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Herbstklausur der bayerischen Grünen Gegen die Landflucht

Viele Jugendliche in Bayern, die auf dem Land leben, wollen ihren Heimatort verlassen. Das hat eine Studie ergeben, die die bayerischen Grünen in Auftrag gegeben haben. Deshalb steht die Zukunft des ländlichen Raumes im Mittelpunkt der Herbstklausur der Landtags-Grünen, die heute in Aschaffenburg beginnt.

Von: Peter Kveton

Stand: 13.09.2016

Die Klausur steht unter dem Motto "Gleiche Chancen – egal, wo du in Bayern lebst". Laut Fraktionschefin Margarete Bause wollen die Grünen Strategien entwickeln, wie die Landflucht eingedämmt werden kann. Die Fraktion hatte ein eigenes Gutachten in Auftrag gegeben. Ergebnis: Viele Jugendliche überlegen, ihren Heimatort zu verlassen.

Ohne Auto so gut wie aufgeschmissen

Dem wollen die Grünen entgegenwirken – mit einer Zukunftsagenda für den ländlichen Raum. Neben Jobs und Einkaufsmöglichkeiten darf es auch nicht an Verkehrsmöglichkeiten fehlen. Daher denken die Grünen an eine Mobilitätsgarantie. Denn in vielen Orten verkehren kaum mehr Busse und Bahnen. 

Wie diese Probleme zu lösen sein könnten, darüber will die Landtagsfraktion auch mit dem Miltenberger Grünen-Landrat Jens Marco Scherf diskutieren. Am Abend wird noch der Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Toni Hofreiter, zu einem Meinungsaustausch erwartet.


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Erich, Mittwoch, 14.September, 16:27 Uhr

11. Sicherlich,

wird bald der Vorschlag kommen, jedes Haus aufm Dorf mit einem U-Bahnanschluss zu versehen. Das wäre dann in guter Tradition vieler Segnungen, die wir den Grünen zu verdanken haben.

Barbara, Mittwoch, 14.September, 14:55 Uhr

10. Wollen die "Grünen" über den ländlichen Raum reden?

Da wird es nicht viel zu diskutieren geben, weil die Freien Wähler dieses Thema schon für sich beanspruchen!

  • Antwort von Rumplhanni, Mittwoch, 14.September, 18:09 Uhr

    Ich denke, FW sind mehr so gradaus haglbuachane grüne Schwarze - in manchem fast „Blaue“. Nicht schlecht!

    Aiwanger scheint kein Fan „Der Prinzen“, vielleicht eher „Haindling“. Vielleicht! Wäre wahrscheinlicher! Mir ist Haindling auch lieber - eben Geschmacksache! Dass man manche Autoren auslistet, aber Tagträumer nicht? Freie Wahl wäre auch dabei „demokratisch“, vor allem wenn man treu-dumm auch im Buchhandel vor Ort kauft.

    Irgendwie hat Bayern auf jeden Fall viele Ge“Rechte“. Im Moment könnten sie mehr zusammen halten, danach könnten sie wieder politisch getrennt streiten. Privat scheinen sie keine Berührungsängste zu haben.

Lohengrin8, Mittwoch, 14.September, 12:32 Uhr

9. Landflucht

Liebe Frau Bause, haben Sie wirklich eine eigene Studie gebraucht, um zu Ihren Erkenntnissen zu kommen? Fragen Sie doch zukünftig einfach mal die Bayern auf der Straße. Oder schauen Sie sich die Statistiken an. Und noch ein Vorschlag: Schauen Sie mal auf die Länder, in denen Ihre Parteifreunde mitregieren. Da finden Sie sicher gute Rezepte für das Problem. Oder haben die etwa keine?

  • Antwort von Rumplhanni, Mittwoch, 14.September, 18:17 Uhr

    Wollte Bause nicht nach Berlin? Nun scheint sie wieder da! Sicher nur „vorübergehend“. Gerade durch diese Flutung bröckelt die Grün-Rote Ideologie, Widersprüche zeigen sich schon lange. Wenn zur Berlin-Wahl fast 19% angesagt werden, wäre unglaubwürdig, dass es an „Grün“, Menschen-/Tierschutz liegt

    Wer mir gewisse „bunte Grüne“ oder ähnlich Politische oder Moralische als „Leitbild“ vorgibt, dürfte auch bei vielen anderen, unabhängig jeder politischen Gesinnung/Gesellschaftschicht, unter Kritik stehen. H. Kerkeling, ob auf dem „Jakobsweg“ oder "Unterwegs in der Weltgeschichte", für mich ein sympathischer Mensch. Seine politische, religiöse, sonstige Gesinnung interessiert nicht Neutral, auch unreligiös „Wer sich leicht gibt, nimmt sich leicht“. Vertrauen ist für viele der Grundstock jeder Beziehung, auch politisch. An meinem „Familien/Bekannten-Stammtisch“ ist es so. Dort gibt es auch Sachsen, keine Merkels (wer/wie ist sie?), aber Altmaiers, eben buntes „Gschwerl“,wie bei den meisten

Trueteam, Mittwoch, 14.September, 12:14 Uhr

8. Landflucht

In der Landflucht, steckt auch das Wohnungsporblem. D. h. wir müssen schauen, dass die Leute wieder auf das Land ziehen ( den die Städte sind schon überfüllt). Leider kümmert sich die Politik, aber nur um das Mietrecht und macht sinnlose Gesetzesverschäffungen ( Mietpreisbremse, Bestellerprinzip,..). Es ist erfreulich, dass sich die Grünen, daher wenigenst mal um die Grundproblematik kümmern

RittervStein, Mittwoch, 14.September, 12:08 Uhr

7. Jobs, Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrsmöglichkeiten ....

.. aber hallo, da fehlt doch was?! Schnelles D S L wäre auch nicht schlecht, damit die Kids mit ihren Freunden über das Internet "zocken" können. Das könnte den ein oder anderen Jugendlichen vielleicht doch dazu verleiten bei seinen Eltern auf dem Land zu bleiben! Aber diesen Punkten haben ja schon alle Parteien auf der Agenda, mit sehr mäßigem Erfolg!