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B5 Börse Cevian kritisiert Thyssen-Chef

Stand: 23.11.2017

21:15 Cevian kritisiert Thyssen-Chef

Der Großaktionär von Thyssenkrupp Cevian hat den Chef des Konzerns Heinrich Hiesinger scharf kritisiert. Die Strategie habe bisher nicht das geliefert, was man versprochen habe, sagte Cevian-Mitgründer Lars Förberg dem "Handelsblatt". Die Ergebnisse seien besorgniserregend. Auch Tausende Arbeitnehmer von Thyssenkrupp gingen heute auf die Straße, um gegen einen drohenden Arbeitsplatzabbau zu protestieren, wenn die Stahlsparte des Konzerns mit Tata Steel fusioniert wird. Hiesinger hat heute noch einmal klargemacht, dass er an der Fusion festhalten will. Die Anleger brauchten starke Nerven. Nach einer deutlich leichteren Eröffnung führten die Titel am Ende des Tages die Gewinnerliste im DAX an mit einem Aufschlag von vier Prozent, gefolgt von den Anteilen der Deutschen Lufthansa, mit einem Plus von 1,2 Prozent. Der DAX schloss nahezu unverändert und gefährlich nahe der 13.000er Marke, bei 13.008. Zum einen gibt es heute keine Vorgaben von der Wall Street, feiertagsbedingt, zudem hat der Euro wieder angezogen auf 1,18 53 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

20:15 Erholungsversuch steht vor dem Scheitern

Der DAX konnte sich ganz knapp über der Marke von 13.000 halten, er schloss bei 13.008, das war ein kleines Minus von sechs Punkten. Der Anfang der Woche gestartete Erholungsversuch ist damit nahezu gescheitert. Der Leitindex ist nur noch wenige Punkte über dem Stand vom vergangenen Freitag. Die Marke von 13.000 ist für die Investoren offenbar doch eine hohe Hürde. Ganz oben auf der Gewinnerseite im DAX standen die Aktien von Thyssenkrupp nach einer Achterbahnfahrt. Zunächst deutlich im Minus gestartet, ging es dann um vier Prozent nach oben. Der Konzern übertraf mit seinem operativen Konzernergebnis zwar die Markterwartungen, unter dem Strich gab es aber ein dickes Minus von 649 Millionen Euro, wegen hoher Abschreibungen beim Verkauf des Stahlwerks in Brasilien. Was die Stimmung an den Börsen drückte, war der anziehende Euro. Der Kurs hat angezogen auf 1,18 52 Dollar. Zudem gab es keine Vorgaben von der Wall Street. Die US-Börsen blieben wegen Thanksgiving geschlossen. Immerhin der MDAX kam um 0,2 Prozent voran und der TecDAX um 0,3 Prozent. Gabriel Wirth B5 Börse

19:15 DAX knapp über 13.000

Die europäischen Aktienmärkte mussten heute Nachmittag ohne Vorgaben von der Wall Street auskommen. Die US-Börsen bleiben wegen eines Feiertages geschlossen. Wegen der fehlenden Impulse aus den USA sei der Handel sehr dünn gewesen, berichten Marktteilnehmer. Der EuroStoxx schloss 0,3 Prozent höher. Vor allem Titel aus Frankreich waren nach starken Konjunkturdaten des Landes gefragt. Der Leitindex an der Pariser Börse kam um 0,5 Prozent voran und war damit klar vor anderen Leitbarometern. Der DAX hatte Mühe die Marke von 13.000 zu verteidigen. Am Ende schloss er bei 13.008, das sind sechs Punkte weniger als gestern. Auf die Stimmung drückt der starke Euro. Denn mit dem höheren Wechselkurs können sich die Absatzchancen der europäischen Unternehmen auf dem Weltmarkt verschlechtern, so die Befürchtung. Aktuell notiert der Euro bei 1,18 52 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

