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B5 Börse DAX kaum verändert

Stand: 24.03.2017

14:45 Griechenland überzeugt EU

Die Vertreter der Europäischen Union sind angetan von den Fortschritten in Griechenland. Privatisierungen bringen dem Staat viel Geld ein, genauso die Rentenreform. Und die griechischen Banken wollen ihre faulen Kredite abbauen. So wie sich die EU-Vertreter jetzt äußern, wird es also bei der Auszahlung der Hilfsgelder erst einmal keine Probleme geben. Dazu passt die aktuelle Entwicklung an den Börsen – der DAX ist endlich aus der Verlustzone gekommen. Jetzt geht es ein paar Punkte aufwärts. Das kann allerdings auch am Auftakt an der Wall Street liegen. Dort ist der Dow Jones jetzt mit leichten Gewinnen gestartet. 25 Punkte geht es aufwärts auf 20.680. Hierzulande macht die Infineon-Aktie weiter auf sich aufmerksam. Der Chiphersteller hat seine Prognosen für Gewinn und Umsatz angehoben. Die Anleger sind begeistert, der Kurs legt 9 Prozent zu. Noch zum Euro: der steht bei einem Dollar 08. Christian Sachsinger, B5 Börse.

14:15 US-Märkte im Plus erwartet

An der Wall Street waren die Kurse gestern kurz vor Handelsschluss noch ins Minus abgetaucht. Davor war bekannt geworden, dass die Abstimmung im US-Repräsentantenhaus über Donald Trumps neue Gesundheitsreform, verschoben wird. Für viele Anleger ein schlechtes Signal, weil sie nun auch schon für die wirtschaftspolitischen Versprechungen des neuen US-Präsidenten schwarzsehen. Heute aber zeigt man sich wieder gut gelaunt. Der Nasdaq-Future zumindest, der die Stimmung an den US-Märkten vorab meist recht gut wiedergibt, legt 0,3 Prozent zu. Hierzulande bleiben die Anleger vorsichtig. Der DAX zeigt ein paar Punkte ins Minus auf 12.030. Die Infineon-Aktie legt weiterhin rasant zu nach einer höheren Prognose. Momentan stehen 8 Prozent Plus an den Tafeln. Und zum Euro: der notiert bei einem Dollar 08. Christian Sachsinger, B5 Börse.

13:45 Infineon legt schon 8 Prozent zu

Die Infineon-Aktie ist kaum mehr zu bremsen. Der Kurs legt inzwischen 8 Prozent zu. Damit notiert die Aktie bei 18 Euro 50. – der höchste Stand seit über 14 Jahren. Der Münchner Chip-Hersteller hat seine Prognose nach oben korrigiert und erwartet jetzt einen stärkeren Anstieg von Umsatz und Ergebnis als bisher. Im zweiten Geschäftsquartal werde nun ein Umsatzplus von acht Prozent gegenüber dem ersten Quartal angepeilt heißt es. Die Ergebnismarge solle bei acht Prozent liegen. Und im Gesamtjahr solle der Umsatz um acht bis elf Prozent steigen, die Marge wird auf 17 Prozent geschätzt. Infineon ist im DAX der unangefochtene Spitzenreiter im Moment. Es gibt außerdem eine ganze Reihe von Aktien mit rund einem Prozent Minus. Und so zeigt der DAX insgesamt leicht ins Minus bei 12.030 Punkten. Noch zum Euro: der steht bei einem Dollar 08. Christian Sachsinger, B5 Börse.

