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Nachruf Hildegard Hamm-Brücher Die freischaffende Liberale

Weil sie Helmut Schmidt nicht stürzen wollte, fiel sie in Ungnade, später kandidierte sie als Bundespräsidentin, 2002 brach sie mit der FDP. Am Mittwoch ist Hildegard Hamm-Brücher mit 95 Jahren gestorben, wie nun bekannt wurde.

Von: Andrea Herrmann

Stand: 09.12.2016

"Ich empfinde mich als Politikerin der Freiheit nach der Zeit der Unfreiheit, die ich ja als Kind und als junger Mensch erlebt habe."

Hildegard Hamm-Brücher

Aufgewachsen bei ihrer jüdischen Großmutter in Dresden, wurde Hildegard-Hamm-Brücher von den Nazis als Halbjüdin diskriminiert und musste schließlich das Internat verlassen. 1942, als sie bereits in München Chemie studierte, nahm sich ihre Großmutter das Leben, weil sie nach Theresienstadt deportiert werden sollte. Ein Jahr später wurden in München die Widerstandskämpfer der Weißen Rose hingerichtet, zu deren weiterem Kreis die junge Studentin gehörte. Zwei Erlebnisse, die dazu führten, dass Hildegard Hamm-Brücher 1948 in die FDP eintrat und sich für die politische Arbeit entschied. Denn eine Frage ließ sie nicht mehr los:

"Wie bekommt man diesen schrecklichen Nazi-Bazillus aus dem deutschen Gemüt und aus den deutschen Köpfen und Herzen wieder heraus, und da ist mir sehr schnell klar geworden, dass man das überhaupt nur über Schule, Jugend, neue Erfahrungen, Angebote schaffen kann."

Hildegard Hamm-Brücher

Die streitbare Demokratin

Fortan kämpfte sie für eine liberale Bildungspolitik, erst als Münchner Stadträtin, später als FDP-Fraktionschefin im Bayerischen Landtag und schließlich im Bundesbildungsministerium in Bonn. Hildegard Hamm-Brücher blieb stets eine streitbare Demokratin.
Auch als Staatsministerin im Auswärtigen Amt folgte sie ihrem Gewissen und nicht der Parteiraison. Als 1982 Kanzler Schmidt durch ein Misstrauensvotum von FDP und Union gestürzt wurde, machte sie nicht mit.

Zeitstrahl

"Ich kann dem Bundeskanzler nicht mein Misstrauen aussprechen, nachdem ich noch bis vor zwei Wochen mit ihm und seinen Ministern, mit meinen Kollegen, uneingeschränkt loyal und vertrauensvoll zusammengearbeitet habe."

Hildegard Hamm-Brücher

Kurz vor dem Bundespräsidentenamt

Hildegard Hamm-Brücher wurde von der FDP abgestraft, verlor ihren Posten als Staatsministerin und saß bis 1990 als einfache Abgeordnete im Bundestag. Dann, 1994, trat sie noch einmal auf die politische Bühne, als FDP-Kandidatin für die Wahl des Bundespräsidenten.

"Ich habe das Gefühl gehabt, es ist höchste Zeit, als Frau zu zeigen, dass man durch viel Erfahrung, viel Arbeit, viel Lernen in der Politik fähig ist, so ein Amt auszuüben."

Hildegard Hamm-Brücher

Hamm-Brücher zwang Roman Herzog von der CDU in den dritten Wahlgang. Dann wurde sie, aus Gründen der Koalitionsraison, von der FDP-Spitze zum Aufgeben gezwungen. Enttäuscht ging sie zurück nach München und distanzierte sich immer stärker von der FDP, die sich in ihren Augen zu einer reinen Steuersenkungspartei entwickelte. Nach antisemitischen Äußerungen von FDP-Vize Möllemann folgte dann im September 2002 der endgültige Bruch. Hildegard Hamm-Brücher verließ ihre Partei nach über 50 Jahren Mitgliedschaft. Sie selbst bezeichnete sich danach als "freischaffende Liberale“, die auch mal grässlich stur sein konnte. Eine, die sich die Wertschätzung vieler Menschen erworben hatte. Der ehemalige SPD-Chef Hans-Jochen Vogel nannte sie einmal:

"...eine Demokratin nicht nur mit dem Lippenbekenntnis, sondern wirklich mit ihrem Lebensbeispiel, die unmittelbare Bürgerbeteiligung, Zivilcourage, und das alles hat Hildegard Hamm-Brücher weiß Gott ihr Leben lang getan."

Hans-Jochen Vogel

Trauer um die Grande Dame

Bayerns FDP-Chef Albert Duin würdigte Hildegard Hamm-Brücher als Politikerin mit festen Überzeugungen und der Kraft, unbequem zu sein – auch für ihre Partei. „Wir behalten sie als unabhängigen Geist und leidenschaftliche Liberale in Erinnerung“, so Duin.