18:45 Kartellbehörde untersagt Eventim eine Übernahme

Konzerte der Fantastischen Vier, von David Guetta und Andreas Bourani dürfen nach dem Willen des Bundeskartellamts nicht vom Tickethändler und Veranstalter CTS Eventim organisiert werden. Nach Ansicht der Wettbewerbshüter ist das Münchner Unternehmen marktbeherrschend. Aus diesem Grund untersagte die Behörde die Übernahme der Berliner Konzert- und Veranstaltungsagentur Four Artists. CTS Eventim will die Begründung für diesen Schritt prüfen und dann entscheiden, ob es dagegen vorgeht. Die Titel gehörten heute mit einem Aufschlag von 2,4 Prozent zu den größeren Gewinnern im MDAX. Ein unerwartet starker Umsatz- und Gewinnanstieg sorgt bei den Aktien offensichtlich für Auftrieb. Ansonsten zeigte isch heute ein gemischtes Bild. Während der MDAX 0,2 Prozent vorankam, hat der DAX Mühe die Marke von 13.000 zu verteidigen. Am Ende schloss er nahezu unverändert knapp darüber bei 13.008. Der anziehende Euro dämpfte die Stimmung. Aktuell steht die Gemeinschaftswährung bei 1,18 54 Dollar. Gabriel Wirth B5 Börse

18:15 Konjunkturdaten ziehen Euro weiter nach oben

Der Euro hat seine gestrigen Kursgewinne ausbauen können. Die Gemeinschaftswährung zog an auf 1,18 53 Dollar. Unerwartet positive Konjunkturnachrichten sorgten für Auftrieb. Im Euroraum ist die Stimmung in den Unternehmen in diesem Monat deutlich besser als erwartet. Das zeigt der Indikator des britischen Forschungsunternehmens IHS Markit, der um 1,5 Punkte gestiegen ist, auf 57,5. Das ist der höchste Stand  seit rund sechseinhalb Jahren. Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich haben sich die Indexwerte von einem hohen Niveau aus verbessert, in Frankreich besonders stark. Alles in allem stehe die Eurolandkonjunktur unter Volldampf, heißt es bei der Dekabank. An den Börsen sorgten die guten Daten aber nicht für Auftrieb, im Gegenteil, der anziehende Euro dämpfte die Stimmung. Der DAX schloss hauchdünn im Minus. Er pendelte um die Marke von 13.000 bei 13.008. Gabriel Wirth B5 Börse

17:45 Euro bremst Börsen

Der anziehende Eurokurs hat die Stimmung an den Börsen weiter gebremst. Aktuell notiert die Gemeinschaftswährung bei 1,18 49 Dollar. Das könnte die Exportchancen deutscher Unternehmen außerhalb des Euroraums verschlechtern. Der DAX rutschte zeitweise wieder unter die Marke von 13.000. Er schloss bei 13.008, das ist ein kleines Minus von sechs Zählerchen. Immerhin der MDAX schloss leicht im Plus mit 0,2 Prozent. Auch sonst konnten sich die Leitindices an den europäischen Börsen überwiegend gut behaupten. Die Anleger blieben vorsichtig aufgrund fehlender Vorgaben von der Wall Street. Die US-Börsen bleiben heute wegen Thanksgiving geschlossen. Die Zahlen von Thyssenkrupp haben die Anleger offensichtlich überzeugt. Mit einem Kursplus von vier Prozent standen die Titel des Konzerns ganz oben auf der DAX Gewinnerliste. Gabriel Wirth B5 Börse

17:15 Nein zu Four Artists-Übernahme

Das Bundeskartellamt hat dem Ticketvermarkter CTS Eventim verboten, die Konzertagentur Four Artists zu übernehmen. Begründung: Eventim habe schon eine marktbeherrschende Stellung im Onlinehandel für Konzerttickets. Die Agentur Four Artists gehört mehrheitlich den „Fantastischen Vier“. Die Eventim-Aktie reagiert nicht, denn der Vermarkter hatte zuvor gute Neunmonatszahlen veröffentlicht. Außerdem will er Widerspruch gegen die Entscheidung des Kartellamts einlegen. Die MDAX-Aktie klettert um 2,5 Prozent. Der MDAX liegt dann auch leicht im Plus, während der DAX kaum vom Fleck kommt. Er tendiert kaum verändert bei 13 014 Punkten. Der Euro zieht an auf Kurse um 1, 18 40 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

