zu Gewinnmitnahmen. Der Nikkei sank um 0,3 Prozent. Auch an der Wall Street legten die Leitbarometer gestern Abend eine Pause ein. Der Dow Jones rutschte leicht um 0,2 Prozent nach unten auf 22.359. Der Leitindex ist damit aber immer noch in der Nähe seines Allzeithochs. Die Papiere der Lufthansa vorbörslich im Plus, treten zum Auftakt auf der Stelle. Den Löwenanteil der insolventen Air Berlin soll unbestätigten Berichten nach die Lufthansa übernehme. Der Euro macht wieder Boden gut, er notiert bei 1,19 58 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

08:45 Gewinnmitnahmen in Asien

Der sich wieder zuspitzende Nordkorea-Konflikt sowie ein Streit zwischen China und der Ratingagentur Standard & Poors beschäftigen heute früh die Börsen in Asien. In Tokio machten die Anleger vor dem Wochenende Kasse, der Nikkei gab nach den jüngsten Gewinnen 0,3 Prozent nach. Deutlicher fielen die Verluste in Honkong aus. Hier büßte der Hang Seng Index 0,8 Prozent ein. Hintergrund: der Streit zwischen China und Standard & Poors. Nach Einschätzung der Ratingagentur geht die Regierung zu zögerlich gegen die wachsende Verschuldung in China vor. Zwar bemühe sich das Land, doch die Maßnahmen griffen nicht so schnell wie erwartet, erklärte Standard & Poors einen Tag nach ihrer Herabstufung von Chinas Kreditwürdigkeit. Die Regierung hat diesen Schritt kritisiert. Sie wirft Standard & Poors vor, die Lage der chinesischen Wirtschaft falsch und auf Grundlage der Erfahrungen von voll entwickelten Industrieländern zu lesen. Die Qualität des Wachstums habe sich verbessert. An den deutschen Börsen wird mit Verlusten zum Auftakt gerechnet. Der DAX notiert bei 1,19 60 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

08:15 Air Berlin vor der Zerschlagung?

Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin steht vor der Zerschlagung. Den Löwenanteil soll die Lufthansa übernehmen, wie unter anderem Reuters meldet. Die Lufthansa bekomme den größten Teil, heißt es bei der Nachrichtenagentur. Sie beruft sich auf ein mit den Verhandlungen Vertrauter. Darin enthalten sei auch die österreichische Air-Berlin-Tochter Niki. Weitere Teile gingen an den britischen Billigflieger EasyJet und eventuell an die Thomas Cook-Tochter Condor. Das scheint bei den Anlegern der Lufthansa anzukommen. Die Titel sind im vorbörslichen Handel deutlich im Plus. Ansonsten beschäftigt die neue Eskalation im Nordkorea-Konflikt das Geschehen an den Börsen. Nach Einschätzungen von Banken und Brokern wird der DAX tiefer in den Handel starten. Er dürfte damit wieder unter die Marke von 12.600 rutschen. Für Druck sorgen könnte zum Auftakt, dass an der Wall Street die Indizes gestern Abend nach Börsenschluss in Deutschland ihre Verluste ausgebaut haben. Der Dow Jones hatte am Ende 0,2 Prozent weniger. Der Tokioter Nikkei büßte heute früh 0,3 Prozent ein. Der Euro dagegen kann wieder Boden gutmachen, er steht bei 1,19 65 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse  

07:45 DAX tiefer erwartet

Die neue Eskalation im Nordkorea-Konflikt beschäftigt auch das Geschehen an den Börsen. Nach Einschätzungen von Banken und Brokern wird der DAX tiefer in den Handel starten. Er dürfte damit wieder unter die Marke von 12.600 rutschen. Gefragt ist dagegen die "Antikrisen-Währung" Gold. Der Preis steigt auf 1.298 Dollar je Feinunze, das sind rund 31 Gramm. Auf dem Programm stehen heute unter anderem die Veröffentlichung der Barometer der deutschen und europäischen Einkaufsmanager. Für Druck sorgen könnte zum Auftakt, dass an der Wall Street die Indizes nach Börsenschluss in Deutschland ihre Verluste ausgebaut haben. Der Dow Jones hatte nach einem zunächst positiven Verlauf am Ende 0,2 Prozent weniger, der Nasdaq Index büßte 0,5 Prozent einen und so geht es in Asien heute früh weiter. Der Nikkei ist gerade mit 0,3 Prozent im Minus. Der Euro dagegen kann wieder Boden gutmachen, er steht bei 1,19 65 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse  