Reaktionen auf den Tod von Hildegard Hamm-Brücher

Ralf Stegner, SPD (via Twitter)

"Mit Hildegard Hamm-Brücher ist die Grand Dame des deutschen Liberalismus verstorben. Eindrucksvolle Kämpferin für Freiheit und Liberalität."

Claudia Stamm, Grüne (via Twitter)

"Eine große Frau geht - hatte wirklich tolle Gespräche mit ihr! Mein aufrichtiges Beileid für Ihre Familie!"

Konstantin von Notz, Grüne (via Twitter)

"Hatte die große Ehre H. Hamm-Brücher bei der Bundesversammlung 2012 zu treffen. Mit Ihr verliert das Land eine herausragende Politikerin!"

BayernSPD via Twitter

"Die BayernSPD trauert um Hildegard Hamm-Brücher, eine große Liberale!"

Simone Peter, Grüne (via Twitter)

"Wir trauern um Hildegard Hamm-Brücher, eine große Politikerin mit Rückgrat, eine Verfechterin von Demokratie und Freiheit. Sie wird fehlen."

Die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger nannte Hamm-Brücher den „Inbegriff der gelebten Bürgergesellschaft“. Zu jeder Zeit habe sie vor der Verharmlosung extremer Gesinnungen gewarnt, „die das Immunsystem unserer Demokratie gefährden“.


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Tabea beamea, Freitag, 09.Dezember, 21:17 Uhr

15. Beitrag hamm- Brüche

Zitat auf br-online: "Ein "gschlamperts Verhältnis" hatte Hamm-Brücher in einer Zeit, in der Frauen noch kein Wahlrecht hatten, ihren Mann um Erlaubnis fragen mussten, wenn sie arbeiten wollten, und uneheliche Kinder noch ein Makel waren. Hamm-Brüchers damaliger Freund war noch nicht geschieden, ein katholischer CSU-Politiker, und sie schwanger von ihm."

Vielleicht sollte ihre autorin mal in ein geschichtsbuch blicken... das frauenwahlrecht wurde in deutschland 1918 verkündet... o tempora, o mores... who cares, wir leben in postfaktischen zeiten

Leonia, Freitag, 09.Dezember, 18:52 Uhr

14. Traurig

Menschen vom Format dieser Frau bräuchten wir dringend in diesen Zeiten! Unerschrocken, ehrlich, aufrecht, unabhängig.

  • Antwort von Perfektionist, Samstag, 10.Dezember, 02:09 Uhr

    Einer der besten Kommentare dieses Tages. Ein "like" auf diese treffenden Zeilen.

ich, Freitag, 09.Dezember, 15:21 Uhr

13. nil nisi bene?

Wenn jemand gestorben ist, wird oft die lateinische Redewendung "de mortuis nil nisi bene" zitiert, was auf deutsch heißt: "Über Tote nichts außer gutes..."
Warum eigentlich?
Ich habe ein einziges Mal Kontakt zu Frau Hamm-Brücher gehabt, das war vor etwa 23 Jahren.
Ich habe damals in München eine größere Veranstaltung gegen die Todesstrafe für eine große weltweite Menschenrechts-NGO organisiert und hatte mir überlegt, wen man vielleicht als Eröffnungsredner anfragen könnte. Die Idee, Frau Hamm-Brücher anzufragen, schien mir nicht verkehrt.
Ich erreichte sie telefonisch. Was ich dann erleben musste, hat mir mehr oder weniger die Sprache verschlagen:
Von wegen "grande dame": Wie ich denn auf die Idee käme, dass sie bei so einer Gelegenheit öffentlich auftreten würde, und ich solle sie doch bitte in Zukunft mit so etwas nicht weiter belästigen.
Ich fiel aus allen Wolken.
Unfreundlich, barsch, arrogant - das war der Eindruck, den sie in gerade mal ein bis zwei Minuten hinterließ.

  • Antwort von Barbara, Freitag, 09.Dezember, 15:40 Uhr

    Das lateinische Zitat heißt korrekt: "Nihil, nisi bene!" (Nichts, außer Gutes)

  • Antwort von Münchner, Freitag, 09.Dezember, 15:46 Uhr

    Warum eigentlich ?
    Vielleicht weil sie sich nicht mehr wehren kann !

  • Antwort von ich, Freitag, 09.Dezember, 15:56 Uhr

    @Barbara:
    nihil ist das "komplette" Wort, nil sowas wie eine Abkürzung,
    die in der fraglichen Redewendung sogar häufiger genutzt wird.
    "nil nisi bene" bei google: 33.000 Ergebnisse.
    "nihil nisi bene": 17.200 Ergenisse.