16:45 Villeroy zu Draghi-Nachfolge

Wer wird Nachfolger von Mario Draghi als EZB-Chef? Das ist eine Frage, die sicher im nächsten Jahr noch intensiv diskutiert werden wird. Draghis Amtszeit endet im Herbst 2019. Ein Topfavorit auf die Nachfolge ist der französische Notenbankchef Francois Villeroy. Der hält sich aber bedeckt und sagt, das Thema sei derzeit kein Thema. Gleichzeitig äußerte er sich auf einer Veranstaltung in London sehr positiv über die konjunkturelle Lage in der Eurozone. Es ist ja dieses positive Umfeld in Europa, aber auch in der gesamten Weltwirtschaft das den jüngsten Börsenrekorden ein solides Umfeld verschafft. Der DAX ringt mit der Marke 13 000. Aktuell steht er knapp darüber. Er gewinnt 4 auf 13 018 Punkte. Der Euro kostet 1, 18 50 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

16:15 Eventim auf Rekordkurs

CTS Eventim darf zwar einen weiteren Ticketverkäufer nicht übernehmen, aber das schadet der Aktie nicht. Das Kartellamt hatte ja sein Nein mit der eh schon bestehenden marktbeherrschenden Stellung Onlinehandel mit Eintrittskarten begründet. Diese Stellung führt zu guten Unternehmenszahlen, die wiederum Analysten zu Kaufempfehlungen bewegen. Die Aktie gewinnt 2,5 Prozent auf gut 40 Euro. Damit stellt der Tickethändler, der im MDAX zuhause ist, neue Rekorde an der Börse auf. Der MDAX gewinnt 0,1 Prozent. Der DAX verliert gleichzeitig nur 7 auf 13 012 Punkte. Aus New York gibt es keine Vorgaben: Die Börsen sind wegen Thanksgiving geschlossen. Der Euro kostet 1, 18 50 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

15:45 Inflation unter EZB-Ziel

Die Inflation in der Eurozone liegt immer noch unter dem Ziel der EZB von 2 Prozent. Das bestätigte der Chef der französischen Notenbank Villeroy. Sie sei aber weit besser als vor 18 Monaten. Bislang heißt es, erst wenn dieses Ziel erreicht werde, könne die ultralockere Geldpolitik verschärft werden. Doch in der EZB mehren sich die Stimmen, die diese klassische Verknüpfung abschaffen möchten. Derzeit ist ja eines zu beobachten: In den USA und der Eurozone wächst die Wirtschaft ohne nennenswerte Inflation. Das widerspricht der klassischen Lehre, ist aber Realität. Auf die Frage, ob Villeroy Mario Draghi als EZB-Präsident ablösen werde, sagte der Franzose nur, dass das derzeit kein Thema sei. Der DAX verharrt bei 13 012 Punkten. Am Devisenmarkt verteuert sich der Euro auf 1, 18 50 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

15:15 DAX ringt mit Hürde 13 000

Der DAX kommt nicht so recht vom Fleck, aber er gibt auch nicht deutlich an. Aktuell verliert er nur 14 auf 13 000 Punkte. An der Spitze des DAX steht der Stahlkonzern ThyssenKrupp, der derzeit seine Neuausrichtung auch gegen den Widerstand der Gewerkschaften durchsetzen will. Thyssen will seine traditionelle Stahlsparte mit Tata aus Indien in einem Gemeinschaftsunternehmen fusionieren. Tausende Stahlarbeiter demonstrieren heute gegen dieses Vorhaben. Thyssen erhofft sich dadurch Einsparungen in Höhe von 400 bis 600 Millionen Euro. Soeben macht das Management klar, dass man in den Verhandlungen mit den Gewerkschaften nicht bereit sei, die Synergieeffekte – so wörtlich – zu opfern. Die zuletzt sehr guten Konjunkturdaten aus der Eurozone hieven den Euro nach oben auf Kurse um 1, 18 50 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

14:45 EU-Börsen ohne klaren Trend

Die EU-Börsen haben es schwer, einen klaren Trend zu finden. Die New Yorker Märkte bleiben wegen Thanksgiving geschlossen, morgen wird nur verkürzt gehandelt. Die sonst so wichtigen Vorgaben der größten Börse der Welt fehlen also erst einmal. Der DAX gibt 33 auf 12 980 Punkte nach. Einmal mehr zeigt sich, dass die Hürde 13 000 nicht so ohne weiteres überwunden werden kann. Der deutschen Wirtschaft geht es sehr gut. Und dieser Trend wird sich auch im neuen Jahr fortsetzen. Das belegen neue Konjunkturdaten, die das Markit-Institut veröffentlichte. ThyssenKrupp steigen nach der Vorlage eines sehr guten Jahresberichts um gut 2 Prozent. Im MDAX gewinnen Rheinmetall ebenfalls nach Vorlage guter Zahlen rund 3 Prozent. Der Euro verteuert sich auf 1, 18 50 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

