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Bei Nabburg Kleinlaster brennt nach Unfall auf der A6 - zwei Tote

Auf der A6 bei Nabburg im Landkreis Schwandorf ist am Donnerstagabend ein Kleinlaster auf einen Sattelzug aufgefahren. Beim Eintreffen der Polizei und der Rettungskräfte stand der Kleinlaster bereits in Flammen. Bei Insassen kamen ums Leben.

Stand: 08.12.2017

Der Kleinlaster brannte völlig aus - die beiden Insassen waren tot | Bild: NEWS5/Pieknik

Die beiden Insassen konnten nur noch tot geborgen werden. Um wen es sich genau handelt, ist noch unklar. Im Laufe des Tages soll ein DNA-Test Aufschluss darüber geben, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfalz am Freitagmorgen sagte.

A6 Richtung Tschechien gesperrt

Die Autobahn war stundenlang in Richtung Tschechien gesperrt. Unter anderem, weil auf den Fahrbahnen Löschwasser gefror, war das Fortkommen der Bergungs-Fahrzeuge erschwert. Lastwagenfahrer, die zwischen Nabburg-West und der Unfallstelle warten mussten, wurden heute Früh von Polizei und Feuerwehr geweckt.

Die Idendität der zwei Toten ist immer noch unklar. Im Laufe des Tages soll ein DNA-Test Aufschluss darüber geben, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfalz am Freitagmorgen sagte. Die genaue Unfallursache ist ebenfalls noch nicht geklärt. Die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter beauftragt.

So verhalten Sie sich bei einem Unfall richtig

Ein Notfall - Schock für jeden Beteiligten. Was ist jetzt zu tun? Rufen Sie die kostenlose Notrufnummer 112 an - sie gilt bundesweit. Trotz aller Aufregung sollte man dabei einiges beachten, damit die Helfer schnell vor Ort sein können. Als erstes Ruhe bewahren und Adresse angeben.

Notrufnummer 112 EU-weit gültig

Nur wenige Deutsche wissen, dass die Notrufnummer 112 auch in den Mitgliedsstaaten der EU funktioniert. Der Euronotruf 112 kann über das Mobiltelefon aber auch in vielen Staaten außerhalb Europas verwendet werden. In welchen Staaten die Notrufnummer funktioniert und wie Sie sich im Notfall verhalten sollten, erfahren Sie in dem Flyer "Ein Europa - eine Nummer!"

Das müssen Sie zuerst angeben

In vielen Fällen sind die Anrufer so nervös, dass die Mitarbeiter der Leitstelle ihnen Anweisungen geben müssen. Die wichtigste Information ist für das Rettungsteam die Adresse. Sie sollte als erstes genannt werden, falls die Verbindung aus irgendeinem Grund abbrechen sollte. Danach wird gefragt, was genau passiert ist. Und anschließend wird die Rückrufnummer abgefragt, damit sich die Sanitäter eventuell telefonisch erkundigen können, falls Straße oder Hausnummer nicht stimmen.

Wie schlimm ist die Situation?

Die schwerste Aufgabe für den Mitarbeiter am Notruftelefon ist einzuschätzen, welche Fälle besonders kritisch sind. Denn bei einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma ist eine Behandlung in einem geeigneten Krankenhaus innerhalb kürzester Zeit lebenswichtig.

Erste-Hilfe-Maßnahmen unterstützen

Daneben haben die Mitarbeiter am Telefon in der Leitstelle noch die Aufgabe, dem Anrufer - wenn nötig - Hinweise zu geben, wie er dem Patienten Erste Hilfe leisten kann. Dabei kann man unter der Anleitung des Rettungssanitäters via Telefon nichts falsch machen, denn jede Hilfe ist besser als keine Hilfe.

Koordination: keine Zeit verlieren

Ein Rettungswagen darf ab der Alarmierung maximal zwölf Minuten zur Einsatzstelle brauchen. In 80 Prozent aller Fälle gelingt das. Schon während die Mitarbeiter in der Leitstelle die Anrufe entgegennehmen, leiten sie alle Informationen an einen sogenannten Dispatcher weiter. Das ist ein Kollege, der mit Computerhilfe die Einsätze koordiniert und den Rettungswagen oder Hubschrauber ausfindig macht, der dem Unfallort am nächsten stationiert ist. Dann informiert er die jeweilige Wache und das Personal rückt aus.


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