  • Antwort von ich, Freitag, 09.Dezember, 16:00 Uhr

    @Münchner:
    Ja, da ist was dran...
    Die Geschichte ist aber wirklich so passiert.

  • Antwort von Barbara, Freitag, 09.Dezember, 16:13 Uhr

    Antwort an ich: Sie sollten sich nicht so sehr auf "Google" verlassen, sondern selber denken! Das Wort heißt im Lateinischen "nihil"! Punkt.Aus.Amen!

  • Antwort von ich, Freitag, 09.Dezember, 16:22 Uhr

    @Barbara:
    Man kann jederzeit seine Bildung erweitern...
    Viel Spaß dabei!
    :-)

  • Antwort von Chris, Freitag, 09.Dezember, 16:59 Uhr

    De mortuis nil nisi bonum (oder "de mortuis nil nisi bene dicendum (est)", verkürzt auch bis zu "nil nisi bene")
    Wer Google-Funde als Beleg anführt wandelt auf extrem dünnem Eis, erinnert etwas an die Fliegen (und den Kuhfladen)

    Schon mal als Möglichkeit überlegt, dass Sie Frau Hamm-Brücher einfach zu einem unpassenden Zeitpunkt erwischt haben? Möglicherweise Sie auch die Telefonnummer gar nicht haben sollten? Vielleicht Sie (!) sehr "unpassend" rübergekommen sind, es also eigentlich nur eine Reaktion war? Einmal ist keinmal, eine Einzelbeobachtung taugt zu nichts.
    Es schließt natürlich nicht aus, dass Frau Hamm-Brücher prinzipiell mit Vorsicht zu begegnen war.

  • Antwort von ich, Freitag, 09.Dezember, 18:20 Uhr

    @Chris
    So gut ist mein Latein nun auch nicht mehr - danke für die Details!
    Was Google-Ergebnisse als Beleg angeht,
    so kann man das im Bereich Rechtschreibung ganz gut brauchen.
    Man findet so auch die Kontraktion "nil", wenn man möchte!
    ;-)
    Was Frau Hamm-Brücher angeht -
    ich als Person bin sicher nicht "unpassend" rübergekommen.
    Das mit dem unpassenden Zeitpunkt mag schon sein,
    und dass ich die Nummer von dem Ort hatte, an dem sie sich befand,
    mag sie vielleicht auch nicht grad gefreut haben.
    Dass Einzelbeobachtungen zu nichts taugen, möchte ich aber bestreiten.
    Man muss das halt richtig zu werten wissen - darum geht es.
    In dem Moment, als ich sie damals angerufen hatte,
    war sie für mich auch noch so etwas wie die vielzitierte "grande dame"
    der echten alten ehrenwerten Liberalen.
    Diesen wirklich positiven Eindruck von der Person
    hat sie dann in dem kurzen Telefonat zunichte gemacht,
    was natürlich nichts an ihren politischen Verdiensten ändert.

  • Antwort von Witzbolde, Samstag, 10.Dezember, 02:15 Uhr

    Ihr Kommentatoren seid schon ein lustiges Volk. Irgendeiner legt das Stöckchen und schon hüpfen sie wie Lemminge. Es scheint ein Volk von Minderwertigkeitskomplexen beladenen Schreibern zu sein, die mit dem Wikipedia oder Google-Wissen glänzen wollen.
    In der Sache? - Kaum eine sachlicher Widerrede zu den nobody, der sich "ich" nennt.
    Paranoia muss wohl auch grassieren?

  • Antwort von ich, Samstag, 10.Dezember, 14:02 Uhr

    @Witzbolde
    He - was du nicht alles weißt!
    ;-D
    Über Minderwertigkeitskomplexe anderer,
    über ihre Beweggründe,
    über ihre Bildung,
    über psychiatrische Befindlichkeiten.
    Was weißt du von mir, den du so im Vorbeigehen gerne beleidigen möchtest?
    ;-}
    Und wo bleibt -deine- sachliche Widerrede, die du bei anderen vermisst?

  • Antwort von Barbara, Samstag, 10.Dezember, 16:57 Uhr

    Antwort an "ich". Sie meinen, man könnte jederzeit "die Bildung erweitern!" Nein, das kann man nicht! Entweder man verbessert Fehler oder man läßt es bleiben! "Erweitern" kann man die Bildung nicht, sondern allenfalls korrigieren oder verbessern! Die sog. "Reformer der Rechtschreibung" meinten, sie hätten die deutsche Sprache "reformiert", in Wirklichkeit haben diese Leute unsere Sprache verhunzt und zerstört, aber keinesfalls verbessert oder vereinfacht! Solche Leute nennt man Kultur-Banausen oder Zerstörer der deutschen Sprache! Den Schaden haben jetzt die Leute, die sich in der korrekten Schreibweise nicht mehr auskennen, weil es keine wasserdichten Rechtschreib-Regeln mehr gibt! Analoges gilt für die lateinische Sprache!