14:15 Joe Kaeser greift Martin Schulz an

Siemens-Chef Joe Kaeser hat eine harsche Antwort auf SPD-Chef Martin Schulz, der die Siemens-Manager als asozial und verantwortungslos bezeichnet hatte. In einem offenen Brief schrieb Kaeser direkt an Schulz gerichtet: „Vielleicht sollten Sie sich dabei auch überlegen, wer wirklich verantwortungslos handelt: Diejenigen, die absehbare Strukturprobleme proaktiv angehen und nach langfristigen Lösungen suchen. Oder diejenigen, die sich der Verantwortung und dem Dialog entziehen.“ Unterdessen gehen die Proteste gegen die Werksschließungen weiter. An den Börsen bleibt die Siemens-Aktie sehr stabil bei Kursen um 114 Euro. Der DAX verliert 25 auf 12 989. Der Euro kostet 1, 18 50 Dollar. Die New Yorker Börsen bleiben wegen Thanksgiving geschlossen. Rigobert Kaiser B 5 Börse

13:45 EZB veröffentlicht Sitzungsprotokoll

Die EZB veröffentlichte ihr Protokoll von der letzten Sitzung, auf der die Notenbank zumindest eine Halbierung der Anleihekäufe beschlossen hatte. Eine Mehrheit der Mitglieder will die Käufe beibehalten. Ihnen ist aber bewusst, dass Kosten und Nutzen schlechter werden, je länger das Programm läuft. Von einem absehbaren Ende ist im Protokoll noch nichts zu lesen, nur der Hinweis, es soll rechtzeitig und in geordneter Weise abgeschlossen werden. Jetzt darf man an den Märkten rätseln, wann und wie es so weit ist. Von einer Zinswende wie in den USA kann man natürlich noch nicht sprechen. Das Thema ist aber in der EZB angekommen. Der DAX verliert 21 auf 12 994 Punkte. RWE und Merck verbilligen sich um bis zu 1,3 Prozent. Der Euro verteuert sich auf 1, 18 50 Dollar. Rigobert Kaiser B5 Börse

13:15 Öl bei 63 Dollar das Barrel

Die großen Ölländer haben vor einem guten Jahr beschlossen, ihre Förderung zu drosseln. Neben den OPEC-Ländern hat auch Russland, das nicht zum Kartell gehört, mitgemacht. Nächste Woche will die OPEC, die zeitlich begrenzte Förderbremse verlängern. Bislang haben alle Länder mitgemacht. Aus dem Iran heißt es, daran werde sich nichts ändern. Doch aus Moskau kommen eher kritische Stimmen. Russland hat seine tägliche Förderung um 300 000 Barrel gekürzt und das belastet mittlerweile die russische Wirtschaft, die enorm vom Öl abhängt. Man darf gespannt sein, wie lange die Einigkeit hält oder ob die Front anfängt zu bröckeln. Der Ölpreis ist zuletzt auf 63 Dollar je Barrel gestiegen. Der DAX ist nun doch ins Minus gerutscht. Er verliert 12 auf 13 002 Punkte. Der Euro kostet 1, 18 40 Dollar. Rigobert Kaiser B5 Börse

12:45 ThyssenKrupp: Aktie des Tages

Die Aktie von ThyssenKrupp ist dank der guten Jahreszahlen die Aktie des Tages. Sie verteuert sich um 2,5 Prozent auf 22, 50 Euro. Konzernchef Hiesinger baut nicht nur das deutsche Stahlgeschäft um, auch in Italien steht ein Stahlwerk zum Verkauf. Auf den Gewinnerplätzen folgen Lufthansa und Siemens. Der DAX hält sich mit 10 Punkten in der Gewinnzone und damit über der Marke 13 000. Er steht bei 13 025. Kleinere Verluste gibt es bei RWE und Merck mit bis zu 0,8 Prozent. Im MDAX gewinnen Rheinmetall rund 3 Prozent. Analysten äußern sich positiv zu den Gewinnaussichten des Unternehmens, das nicht nur eine Rüstungssparte, sondern auch eine starke Automobilsparte hat. Aus New York wird es keine Vorgaben geben. Die Börsen sind wegen Thanksgiving geschlossen. Der Euro kostet 1, 18 50 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