13:15 Infineon startet durch

Die Kabelfirma Leoni hat zwar zuletzt eine schwache Bilanz vorgelegt, u.a. weil das Unternehmen ja Opfer eines Millionen schweren Betrugsfalls geworden war. Nun aber soll es wieder bergauf gehen. Vom Optimismus lassen sich inzwischen auch die Experten ansteckten. Die Analysten von Chevreux und Independant Research heben das Kursziel an. Und das schiebt den Aktienkurs von Leoni 5 Prozent ins Plus, der größte Gewinn im M-DAX. Der Nebenwerteindex kommt auch insgesamt voran, allerdings nur um ein paar Punkte. Auch der TecDAX mit den Technologietiteln legt leicht zu, 0,3 Prozent sind es mehr. Der DAX steht dagegen im Minus. Um 0,2 Prozent geht es nach unten auf 12.020 Punkte. Hier kann jetzt aber die Infineon-Aktie immer deutlicher zulegen. Nach einer optimistischen  Prognose stehen fast 6 Prozent Plus an den Tafeln. Noch zum Euro: der bleibt bei einem Dollar 08. Christian Sachsinger, B5 Börse.

12:45 Deutsche Börse unter Druck

Die Fusion von Deutscher Börse und Londoner Börse gilt als gescheitert. Da die Briten die Auflagen der EU für einen Zusammenschluss nicht erfüllen wollen, glaubt kaum jemand mehr an diesen Schritt. Nun will die Deutsche Börse Berichten zufolge auf die Kostenbremse treten. Angeblich sind kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe geplant. Zudem gelte bis auf Weiteres ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche, heißt es. Die Aktie der Deutschen Börse zählt mit knapp einem Prozent Minus momentan zu den größten Verlierern im DAX. Schwach zeigen sich auch Volkswagen, Allianz und Münchner Rück. Der DAX gibt insgesamt 0,2 Prozent nach auf 12.020 Punkte. Der M-DAX notiert unverändert bei 23.435. Spitzenreiter ist hier Rheinmetall mit gut 4 Prozent Plus. Der Rüstungskonzern will mit dem Münchner Technologie-Unternehmen Rohde & Schwarz kooperieren um Großaufträge der Bundeswehr zu bekommen. Damit zum Euro: der steht bei einem Dollar 08. Christian Sachsinger, B5 Börse.

12:15 Merck führt DAX an

Die Papiere verteuern sich um 3 Prozent auf ein Zwei-Jahres-Hoch. Der Pharma- und Chemiekonzern hat erstmals seit neun Jahren wieder die Zulassung für ein neues Medikament erhalten. Es handelt sich um ein Präparat gegen eine seltene Hautkrebs-Variante. Nun hofft man an den Börsen, dass weitere Zulassungen folgen könnten. Gefragt sind im DAX auch die Energiewerte. Auf der Verliererseite stehen Allianz, Heidelbergcement und Volkswagen ganz oben, alle mit rund einem Prozent weniger. Insgesamt gibt der DAX um 0,2 Prozent nach auf aktuell 12.020 Punkte. Die eher maue Stimmung kommt dabei von der Wall Street. Gestern war ja die Abstimmung über die umstrittene Gesundheitsreform von Präsident Trump im US-Repräsentantenhaus verschoben worden. Da die Abschaffung von 'Obamacare' aber eines von Trumps Haupt-Wahlversprechen war, würde nun an der Fähigkeit des neuen Präsidenten gezweifelt, andere Projekte durchzusetzen, sagte ein Händler. Zum Euro: der steht aktuell kaum verändert bei einem Dollar 08. Christian Sachsinger, B5 Börse.

