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Kurden: "Verteidigung um jeden Preis" Iraks Armee startet Militäreinsatz gegen Kurden in Kirkuk

Die irakische Armee hat am Freitag einen Militäreinsatz zur Rückeroberung der Provinz Kirkuk von den Kurden gestartet. Ziel der Streitkräfte sei es, Militärstellungen zurückzuerobern, die sie vor drei Jahren an die kurdischen Peschmerga-Steitkräfte verloren hätten.

Stand: 13.10.2017

Kirkuk | Bild: picture alliance / abaca

Die irakische Armee geht militärisch gegen die Kurden in der Provinz Kirkuk im Nordirak vor, um die Militärstellungen zurückzuerobern, die sie vor drei Jahren an die kurdischen Peschmerga-Streitkräfte verloren hätten. Das sagte ein irakischer General der Nachrichtenagentur AFP.

"Verteidigung um jeden Preis"

In Erwartung eines Angriffs hatte die kurdische Autonomiebehörde im Nordirak zuvor ihre Kämpfer in der Provinz Kirkuk in Gefechtsbereitschaft versetzt und eine "Verteidigung um jeden Preis" angekündigt. Die ölreiche Provinz Kirkuk ist zwischen den Kurden und der irakischen Zentralregierung umstritten, beide Seiten erheben Anspruch auf sie.

Der Angriff der irakischen Streitkräfte erfolgt drei Wochen nach dem Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak, in dem sich nach kurdischen Angaben fast 93 Prozent für die Loslösung ihrer Region vom Irak ausgesprochen hatten. International wird das Votum nicht anerkannt, die Zentralregierung in Bagdad wertete es als Provokation.


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