12:15 Dortmund-Aktie unter Druck

Borussia Dortmund spielt eine schlechte Saison. In der Bundesliga weit hinter den Bayern, in der ChampionsLeague bereits ausgeschieden und damit weg von den großen europäischen Geldtöpfen. Die Aktie bekommt das zu spüren. Ihr Kurs rutscht um 6 Prozent auf rund 6 Euro ab. BVB-Aktionäre haben weit härtere Zeiten hinter sich. Als der Club vor etlichen Jahren um seine Existenz kämpfte, hatte die Aktie nur noch einen Euro gekostet. Der DAX hält sich über der Marke 13 000, auch wenn er immer wieder Anstalten macht, darunter zu rutschen. Er gewinnt 15 auf 13 030 Punkte.  Topaktie ist ThyssenKrupp mit plus 2 Prozent. Der Stahlriese konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen operativen Gewinn um ein Drittel auf 1, 9 Milliarden Euro steigern – dank der Stahlsparte. Trotzdem soll diese Sparte weiterhin mit Tata aus Indien fusioniert werden. Der Euro kostet 1, 18 50 Dollar. Rigobert Kaiser B 5 Börse

11:45 Türkische Lira ganz leicht erholt

Vage Spekulationen auf höhere Zinsen in der Türkei nach Aussagen aus dem Umfeld von Präsident Erdogan haben der türkischen Lira etwas Halt gegeben. Der Dollar, der seit Tagen auf Höhenflug zur Lira ist und seit Mitte September zur Lira um 17 Prozent aufgewertet hat, rutschte um 0,3 Prozent ab auf rund 3,91 Lira. Zuvor hatte Erdogan erneut hohe Zinsen kritisiert. Nun hat sich der Wirtschaftsberater Erdogans, Cemil Ertem, zu Wort gemeldet. Ihm zufolge könne die Zentralbank bei einer Beschleunigung der Inflationserwartungen jederzeit die Zinsen anheben. Dafür müsse sie nicht bis zur nächsten regulären Zinssitzung am 14. Dezember warten. Die jüngste Kritik des Präsidenten habe sich zudem nicht gegen die Unabhängigkeit der Zentralbank gerichtet. Der Euro ist zum Dollar über Nacht wieder über 1 Dollar 18 gestiegen auf aktuell 1 Dollar 18 40. Das hat den DAX belastet. Mittlerweise hat er aber deutlich von seinen Tagestief entfernt und verliert nur noch 5 Punkte auf 13.010 Punkte.

11.15 Licht und Schatten bei Thyssenkrupp

Eine wilde Berg- und Talfahrt hat die Aktie von Thyssenkrupp heute bereits hinter sich. Nach der Bekanntgabe der aktuellen Bilanzzahlen hatte sie vorbörslich an Wert gewonnen, zu Handelsbeginn dann rutschte sie deutlich ins Minus, ganz ans Ende des DAX. Nun hat sich der Wind erneut gedreht und das Papier hat sich an die Spitze der DAX-Gewinnerliste gesetzt mit einem Aufschlag von 1,1 Prozent. Die aktuellen Zahlen zeigen denn auch Licht und Schatten. Das europäische Stahlgeschäft verhalf dem Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr zu einem, auch für Analysten, unerwartet hohen operativen Gewinn von 1,9 Milliarden Euro. Wegen der Abschreibungen beim Verkauf des Stahlwerks in Brasilien wurde unterm Strich aber ein Verlust von 649 Millionen Euro eingefahren. Auch die Prognose fürs kommende Jahr von einem operativen Gewinn zwischen 1,8 und 2 Milliarden Euro habe einige Anleger ein wenig enttäuscht, so heißt es an den Börsen. Der DAX liegt derzeit leicht mit 0,2 Prozent im Minus bei 12.987 Punkten. Der Euro notiert mit 1 Dollar 18 42.

