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Eigenheim-Förderung Hendricks plant Zuschüsse für Familien

Bundesbauministerin Hendricks will Familien beim Eigenheim-Kauf unterstützen. Erste Pläne hat die Ministerin Anfang des Monats vorgestellt, jetzt wird das Vorhaben konkreter.

Von: Charlie Grüneberg

Stand: 30.11.2016

Ein Zuschuss für Familien zwischen 8.000 und 20.000 Euro – diesen Vorschlag hat Bauministerin Hendricks Anfang des Monats gemacht. Wie die "Rheinische Post" nun schreibt, gibt es mittlerweile ein internes Konzeptpapier des Ministeriums und Gespräche mit Finanzminister Schäuble.  

Grenze von 70.000 Euro Einkommen pro Jahr

Demnach sollen in Regionen mit hohen Immobilienpreisen Familien unterstützt werden, solange ihr jährliches Haushaltseinkommen unter 70.000 Euro liegt. In dem Papier heißt es aber auch: Familien müssten sich die Bankkredite für teureres Wohneigentum in angespannten Märkten auch leisten können. Vorgeschlagen werden als Förderung 8.000 Euro pro Familie mit einem Kind, für ein zweites und ein drittes Kind soll es jeweils nochmal 6.000 Euro geben.

Pläne für "Baukindergeld"

In der CDU wird über ein Baukindergeld nachgedacht. Es war früher Teil der Eigenheimzulage. Familien konnten pro Kind 800 Euro im Jahr steuerlich geltend machen. Auf dem CDU-Parteitag kommende Woche ist das Baukindergeld Thema.

Wirtschaft und Verbände sehen die Förderung kritisch. Neue Fördertöpfe, so heißt es, würden das Problem zu hoher Baukosten und vor allem zu hoher Kaufnebenkosten nicht lösen.


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Kommentare

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thorie, Mittwoch, 30.November, 10:06 Uhr

7. Familien müssten sich die Bankkredite für teureres Wohneigentum ......

leisten können,
diese aussage ist, angesichts der niedrigsten zinsen ever, die aufforderung zur bildung einer immobilienblase.
oder will hendricks den steuerzahler dann auch noch bei steigenden zinsen für ihre auswüchse zahlen lassen?

Teresa, Mittwoch, 30.November, 09:38 Uhr

6. Wird der Familien-Zuschuß wenigstens zum Bezahlen der Grunderwerbsteuer reichen?

Was eine Hand vorne feierlich und Öffenlichkeit-wirksam gibt, das nimmt die andere Hand hinten leise unauffällig wieder raus?

  • Antwort von Holger, Mittwoch, 30.November, 10:17 Uhr

    Wie immer Täuschungskultur. Wie will man sonst Banken retten, Griechenland retten, Ukraine retten, Flüchtlinge alimentieren und vieles mehr?

Hassan, Mittwoch, 30.November, 09:31 Uhr

5. Das Wohnen wird noch teuerer werden. Das Leben in D wird ungemütlich.

Der Bundesrat hat die Feststellung neuer Richtwerte beschlossen. Erhöhungen der Grundsteuer erscheinen die logische Folge. Der Bundesrat hat die Feststellung neuer Richtwerte für Immobilien beschlossen. Erhöhungen der Grundsteuer erscheinen die logische Folge. Nach jahrelangem Streit haben die Bundesländer die Reform der Grundsteuer auf den Weg gebracht. Der Bundesrat verabschiedete am Freitag einen von Hessen und Niedersachsen vorgelegten Gesetzentwurf, der die Neubewertung der rund 35 Millionen Grundstücke in Deutschland vorsieht. Dadurch soll die Steuer mit einem Aufkommen von 13 Milliarden Euro im Jahr auf eine rechtsichere Basis gestellt werden. Die für die Steuerberechnung entscheidenden Daten für die Wertermittlung stammen im Westen aus dem Jahr 1964 und im Osten von 1935. Mit der Reform wollen die Länder einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zuvorkommen. Denn der für Steuersachen zuständige Bundesfinanzhof hält die veraltete Berechnung für nicht rechtmäßig und hat das ober

Ralf, Mittwoch, 30.November, 09:21 Uhr

4. Steigende Grunderwerbsteuern und Grundsteuern und strengere Bauvorschriften

Steigende Grunderwerbsteuern und steigende Grundsteuern und immer strengere Bauvorschriften machen das Wohnen zu einem unerschwinglichen Luxus. Der Vater Staat bringt uns bald unter die Mutter Erde. Wie viele Stunden muß ein Handwerker arbeiten bis er sich eine Stunde Arbeit von einem gleichen Handwerker bezahlen kann? Der Altbundeskanzler Kohl hat mal versprochen, keine Steuererhöhung wegen der Wiedervereinigung. Und was war? Die Mehrwertsteuer hat er erhöht und die befristete Soliabgabe eingeführt. Wie man jetzt sieht befristet bis in die Ewigkeit. Die Integrationskosten für Ungebildete und Analphabeten und deren Großfamilien werden zu neuen und höheren Steuern, Abgaben und Gebühren führen müssen. Auch in Form von Parkscheinautomaten von Flensburg im Norden lückenlos bis nach Freilassing im Süden.

Blechmann13, Mittwoch, 30.November, 07:31 Uhr

3. Sorry,...

...aber diese "Produziert mehr Kinder" Politik nimmt immer absurderer Formen an.

Familien mit 2 oder 3 Kindern, die sich auch noch an einen Hausbau/-kauf denken können, stehen finanziell meist nicht schlecht da, und könnten auf die paar tausend Euro gut verzichten.
Mit solchen "Zuschüssen", die wieder die (untere) Mittelschicht bluten lassen, sollte lieber deren Rentenkasse gestützt werden, damit sie in 10-20 Jahren von dieser auch (bescheiden) leben können.

Mit diesem Geld wird höchstens der nächste BMW, VW, Audi, oder Mercedes unterstützt, was ja vielleicht auch wieder gewollt ist....

mfg

  • Antwort von Fürst Ulrich, Mittwoch, 30.November, 08:45 Uhr

    Die Familien mit 2 oder 3 Kindern haben eher nur einen Verdiener. (wie soll denn sonst die gute Erziehung gelingen? Außer man will die Kinder nur Femderzogen bekommen). Der oder Besser die Familie will was schaffen und vorwärts kommen. Sonst würden sie sich die viele Arbeit nicht machen!

    Wer bezahlt denn die Rente? Die Kinder, die heute geboren werden! Und mit einem oder nur zwei Kindern ist der Erhalt unseres momentanen Systems nicht zu machen. Wie soll denn das eine Kind, das dann arbeitet die zwei Eltern mit Rentenzahlungen unterhalten? Das möchte ich mal praktisch ausgerechnet bekommen!

    Deshalb noch mehr Förderung der kinderreichen Familien. Sie sind unsere einzige Zukunft.

  • Antwort von Bernhard, Mittwoch, 30.November, 08:58 Uhr

    Da gebe ich Ihnen zu 100 % recht.
    Gleichzeitig wird die Landflucht weiter steigen.