4

Landwirtschaft Rekorderlös für bayerische Agrarausfuhren

Die gestiegenen Preise für Milch und Käse haben der bayerischen Landwirtschaft im vergangenen Jahr einen neuen Exportrekord beschert. Der Wert der Agrarausfuhren ist nach ersten Schätzungen um fast sieben Prozent auf mehr als 9,4 Milliarden Euro geklettert. Das teilte Agrarminister Helmut Brunner (CSU) am Sonntag mit.

Stand: 14.01.2018

Eine Käsescheibe in Form einer Kuh | Bild: picture-alliance/dpa/Peter Kneffel

Der Wert stieg um eine knappe halbe Milliarde Euro im Vergleich zum Vorjahr. Hauptursache waren laut Brunner die Preisanstiege bei Milchprodukten und Käse. "Das ist ausgesprochen erfreulich, denn davon profitiert die gesamte Wertschöpfungskette vom Erzeuger bis zum Exporteur", sagte der CSU-Politiker.

Exportschlager Käse

Größter Exportschlager ist bayerischer Käse mit einem Ausfuhrwert von rund 1,6 Milliarden Euro, an zweiter Stelle liegen Milch und Milch und Milcherzeugnisse. Den höchsten Zuwachs gab es bei den Ausfuhren nach Japan mit einem Plus von einem Drittel, gefolgt von China mit 31 Prozent. Die wichtigsten Auslandsmärkte liegen aber nach wie vor quasi vor der Haustür: Italien und Österreich.

Sitz mehrerer Großmolkereien

In Bayern wird zwar keine einheimische Käsesorte hergestellt, die es international an Bekanntheit mit Gouda oder Camembert aufnehmen könnte, doch ist der Freistaat Sitz mehrerer international agierender Großmolkereien.

Grüne Woche

Am kommenden Freitag startet in Berlin die Grüne Woche, die weltgrößte Agrar- und Ernährungsmesse; dort ist auch die bayerische Landwirtschaft wieder gut vertreten.


4

Kommentare

Inhalt kommentieren

Bitte geben Sie höchstens 1000 Zeichen ein.

Spamschutz * Bitte geben Sie das Ergebnis der folgenden Aufgabe als Zahl ein:

HinterTürkisch, Sonntag, 14.Januar, 19:55 Uhr

4. "nur" Wert- oder auch Absatzsteigerung?

Verständnisfrage meinerseits: Handelt es sich bei den zugenommen habenden Erlösen bayerischer Agrarproduktexporte jetzt eigentlich um die Zunahme des Preises allein ODER auch (und dann in welchem Masse) um die abgesetzte Menge? Wird zumindest mir nicht klar.

Wolf, Sonntag, 14.Januar, 17:50 Uhr

3. Milch für die Welt.....

Gaaanz toll,die Produkte billig subventioniert gehen ins Ausland,das Gift und die Scheiße bleiben bei uns......

  • Antwort von Atze, Sonntag, 14.Januar, 18:19 Uhr

    Eines Tages werden die Bayern so eine Überproduktion nicht mehr dulden, wie auch in ganz D.
    Da bin ich ganz gewiss. Wenn die Schmerzgrenze überschritten ist....MfG

Tierqual, Sonntag, 14.Januar, 16:56 Uhr

2. Mmmmmh lecker!

Wenn ich nur an diese Massentierhaltungs-Quälbetriebe nur denke, wird mir übel und dann dan ganze gute Glyphosat was in diesen Ekelprodukten steckt.
Ich möchte solche Lebensmittel nicht essen! In D und bei der dt. Agrarlobby heißt es Masse statt Klasse!

Ex Agrarlobbyist, Sonntag, 14.Januar, 13:18 Uhr

1. Wenn´s schmeckt......

Vielleicht ist das so, weil viele gerne Glyphosat zu sich nehmen. Oder ist im Käse kein Glyphosat?
In Getreideprodukte wird damit jedenfalls nicht gespart.