10:45 Mit künstlicher Intelligenz an die Börse

Eines der führenden chinesischen Startups für Künstliche Intelligenz, SenseTime, will frisches Geld bei einem Börsengang einsammeln. Der könne im nächsten oder übernächsten Jahr erfolgen, so der Chef des Unternehmens. Das Debüt könne in den USA, Hongkong oder China stattfinden. SenseTime, an dem auch der US-Chiphersteller Qualcomm beteiligt ist, wird derzeit mit rund zwei Milliarden Dollar bewertet. Bisher konzentriert sich das drei Jahre alte Unternehmen vor allem auf die Gesichtserkennung, autonomes Fahren sowie Videoanalysen. Facebook und Google sind seine Konkurrenten. Auch deswegen will SenseTime Anfang nächsten Jahres ein Forschungszentrum in den USA eröffnen. An den chinesischen Börsen ging es heute abwärts. Der Shanghai Composite büßte 2,3 Prozent ein, der Hang Seng in Hong Kong verlor ein Prozent. Anzeichen einer Geldverknappung hätten den chinesischen Börsen zu schaffen gemacht, so hieß es am Markt. Hierzulande verbucht der DAX ein kleines Minus von 0,3 Prozent auf 12.978 Punkte. Der Euro notiert mit 1 Dollar 18 42.

10:15 Achterbahnfahrt bei der Aktie von Thyssenkrupp

Nach der Bilanzvorlage ist das Papier des Stahlkonzerns Thyssenkrupp kräftig durchgeschüttelt worden. Vorbörslich notierte es im Plus, zu Handelsbeginn dann rutschte es deutlich ins Minus, ganz ans Ende des DAX. Nun hat sich der Wind erneut gedreht und das Papier hat sich an die Spitze der DAX-Gewinnerliste gesetzt mit einem Aufschlag von 2 Prozent. Die aktuellen Zahlen zeigen denn auch Licht und Schatten. Das europäische Stahlgeschäft verhalf dem Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr zu einem, auch für Analysten, unerwartet hohen operativen Gewinn von 1,9 Milliarden Euro. Wegen der Abschreibungen beim Verkauf des Stahlwerks in Brasilien wurde unterm Strich aber ein Verlust von 649 Millionen Euro eingefahren. Auch die Prognose fürs kommende Jahr habe wohl einige Anleger ein wenig enttäuscht, so heißt es an den Börsen. Die in Aussicht gestellte operative Gewinnspanne bezifferte Thyssenkrupp mit 1,8 bis 2 Milliarden Euro. Der DAX liegt derzeit leicht mit 0,2 Prozent im Minus bei 12.993 Punkten. Der Euro notiert mit 1 Dollar 18 40.

09:45 Thyssenkrupp-Aktie dreht deutlich ins Minus

Die Stahlaktie steht im Mittelpunkt an den deutschen Börsen. Sie ist größter DAX-Verlierer mit einem Minus von 1,2 Prozent. Zwar hat Thyssenkrupp, der größte deutsche Stahlkonzern, am Morgen ja überraschend starke Zahlen im operativen Geschäft vorgelegt und den operativen Gewinn um 30 Prozent gesteigert. Das lag deutlich über den Erwartungen der Analysten. Unterm Strich aber wurden tiefrote Zahlen geschrieben, was am verlustreichen Verkauf des Stahlwerks in Brasilien liegt. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 15 Cent je Aktien erhalten, das hat sie aber offenbar nicht versöhnen können. Im MDAX ist die Stahlaktie Salzgitter nach einer Herabstufung der Deutsche-Bank-Analysten unter Druck geraten und verliert 1,8 Prozent. Der DAX ist mit einem Minus in den Handelstag gestartet und verliert nun 0,4 Prozent auf 12.965 Punkte. Der wieder über 1.18 gestiegene Euro belastet die Kurse. Er notiert im Augenblick mit 1 Dollar 18 36.

