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Preisspirale nach oben Immobilienpreise steigen immer schneller

Die Käufer von Immobilien in Deutschland müssen deutlich mehr bezahlen. Der Preisanstieg hat sich bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern im zweiten und dritten Quartal spürbar verstärkt.

Von: Felix Lincke

Stand: 18.10.2016

Reihenhäsuer in Regensburg  | Bild: picture-alliance/dpa

Der Preisanstieg hat laut Immobilienverband IVD nach den Top- und Zentrumslagen auch die mittleren und einfacheren Lagen erfasst. Das ergab eine Auswertung des IVD, der dafür in rund 370 Städten und Gemeinden Preise von Neubauten und Bestandswohnungen untersucht hat. So verteuerten sich Eigentumswohnungen mit mittlerem Wohnwert in den letzten zwölf Monaten zuletzt um mehr als sechs Prozent.

Schneller Preisanstieg ist bundesweiter Trend

Bei den Einfamilienhäusern waren es 4,2 Prozent. Der allgemeine Anstieg wäre damit rund ein Prozent höher als ein Jahr zuvor. In Großstädten und Metropolregionen mit mehr als einer halben Million Menschen liegen diese Werte etwa um die Hälfte höher. Der Immobilienverband spricht von einem bundesweiten Trend, der in einigen süddeutschen Städten, sowie in Hamburg und Berlin besonders ausgeprägt ist. Der Anstieg der Mietpreise lag deutlich unter dem der Kaufpreise und betrug im dritten Quartal zum Vorjahr etwa ein Prozent. Bei Neubauten steigen die Mietpreise stärker.

Experten sehen einen erhöhten Bedarf inzwischen in allen Segmenten. Die Zahl der Baugenehmigungen ist ebenfalls höher, aber die Nachfrage übersteigt das Angebot und lässt die Preise weiter steigen.   


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