07:15 China kritisiert Standard & Poor´s

China hat Standard & Poor's kritisiert. Die Ratingagentur hatte am Vortag die Bonitätsnote des Landes gesenkt. Die Herabstufung sei eine falsche Entscheidung, teilte nun das Finanzministerium mit. Die Regierung wirft Standard & Poors vor, die Lage der chinesischen Wirtschaft falsch und auf Grundlage der Erfahrungen von voll entwickelten Industrieländern zu lesen. Die Qualität des Wachstums habe sich verbessert. Für Gesprächsstoff an den Börsen in Asien heute früh sorgt darüber hinaus der sich wieder zuspitzende Nordkorea-Konflikt. Medienberichte, wonach Nordkorea eine Wasserstoffbombe im Pazifik testen könnte, hätten dem Markt einen kleinen Schock verpasst, erklärte ein Marktteilnehmer in Tokio. Nach den jüngsten Anstiegen in den vergangenen Tagen gehen einige Investoren vor dem Wochenende auf Nummer sicher. Es kommt zu Gewinnmitnahmen. Der Nikkei sinkt um 0,4 Prozent. Auch an der Wall Street legten die Leitbarometer nach den jüngsten Rekorden nun mal eine Pause ein. Der Dow Jones verlor 0,2 Prozent. Und an den Devisenmärkten hat der Euro wieder Boden gut gemacht bei aktuell 1,19 61 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse  

06:45 Gewinnmitnahmen belasten

Wie in den Nachrichten gemeldet, spitzt sich der Nordkorea-Konflikt wieder zu und das hinterlässt offensichtlich Spuren an den asiatischen Börsen heute früh. Medienberichte, wonach Nordkorea eine Wasserstoffbombe im Pazifik testen könnte, hätten dem Markt einen kleinen Schock verpasst, erklärte ein Marktteilnehmer in Tokio. Nach den jüngsten Anstiegen in den vergangenen Tagen kommt es zu Gewinnmitnahmen. Der Nikkei sinkt um 0,3 Prozent auf 20.279. In Hongkong gibt der Hang Seng 0,8 Prozent nach. Damit folgen die Börsen zudem den Vorgaben von der Wall Street. Auch dort legten die Leitbarometer gestern Abend eine Pause ein. Der Dow Jones rutschte leicht um 0,2 Prozent nach unten auf 22.359. Der Leitindex ist damit aber immer noch in der Nähe seines Allzeithochs. Auch an der Nasdaq ging es bergab, der Index dort büßte 0,5 Prozent ein. Der Euro tritt auf der Stelle bei 1,19 58 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

06:15 Pause an der Wall Street

Nach der jüngsten Rekordjagd haben die Investoren an der Wall Street gestern Abend eine Pause eingelegt. Der Dow Jones rutschte leicht um 0,2 Prozent nach unten auf 22.359. Der Leitindex ist damit aber immer noch in der Nähe seines Allzeithochs. Auch an der Nasdaq ging es bergab, der Index dort büßte 0,5 Prozent ein. Dabei fielen die neuesten Daten vom Arbeitsmarkt überraschend gut aus. Kasse gemacht wurde unter anderem bei den Aktien von Apple. Nach dem Erreichen des Rekordhochs Anfang des Monats hat der Kurs des Technologiewertes mittlerweile knapp 7 Prozent wieder abgegeben. Unbestätigten Berichten nach laufen die Vorbestellungen für das neue iPhone 8 schleppend. Zudem hat der Konzern technische Probleme mit der neuen Generation der Apple-Watch. In Asien präsentieren sich die Börsen heute früh auch leichter und der Euro steht bei 1,19 56 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse


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