09:15 Starker Euro belastet Start des DAX

Der Euro hat über Nacht kräftig angezogen und belastet nun die Aktienkurse an den deutschen Börsen. Spekulationen, die US-Notenbank könnte die Zinsen doch nicht so kräftig anheben wie ursprünglich gedacht, haben den US-Dollar gedrückt und dementsprechend den Euro über 1 Dollar 18 getrieben. Derzeit steht er bei 1 Dollar 18 42. Ein starker Euro schmälert die Gewinnaussichten exportorientierter Unternehmen und das drückt nun auf deren Aktienkurse. Der DAX ist mit einem Minus in den neuen Handelstag gestartet und verliert gut 10 Minuten nach Börsenbeginn 0,6 Prozent auf 12.937 Punkte. Impulse der internationalen Börsen fehlen. Sowohl die Börse in Tokio als auch die Wall Street in New York bleiben heute wegen eines Feiertags geschlossen. Die Aktien von ThyssenKrupp haben ihre vorbörslichen Gewinne unterdessen völlig eingebüßt und sind mit 1,1 Prozent ins Minus gerutscht. Zuvor hatte der Stahlriese über einen unerwartet hohen operativen Gewinnsprung von 30 Prozent im vergangenen Geschäftsjahr berichtet. Unterm Strich jedoch wurde wegen hoher Abschreibungen beim Verkauf eines Stahlwerks in Brasilien ein Verlust von 649 Millionen Euro verbucht.

08:45 ThyssenKrupp-Aktie nach Zahlen im Plus

Die Stahlaktie Thyssenkrupp steht im Fokus an den deutschen Börsen. Sie ist größter DAX-Gewinner im frühen Handel an der Börse München mit einem Plus von gut einem halben Prozent. Der größte deutsche Stahlkonzern hat am Morgen überraschend starke Zahlen vorgelegt und den operativen Gewinn um 30 Prozent gesteigert auf 1,9 Milliarden Euro. Das übertrifft die Erwartungen der Analysten. Unterm Strich ist zwar ein Verlust angefallen wegen des verlustreichen Verkaufs des Stahlwerks in Brasilien, doch die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 15 Cent je Aktien erhalten und das gefällt den Anlegern. Dagegen ist die Stahlaktie Salzgitter nach einer Herabstufung der Deutsche-Bank-Analysten im MDAX unter Druck geraten und verliert vorbörslich rund 2 ½ Prozent. Der DAX wird in vorbörslichen Prognosen fast 100 Punkte niedriger gesehen bei rund 12.920 Punkten. Der wieder über 1.18 gestiegene Euro belastet die Kurse. Er notiert im Augenblick mit 1 Dollar 18 36.

08:15 Die deutsche Wirtschaft brummt

Steigende Exporte und Investitionen haben das Bruttoinlandsprodukt von Juli bis September um 0,8 Prozent steigen lassen im Vergleich zum Vorquartal. Damit hat das Statistische Bundesamt soeben eine frühere Schätzung bestätigt. Deutschland bleibt ein Zugpferd für die Euro-Zone. Hier lag das Wirtschaftswachstum in den Sommermonaten bei 0,6 Prozent. Impulse für die deutsche Wirtschaft kamen aus dem Ausland. Dank der robusten Weltkonjunktur kletterten die Exporte um 1,7 Prozent und damit schneller als die Importe, die um 0,9 Prozent zulegten. Im Vertrauen auf anhaltend gute Geschäfte haben die Unternehmen auch mehr in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge investiert. Gute Nachrichten also von der Konjunktur, dennoch dürfte der DAX an den deutschen Aktienmärkten verhalten in den Handel starten. Vorbörsliche Prognosen sehen ihn derzeit bei 12.973 Punkten, gut 40 Punkte unter dem Endstand gestern. Der stärkere Euro dürfte die Kurse belasten. Er hat über Nacht auf 1 Dollar 18 40 angezogen.

07:45 Europäische Versicherer trotz Niedrig-Zinsen stabil

Die Ratingagentur Moody's stuft die Lage für die Versicherer in Europa trotz der niedrigen Zinsen als stabil ein. Ein anziehendes Wirtschaftswachstum und Stabilität an den Finanzmärkten werde die Geschäfte der Unternehmen stützen, so eine Branchenanalyse für 2018 der Experten von Moody‘s. Die Niedrigzinspolitik der Notenbanken bleibe jedoch einer der  Risikofaktoren für die Branche. Denn die Gewinne könnten weiter schrumpfen, wenn die Zinsen nicht wie erwartet steigen würden. Aber auch durch den Klimawandel könnte es verstärkt zu Schäden für Sach- und Unfallversicherer kommen. An den deutschen Aktienmärkten dürften aber vor allem die Stahlaktien in den Fokus rücken. Der Stahlriese Thyssenkrupp hat gerade unerwartet starke operative Zahlen vorgelegt, woran das Stahlgeschäft erheblichen Anteil hatte. Daher ist es für viele Beschäftigte schwer zu verstehen, dass der Konzern seine Stahlsparte mit der von Tata Steel fusionieren will. Der DAX wird in vorbörslichen Prognosen derzeit rund 0,4 Prozent leichter gesehen. Der Euro liegt bei 1 Dollar 18 32.