  • Antwort von ich, Samstag, 10.Dezember, 19:02 Uhr

    @Barbara
    Ich mag mich nicht über Begriffe rumstreiten.
    Insofern: Verbessern/ korrigieren Sie mal Ihren Fehler mit dem nil/ nihil...

  • Antwort von Barbara, Sonntag, 11.Dezember, 16:00 Uhr

    "Ich" nennen Sie sich, weil Sie anscheinend namenlos sind. Als user im Internet sollten Sie sich zumindest einen Namen zulegen! Entweder sind Sie nicht in der Lage, die lateinische Sprache zu verstehen oder aber Sie sind zu feige, Ihren eigenen Fehler einzugestehen! Nur abschreiben bei Google gilt nicht! Wenn Sie über lateinische Ausdrucksweisen reden wollen, dann sollten Sie sich erst einmal ein solides Grundwissen in Latein aneignen! Daran fehlt es bei Ihnen. Darum sind Sie auch nicht in der Lage, das Richtige vom Falschen unterscheiden zu können!

  • Antwort von ich, Sonntag, 11.Dezember, 16:32 Uhr

    @Barbara...
    Ich glaub, wir kommen argumentativ nicht zusammen -
    weder was Letein angeht, noch Freundlichkeit, noch Logik. .
    Vielleicht sollten wir es dabei belassen.

  • Antwort von Barbara, Sonntag, 11.Dezember, 16:49 Uhr

    Sehr geehrte userin "ich", wie Sie sehen, ist es eine elementare Grundvoraussetzung, klare Begriffe zu verwenden, um Argumente austauschen zu können. Argumente müssen nicht "zusammenkommen", brauchen auch nicht! Es geht auch nicht darum, Fehler zu ignorieren, um anderen einen Gefallen zu tun. Vielmehr ist eine substantiierte Diskussion nur möglich, wenn jeder selber seinen Verstand einschaltet! Das ist dann echte Logik! Das ist echte Arbeit, auch wenn viele Leute das nicht wahrhaben wollen! Denken ist nämlich Schwerstarbeit! Darum gibt es ein altes deutsches Sprichwort, das lautet: "Wenn du selber nicht denken kannst, dann überlasse es den Pferden, denn die haben größere Köpfe!"

  • Antwort von Fred Landthaler, Mittwoch, 14.Dezember, 00:32 Uhr

    Sehr geehrte Frau Barbara,
    ich finde es sehr interessant, wie unbelehrbar Sie auf dem scheinbaren Fehler des Kommentators "ich" bezüglich der Verwendung des lateinischen Wortes nihil bzw. nil beharren. Dass Sie die Anzahl von Google-Ergebnissen nicht als Beleg für die Richtigkeit eines lateinischen Begriffs gelten lassen wollen, kann ich nachvollziehen.
    Aber warum informieren Sie sich nicht einfach bei einer seriösen Quelle, ob im Internet oder in Buchform.
    Eine solche Quelle ist für mich beispielsweise PONS: http://de.pons.com/%C3%BCbersetzung/latein-deutsch/nihil
    Hier können Sie nachlesen:
    nihil, n?l (kontrahiert) UNDEKL., nur als NOM. u. AKK. (GEN., DAT. u. ABL. ergänzt durch: nullius rei, nulli rei, nulla re)
    Wenn Sie nun immer noch der gleichen Meinung sind bezüglich des lateinischen Wortes nil bzw. nihil, können Sie sich diesbezüglich ja mit der PONS GmbH ansässig in Stuttgart auseinandersetzen (kundenservice@pons.de).
    Mit freundlichen Grüßen
    Fred Landthaler

R.B., Freitag, 09.Dezember, 15:05 Uhr

12. Eine Politikerin mit Format

Leider verlässt wieder eine Politikerin der "alten Garde" diese Welt. Gehörte Sie doch zu der Art Politiker', die man zu den Visionären zählen durfte. Diejenigen nämlich, die ihre Politik, sowohl an der Wirtschaft, als auch am Bürger ausrichteten. Ihre Rede, in dem Sie Guido Westerwelle vorwarf eine neo-liberale Politik zu vertreten die abgewirtschaftet, ist beispielgebend für die Weitsicht dieser Politikergeneration. Heutzutage wird politisch leider abgewartet bis das Kind ziemlich in den Brunnen gefallen ist und dann wird panisch gehandelt.

Helmut, Freitag, 09.Dezember, 13:48 Uhr

11. Eine aufrechte Demokratin

im besten Sinne des Wortes. Die Erfahrungen in ihrer Jugend haben wohl mit dazu beigetragen, den Wert eines demokratischen Systems und die Aufrichtigkeit im menschlichen Umgang auch unabhängig von der Tagespolitik zu verteidigen. Wir werden Sie vermissen.