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Perspektiven Die Energiepolitik einer "Jamaika"-Koalition

Noch haben die Verhandlungen in Berlin nicht begonnen. Aber es ist absehbar, dass der Weg zu einer "Jamaika"-Koalition mühsam sein wird. An vielen Punkten haben die vier beteiligten Parteien teils sehr unterschiedliche Vorstellungen - unter anderem in der Energiepolitik, wichtiger Unterpunkt der Umwelt-, Klima- und Wirtschaftspolitik.

Von: Dirk Vilsmeier

Stand: 27.09.2017

Ein Kohlekraftwerk in Deutschland. | Bild: BR/Kilian Blees/Luethje-Schneider-Hoerl-Film

Wie werden künftig die Erneuerbaren Energien gefördert? Und: Hat die Kohle im deutschen Strommix noch länger einen zentralen Platz? Das dürften die beiden heikelsten Punkte in den Verhandlungen über die Energiepolitik werden. Der Streit darüber wird vermutlich vor allem von FDP und Grünen ausgetragen werden, denn deren Vorstellungen sind bei diesen Themen am weitesten auseinander.

Streitpunkt Kohlekraftwerke

Während die Grünen schon angekündigt haben, dass sie bis 2030 alle Kohlekraftwerke vom Netz haben wollen und möglichst sofort die ersten 20 den Betrieb einstellen sollen, hat die FDP hier keine Eile und setzt sich für einen, so wörtlich, "vielfältigen Energiemix" ein.

Die Union liegt etwa in der Mitte und befürwortet vor allem ein Ende der Braunkohle. Zusammen stehen Braun- und Steinkohle heute noch für gut 40 Prozent der Stromerzeugung in Deutschland.

Ökostrom-Kraftwerke - FDP will Förderung kappen

Klassische Gegensätze tun sich auch bei den Erneuerbaren auf. Während für die Grünen deren Förderung nach wie vor essentiell ist lehnt die FDP weitere Unterstützung für Ökostromkraftwerke ab. Ähnliche Ziele hat man dagegen bei der geplanten finanziellen Entlastung von Stromkunden. Das "Wie" wird allerdings wieder sehr unterschiedlich gesehen.


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Beraterin, Mittwoch, 27.September, 11:32 Uhr

3. Eine Koalition mit den Grünen? Das wird nicht gutgehen! Nur Ärger und Streit.

Die Farbe Grün ist bei den Grünen nur eine Tarnfarbe, im Kern sind die Grünen rot, sie wollen einen Multikulti-Kommunismus installieren.

Adelheid , Mittwoch, 27.September, 11:19 Uhr

2. Die Jamaika-Koalition soll am besten nach Jamaika auswandern.

Wer braucht schon diese machtgierigen und geldgierigen Karrieristen? Die echten Patrioten sind schon längst ausgestorben. Wir haben nur noch ein paar Populisten.

  • Antwort von Armin , Mittwoch, 27.September, 12:25 Uhr

    Die Jamaika-Koalition soll am besten nach Jamaika auswandern. Das werden sie erst nach dem Staatsbankrott machen. Zuerst müssen sie noch Deutschland gegen die Wand fahren.

Nick , Mittwoch, 27.September, 11:12 Uhr

1. Jamaika-Koalition = Streit-Koalition

Jamaika-Koalition ist ein verzweifelter Versuch Angela Merkei im Kanzleramt weitere 4 Jahre zu halten, weil Neuwahlen mit Merkel als Spitzenkandidatin ein noch schlechteres Ergebnis liefern würden. Jamaika-Koalition wird bis zum Koalition-Bruch streiten und nebenbei noch die AfD bekämpfen. Und es kommen immer noch beruflich unbrauchbare Flüchtlinge bis es unbezahlbar wird. Schöne neue Zukunft!