11:45 Gerangel um US-Gesundheitsreform bremst die Märkte

In den USA kämpft die neue Regierung um Stimmen für ihre Gesundheitsreform. Gestern wurde die Abstimmung im Repräsentantenhaus doch noch abgeblasen und auf heute verschoben. Die Investoren macht das misstrauisch. Denn sie warten auf ein Zeichen dafür, dass Donald Trump seine Wahlkampfversprechen auch tatsächlich umsetzen kann. Die Vorfreude auf Steuersenkungen und ein Infrastrukturprogramm ließ schließlich seit Trumps Wahlsieg die Aktienkurse kräftig steigen. Vor der heutigen Abstimmung daher erstmal Zurückhaltung bei den Anlegern. Der Deutsche Aktienindex tritt auf der Stelle. Momentan notiert er bei 12.022 Zählern – und damit 0,1 Prozent unter seinem gestrigen Schlusskurs. Größter Gewinner mit einem Plus von 3 Prozent ist der Pharma- und Chemiekonzern Merck. Der kann erstmals seit neun Jahren ein neues Medikament auf den Markt bringen. Nach einem negativen Analystenkommentar Schlusslicht im DAX ist die Allianz. Das Minus: 1,3 Prozent. Der Euro etwas teurer: Er kostet 1 Dollar 0809. Wolfgang Kerler, B5 Börse

11:15 Euro legt zu

Die Deutsche Börse AG tritt offenbar auf die Kostenbremse. Die Fusion mit der London Stock Exchange, die wird wahrscheinlich nichts mehr, weil die EU-Kommission ihr Veto einlegen dürfte. Jetzt will das Unternehmen kurzfristig kräftig sparen, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Es geht demnach um einen zweistelligen Millionenbetrag. In vielen Abteilungen solle es einen Einstellungsstopp geben. Die Aktie der Deutsche Börse AG gehört zu den schwächsten Papieren im DAX. Sie verliert 0,7 Prozent an Wert. Der Deutsche Aktienindex selbst tritt weiter auf der Stelle, er notiert 0,1 Prozent im Minus bei 12.030 Punkten. Größter Gewinner bleibt Merck mit einem Plus von 2,9 Prozent. Insgesamt halten sich die Anleger vor der auf heute verschobenen Abstimmung im US-Repräsentantenhaus über die Gesundheitsreform der Trump-Regierung zurück. Das Votum gilt als Test dafür, ob Trump seine versprochenen Reformen auch umsetzen kann. Der Euro zeigt sich stark. Er klettert auf 1 Dollar 0808. Wolfgang Kerler, B5 Börse

10:45 Deutsche Bank macht Tempo beim Teil-Börsengang der Vermögensverwaltung

Der Chef der Deutschen Bank, John Cryan, macht offenbar Tempo beim Teil-Börsengang der hauseigenen Vermögensverwaltung, der Deutschen Asset Management. Das „Handelsblatt“ berichtet unter Berufung auf Insider, dass der Gang aufs Parkett schon Ende des Jahres stattfinden könnte – und damit deutlich früher als bisher angekündigt. Das angeschlagene Institut könnte durch den Schritt bis zu 2,4 Milliarden frisches Geld bekommen, heißt es in dem Artikel. Die Aktie der Deutschen Bank liegt gerade 0,4 Prozent im Plus. Der DAX insgesamt tritt weiter auf der Stelle. Er notiert nahezu unverändert bei 12.035 Punkten. Spitzenreiter im Index bleibt der Pharma- und Chemiekonzern Merck. 3,2 Prozent verteuert sich die Aktie inzwischen. Der Hintergrund: Erstmals seit neun Jahren kann Merck ein neues Medikament auf den Markt bringen. DAX-Schlusslicht ist nach einem negativen Analystenkommentar das Papier der Allianz, 1,3 Prozent geht es für sie nach unten. Der Euro jetzt wieder etwas fester. Er kostet 1 Dollar und 8 Cent. Wolfgang Kerler, B5 Börse

