Minister in Doha Klimakonferenz geht in heiße Phase
Seit einer Woche feilscht die Welt in Doha über die Rettung des Klimas. Bisher ohne Erfolg. Alle Augen sind jetzt auf die Minister aus aller Welt gerichtet, die zur Schlussphase der UN-Klimakonferenz erwartet werden.
Auf der Weltklimakonferenz in Doha ist die Stimmung schlecht. Mehrere Teilnehmer rechnen damit, dass der Gipfel ein Fehlschlag wird. Nicht nur der Zeitplan für ein neues Abkommen gerät ins Wanken. Inzwischen ist sogar fraglich, ob das Kyoto-Protokoll weiter Bestand hat. Ab heute greifen die Umweltminister in die Verhandlungen ein. Ob sie dem festgefahrenen Gipfel neuen Schwung verleihen können, ist fraglich.
Altmaier will CO2-Sparfuch werden
Für Deutschland reist Umweltminister Peter Altmaier (CDU) nach Katar. Seine erklärten Ziele: Die Europäische Union soll sich noch strengere CO2-Sparziele auferlegen. Der Ausstoß des Treibhausgases soll bis 2020 um 30 statt bisher 20 Prozent reduziert werden - gerechnet vom Stand im Jahr 1990. Nicht nur in der EU, sondern auch in der eigenen schwarz-gelben Koalition gilt das als zu ambitioniert.
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