07:15 Thyssenkrupp mit operativem Gewinnsprung

Die Stahlaktie Thyssenkrupp dürfte im Fokus stehen an den deutschen Börsen. Der größte deutsche Stahlkonzern legt heute in Essen seine Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Schon jetzt flimmern einige Eckdaten über die Bildschirme der Händler. Und die können sich sehen lassen. So ist der operative Gewinn um 30 Prozent nach oben geklettert auf 1,9 Milliarden Euro, das übertrifft die Erwartungen der Analysten. Wegen hoher Abschreibungen beim Verkauf des Stahlwerks in Brasilien fuhr Thyssenkrupp aber unter dem Strich einen Verlust von 649 Millionen Euro ein. Die Aktionäre sollen dennoch eine unveränderte Dividende von 15 Cent je Aktien erhalten. Das könnte ihr heute Auftrieb verleihen. Der DAX dürfte aber keine großen Sprünge machen. Impulse der internationalen Börsen fehlen weitgehend. Die Börse in Tokio ist heute wegen eines Feiertags geschlossen und auch die Wall Street bleibt zu, wegen Thanksgiving. Im Vorfeld herrschte gestern bereits Feiertagsruhe in New York. Der Dow Jones schloss 0,3 Prozent leichter. Der Euro steht bei 1 Dollar 18 30.   

06:45 Euro nach Fed-Protokollen wieder über 1 Dollar 18

Es herrscht Feiertagsruhe an den Börsen. Einer der größten Märkte in Asien, die Börse in Tokio, ist wegen eines Feiertags geschlossen. Und auch die Wall Street in New York bleibt wegen Thanksgiving heute zu. Zuvor hatte der Dow Jones gestern sachte den Rückwärtsgang eingelegt. Er sank um 0,3 Prozent. Der Nasdaq an der Technologiebörse konnte dagegen leicht zulegen. Die Bekanntgabe neuer US-Konjunkturdaten und die Veröffentlichung des Protokolls der US-Notenbanksitzung hatten sich kaum auf die Kurse ausgewirkt. Viele Mitglieder im geldpolitischen Ausschuss hielten in der jüngsten Sitzung eine „zeitnahe“ Leitzinserhöhung für notwendig. Einige sprachen sich aber wegen der niedrigen Inflation auch gegen eine baldige Anhebung aus. Das hat den Euro wieder etwas nach vorn gebracht. Er hat zum Dollar auf 1,18 30 Dollar angezogen. An den chinesischen Börsen gibt der Shanghai Composite Index zur Stunde 0,9 Prozent nach. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans ist dagegen leicht gestiegen.

06:15 Feiertagsruhe an den Börsen

An den Aktienmärkten in Asien zeigen sich Kurse uneinheitlich. Einer der größten Märkte der Region - die Börse in Tokio – ist wegen eines Feiertags geschlossen. Und auch an der die Wall Street in New York wird wegen des Feiertags Thanksgiving heute nicht gehandelt. Vor dem Feiertag hat der Dow Jones gestern sachte den Rückwärtsgang eingelegt. Er sank um 0,3 Prozent. Die Indizes an der Computerbörse Nasdaq konnten dagegen leicht zulegen und markierten neue Hochs. Der Nasdaq Composite stieg um 0,1 Prozent. Die Bekanntgabe neuer US-Konjunkturdaten und die Veröffentlichung des Protokolls der US-Notenbanksitzung zeigten kaum Wirkung auf die Kurse. Laut dem Fed-Protokoll halten viele Mitglieder im geldpolitischen Ausschuss eine „zeitnahe“ Leitzinserhöhung für notwendig. Allerdings sprachen sich auch einige wegen der niedrigen Inflation gegen eine baldige Anhebung aus. An den chinesischen Börsen gibt der Shanghai Composite Index zur Stunde 0,9 Prozent nach. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans ist dagegen um 0,1 Prozent gestiegen, ebenso der Hang-Seng-Index in Hongkong. Der Euro hat auf 1 Dollar 18 40 angezogen. Monika Stiehl, B5 Börse


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