10:15 Rheinmetall bereitet sich auf Bundeswehr-Großaufträge vor

Der Deutsche Aktienindex kommt nicht vom Fleck. Seit Handelsbeginn schwankt er um seinen Schlusskurs von gestern. Momentan notiert er 5 Zähler tiefer bei 12.033 Punkten. Ein Grund für die Zurückhaltung der Anleger ist das Gerangel um die Gesundheitsreform in den USA. Spitzenreiter im DAX mit einem Kursplus von 2,4 Prozent ist Merck. Der Pharma- und Chemiekonzern hat in den USA die Zulassung für ein Krebsmedikament bekommen. Zum ersten Mal seit 9 Jahren kann Merck ein neues Präparat auf den Markt bringen. Im Nebenwerteindex MDAX, der leicht zulegt, setzt sich die Aktie des Rüstungsunternehmens Rheinmetall an die Spitze. Fast 4 Prozent verteuert sich das Papier. Rheinmetall hat vor wenigen Minuten bekanntgegeben, dass man sich gemeinsam mit dem Münchner Technologie-Unternehmen Rohde & Schwarz für Großaufträge der Bundeswehr positioniert und dafür auch ein Joint Venture gründet. Hintergrund sind Milliardenaufträge, bei denen es um die Digitalisierung der Landstreitkräfte geht. Der Euro kostet knapp 1 Dollar 8 Cent. Wolfgang Kerler, B5 Börse

9:45 Einkaufsmanagerindex steigt überraschend

Die Unternehmen in Deutschland produzieren mehr, verzeichnen mehr Aufträge und schaffen deshalb so viele Stellen wie seit Jahren nicht mehr. Die deutsche Wirtschaft erlebt also einen kräftigen Frühjahrsaufschwung. Das geht aus dem Markit-Einkaufsmanagerindex hervor, der vor wenigen Minuten veröffentlicht wurde. Der Index stieg im März überraschend an, obwohl Experten mit einem Rückgang gerechnet hatten. Schauen wir auf den DAX. Der notiert gerade knapp über seinem Schlusskurs von gestern bei 12.045 Zählern. Die Investoren warten wohl ab, wie in den USA die Abstimmung über die Gesundheitsreform ausgeht. Die größten Gewinner im DAX sind Merck und RWE, die Schlusslichter Allianz und Henkel. Der erste deutsche Börsengang des Jahres ist geglückt: Der Ausgabepreis der Aktien vom Maschinenbauer Aumann lag bei 42 Euro. In den Handel gestartet sind die Papiere mit einem Kurs von 48,20 Euro und konnten seitdem weiter zulegen. Aumann liefert Bauteile für Elektromotoren. Der Euro kostet jetzt wieder 1 Dollar 8 Cent. Wolfgang Kerler, B5 Börse

9:15 DAX schwankt um seinen Donnerstags-Schlusskurs

Der Deutsche Aktienindex ist etwas tiefer in den Tag gestartet und schwankte in den vergangenen Minuten auf und ab um seinen Schlusskurs von gestern. Jetzt steht der DAX bei 12.030 Zählern – 0,1 Prozent im Minus. Größter Gewinner im Index ist die Aktie des Pharma- und Chemiekonzerns Merck. Das Darmstädter Unternehmen kann erstmals seit neun Jahren ein neues Medikament auf den Markt bringen. Die US-Gesundheitsbehörde erteilte einem Krebsmittel die Zulassung. Das kommt an bei den Anlegern. 1,7 Prozent Plus für Merck. Zu den Verlierern gehört die Deutsche Börse AG, die sich darauf einstellen muss, dass die angestrebte Fusion mit der Londoner Börse an einem Veto der EU-Kommission scheitern dürfte. Laut einem Bericht der „SZ“ will das Unternehmen jetzt kurzfristig einen mindestens zweistelligen Millionenbetrag einsparen. In vielen Bereichen soll es einen Einstellungsstopp geben. Die Aktie der Deutschen Börse momentan 0,6 Prozent im Minus. Der Euro hat gegenüber den frühen Morgenstunden jetzt wieder etwas angezogen auf 1 Dollar 0783. Wolfgang Kerler, B5 Börse

