23

Glücksatlas 2016 Partnerschaft bringt Zufriedenheit

Die Franken gelten ja nicht unbedingt als Menschen, die zur Euphorie neigen – aber sie sind glücklicher als die Südbayern, und deutlich glücklicher als vergangenes Jahr. Im Glücksatlas belegt Franken den 2. Platz unter 19 deutschen Regionen – 2015 war es noch Platz 5.

Von: Kirsten Girschick

Stand: 18.10.2016

Der Süden, also Schwaben und Altbayern, erreicht Platz acht. Die Altbayern sind im Glücksranking zwar von Platz zehn auf Platz acht geklettert – aber deutlich gestiegene Mietkosten dämpfen die Zufriedenheit spürbar. Dabei punktet Südbayern mit der niedrigsten Arbeitslosenquote aller deutschen Regionen und dem höchsten verfügbaren Einkommen aller Regionen.

Partnerschaft als Glücksfaktor

Der Glücksatlas

Für den Glücksatlas befragt die Deutsche Post jedes Jahr knapp 6.000 Menschen. In der Studie wollen die Interviewer etwa wissen, wie zufrieden die Teilnehmer mit ihrem Leben insgesamt sind: mit Wohnung, Freizeit und Arbeit. Schwerpunktthema der diesjährigen Befragung war die "Kulturelle Vielfalt". 

Die Franken sind dafür mit Ihrem Einkommen – obwohl es statistisch gesehen niedriger ist – sogar etwas zufriedener als die Südbayern. Und Geld ist schließlich nicht alles: als positiven Faktor für Glück und Zufriedenheit in Franken nennt der Glücksatlas ausdrücklich den "hohen Anteil an Personen in einer Partnerschaft."

Zufriedenheit in Franken (Skala von 1-10)

Die glücklichsten Deutschen leben laut Glücksatlas übrigens in Schleswig-Holstein – und das schon zum vierten Mal in Folge. Im Norden liegt allerdings auch das Schlusslicht – in Mecklenburg-Vorpommern ist das Glück anscheinend am wenigsten zu Hause.

Wo leben die glücklichsten Deutschen?

Toleranz macht glücklich

Neben den regionalen Unterschieden hat der Glücksatlas 2016 auch den Einfluss der "kulturellen Vielfalt" auf die Lebenszufriedenheit untersucht. Das Ergebnis in Kürze: Menschen, die mit kultureller Offenheit und Toleranz durchs Leben gehen, sind tendenziell zufriedener als solche, die dies nicht tun.

38 Prozent der Befragten, die sich als "besonders tolerant" bezeichnen, geben den höchsten Zufriedenheitswert neun oder zehn an, von den Menschen, die sich als "wenig tolerant" bezeichnen, tun dies nur 16 Prozent. Entscheidend ist dabei der persönliche Kontakt zu Menschen mit Migrationshintergrund. So wurde gefragt: "Wären Sie bereit, einen persönlichen Beitrag zu leisten, damit Migranten sich schnell in Deutschland integrieren können?" 58 Prozent der Befragten, die Kontakt zu Menschen mit Migrationshintergrund haben, wären dazu bereit, aber nur 29 Prozent derjenigen, die keinen Kontakt haben.

Skepsis über tatsächliche Integration

Zwar bezeichnen 65 Prozent der Deutschen Einwanderung als persönliche Bereicherung, zu der sie einen Beitrag leisten möchten. Allerdings beurteilen sie den bisher erreichten Stand der Integration eher nüchtern. So meinen nur 51 Prozent, das Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern habe bisher alles in allem gut funktioniert, 44 Prozent sehen das nicht so, im Osten sind es sogar 58 Prozent.


23

Keine Kommentare mehr möglich. Hinweise zum Kommentieren finden Sie in den Kommentar-Spielregeln.)

Martin, Dienstag, 18.Oktober, 19:21 Uhr

9. Bratwurst

Fränkische Bratwürste machen Glücklich.

Lutz Schnelle, Dienstag, 18.Oktober, 18:14 Uhr

8. Vielleicht sollten wir alle in Affenkostümen herumlaufen?

Ich habe mir gerade den alten Fünfteiler "Planet der Affen" besorgt. Das hat sich gelohnt. In den Specials kam Charlten Heston zu Wort, er sagte, die Darsteller hätten die Masken zum Essen nicht abgelegt wegen des Umstands.
Was ihn verblüfft habe, daß die Schimpansen sich stets zu den Schimpansen gesetzt hätten, die Gorillas zu den Gorillas und die Orang Utans zu ihresgleichen.

Diese asymetrischen Freundschaften, oder wie man das nennen will, sind die Minderzahl und flach wie Teelöffel. Mich interessiert das Osmanische Reich nicht die Bohne.
Der gemeinsame Nenner ist der Konsumtempel, sonst nichts.
Mir reicht das schon, daß ich für solche dürren Artikel abgezogen werde.

Chiemgauer, Dienstag, 18.Oktober, 17:58 Uhr

7. Oooo wie Glücklich die Deutschen doch sind

aber immer mehr Menschen wie niemals zuvor beantragen den kleinen Waffenschein und decken sich mit Pfefferspray ein.. weil alle so Glücklich sind... Ironie off.

Barbara, Dienstag, 18.Oktober, 17:11 Uhr

6. Wer hat das große Glück?

Gestern stand in der Zeitung zu lesen, das jemand den Euro-Jackpot mit 90 Mio € abgeräumt hat! Was macht der Mann mit 90 Mio €? Ich fürchte, daß der Gewinner vor lauter Glück krank wird! Besser wäre es, wenn die Euro-Jack-Pot-Lotterie-Verwaltung solche Riesengewinne breiter verteilen würde! Dann hätten andere Leute auch ein bißchen mehr Glück!

herrmann, Dienstag, 18.Oktober, 13:32 Uhr

5. Frangn´gn

Gligg is wennsd aan hosd der zu da sacht, dass er ned leem konn ohne diech. Aan der diech ferschdeed, wennsd amoll widder ham kumsd fo der Ärberd, schdingerd und gschressd (von G.Traudl)
Ups, bin a Frange, und bin gligglicher wie die annern. Des mus i mei Mädle glei fazöln. Des globt die mir ned.

  • Antwort von Mester Albrecht, Dienstag, 18.Oktober, 21:11 Uhr

    Da däd i zu meim Mädla sooch "jetzadla Marga,(odda wias hald hessd), dringk mer hald a Schöppla odda zwee".