8:45 Merck kann neues Krebsmedikament auf den Markt bringen

Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck kann erstmals seit neun Jahren wieder ein neues Medikament auf den Markt bringen. Die US-Gesundheitsbehörde erteilte die Zulassung für ein Krebsmittel. Die im DAX gelistete Merck-Aktie ist vorbörslich daher gerade ziemlich gefragt. Gestern schloss der Deutsche Aktienindex gut 1 Prozent höher bei 12.040 Punkten. Zum Handelsstart dürfte er die 12.000er-Marke wohl auch verteidigen. Neue Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager in Deutschland und Europa stehen heute an, außerdem legen der Stahlproduzent Salzgitter sowie die Container-Reederei Hapag-Lloyd ihre Jahreszahlen vor. Und darüber hinaus steht der erste deutsche Börsengang des Jahres an: Der Maschinenbauer Aumann, der wichtige Bauteile für Elektromotoren herstellt, konnte die Anleger offenbar überzeugen. Die Aktien werden zu einem Preis am oberen Ende der Zeichnungsspanne platziert. Der Börsengang bringt damit bis zu 251 Millionen Euro ein. Der Euro notiert bei 1 Dollar 0772. Wolfgang Kerler, B5 Börse

8:15 US-Gesundheitsreform bleibt bestimmendes Thema

Zum Handelsstart dürfte sich der Deutsche Aktienindex wohl über der Marke von 12.000 Punkten halten. Das sind momentan die Erwartungen. Gestern hatte der DAX gut ein Prozent zugelegt auf 12.040 Punkten. Die Vorzeichen für heute sind gemischt: An der Wall Street fielen die Kurse gestern minimal, in Japan dagegen schaffte der Nikkei-Index am Morgen ein Plus von 1 Prozent. Das große Thema an den Börsen dürfte heute wieder das Gerangel um die Gesundheitsreform des neuen US-Präsidenten Donald Trump sein. Die Investoren sehen darin einen Test für die Durchsetzungsfähigkeit der Administration. Außerdem fehle Trump Experten zufolge das Geld für seine Steuersenkungen und Infrastruktur-Investitionen, sollte die Gesundheitsreform scheitern. Die Hoffnung auf einen dadurch ausgelösten Trump-Boom hatte allerdings in den vergangenen Monaten die Aktienkurse nach oben getrieben. Neben der US-Politik gibt es heute auch noch die neusten Stimmungswerte der deutschen und europäischen Einkaufsmanager. Und noch der Euro: Der fällt leicht auf 1 Dollar 0763. Wolfgang Kerler, B5 Börse

7:45 Deutsche Börse will offenbar Millionen sparen

Die Fusion der Deutschen Börse mit der London Stock Exchange wird wahrscheinlich nichts mehr. Von der EU-Kommission aus Brüssel kommt vermutlich in der nächsten Woche ein Veto. Für die Deutsche Börse AG ein teurer Fehlschlag. Laut „Süddeutscher Zeitung“ sollen nun kurzfristig die Kosten im Unternehmen gesenkt werden – um einen zweistelligen Millionenbetrag. In vielen Bereichen solle es einen Einstellungsstopp geben. Die Aktie der Deutschen Börse AG konnte gestern noch über 2 Prozent zulegen. Es war aber auch ein guter Tag für den Deutschen Aktienindex. Beflügelt vom freundlichen Start der Wall Street legte er mehr als 1 Prozent zu und schloss bei 12.040 Punkten. In den USA kippte danach allerdings noch die Laune. Die geplatzte Abstimmung über die Trump-Gesundheitsreform drückte Dow Jones und Nasdaq Index doch noch leicht ins Minus. In Japan ging der Nikkei-Index heute früh fast ein Prozent fester aus dem Handel. Die Vorgaben sind also nicht einheitlich. Derzeit wird aber damit gerechnet, dass der DAX die Marke von 12.000 Punkten zum Handelsstart halten dürfte. Der Euro kostet 1 Dollar 0764. Wolfgang Kerler, B5 Börse

7:15 Nikkei schließt fast 1 Prozent höher

Die Vorgaben aus Asien könnten schlechter sein. Der Nikkei-Index in Tokio schloss vor rund 10 Minuten fast 1 Prozent höher. Dazu trug sicherlich der schwächelnde Yen bei, der die Absatzchancen der Exporteure verbessert. Außerdem ist die Stimmung in der japanischen Industrie so gut wie seit Jahren nicht mehr. Auch der Shanghai Composite in China schafft es gerade doch noch in die Gewinnzone. 0,2 Prozent legt er zu. In den USA dagegen ließ die geplatzte Abstimmung über die Gesundheitsreform den Dow Jones und den Nasdaq Index gestern Abend doch noch leicht ins Minus rutschen. Die Investoren zweifeln offenbar an der Durchsetzungsfähigkeit der neuen US-Regierung. Dazu passt auch eine Aussage der Chefin der Allianz-Vermögensverwaltung Jacqueline Hunt im Interview mit dem „Handelsblatt“: Sie warnt vor einem Markteinbruch der internationalen Börsen im zweiten Quartal – Zitat: „Ja, das Risiko besteht.“ Der Deutsche Aktienindex schaffte gestern einen Kursgewinn von gut einem Prozent und ging mit 12.040 Punkten aus dem Handel. Der Euro kostet 1 Dollar 0767. Wolfgang Kerler, B5 Börse

6:45 Asiens Börsen ohne klaren Trend

Die asiatischen Börsen zeigen sich gerade uneinheitlich. In Hong Kong und Shanghai fallen die Kurse leicht. Dafür kann der Nikkei-Index in Tokio fast ein Prozent zulegen. Der schwache Yen beflügelt die Exportwerte. Auch Konjunkturdaten gibt es aus Japan: Die Stimmung der Industrie ist so gut wie seit drei Jahren nicht mehr – und das obwohl sich ihr Wachstum etwas verlangsamt. An der Wall Street sorgte die verschobene Parlaments-Abstimmung über die Trump-Gesundheitsreform gestern kurz vor Handelsschluss noch zu einem Vorzeichenwechsel. Dow Jones und Nasdaq Index schlossen nach einem freundlichen Start doch noch leicht im Minus. Dem Deutschen Aktienindex konnte das zu diesem Zeitpunkt nichts mehr anhaben. Der war nämlich bereits über 1 Prozent fester aus dem Handel gegangen bei 12.040 Punkten. Auch heute gibt es wieder Jahreszahlen von Unternehmen – unter anderem von der Container-Reederei Hapag-Lloyd und dem Stahlproduzenten Salzgitter. Der Euro gerade etwas schwächer: Er kostet 1 Dollar 0764. Wolfgang Kerler, B5 Börse

6:15 Nikkei profitiert von Yen-Schwäche

In den USA wurde die Abstimmung über die Trump-Gesundheitsreform im Abgeordnetenhaus gestern abgeblasen und verschoben. Diese Schlappe ließ kurz vor Handelsschluss an der Wall Street den Dow Jones und den Nasdaq Index doch noch ins Minus drehen. Schließlich erhofften sich die Investoren ein Signal, dass US-Präsident Trump seine wirtschaftspolitischen Wahlversprechen zügig umsetzen kann. In Asien tut sich derzeit wenig – die Kurse treten auf der Stelle. Die Ausnahme ist Japan. Weil der Yen schwächelt, steigen die Aktien der Exportwerte und der Nikkei-Index kann rund ein Prozent zulegen. In Deutschland schaffte der DAX gestern ein ordentliches Plus von über einem Prozent auf 12.040 Punkte. Was steht an Firmen-Terminen an? In Hamburg findet die Bilanzpresse der Container-Reederei Hapag Lloyd an. Die Aktie war zuletzt etwas unter die Räder gekommen, weil bekannt wurde, dass US-Ermittlungsbehörden mögliche Preisabsprachen in der Branche prüfen. Auch der Stahlproduzent Salzgitter lädt heute zur Pressekonferenz. Noch der Euro: Der verliert etwas auf 1 Dollar 0764. Wolfgang Kerler, B5 Börse


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