5

Bürger sparen mehr Das Geldvermögen der Deutschen steigt trotz Zinsflaute

Die Sparzinsen sind bei null, und das private Geldvermögen steigt immer weiter. In der Summe besaßen die Haushalte in Deutschland im zweiten Quartal 5.723 Milliarden Euro. Das wäre ein Anstieg um 0,8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal. Die Bundesbank berücksichtigt bei dieser Statistik Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Ansprüche an Versicherungen – jedoch keine Immobilien:

Von: Felix Lincke

Stand: 13.10.2017

ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Frau zählt am 27.06.2015 in Freiburg (Baden-Württemberg) 500-Euro-Geldscheine. | Bild: dpa-Bildfunk/Patrick Seeger

Eine hohe Beschäftigung mit steigenden Löhnen gibt den Menschen die Möglichkeit, noch mehr auf die hohe Kante zu legen. Vor allem mit Sparsamkeit erklärt sich die Bundesbank das gestiegene Geldvermögen der Deutschen im zweiten Quartal. Gesucht sind vor allem risikoarme und kurzfristige Anlageformen. Dazu gehören Bargeld oder Sichteinlagen bei Banken wie etwa auf Girokonten, die man rasch umschichten kann.

Private Schulden steigen leicht

Auf Sparbriefe wie Festgeld oder Termineinlagen lassen Anleger sich nicht mehr so gern ein, weil sie ebenfalls kaum noch etwas abwerfen. Insgesamt machen Bargeld und Einlagen inzwischen 2,25 Billionen Euro aus, also mehr als ein Drittel des gesamten Geldvermögens. Wie dieses Vermögen verteilt ist zwischen arm und reich, vermag die Bundesbank nicht zu sagen. Immobilienkredite zählt sie zu den privaten Schulden. Die sind pro Haushalt um 1,1 Prozent gestiegen und betragen insgesamt knapp 1,7 Billionen Euro. Unterm Strich ergibt sich so ein Nettogeldvermögen von etwas mehr als 4 Billionen Euro.


5

Keine Kommentare mehr möglich. Hinweise zum Kommentieren finden Sie in den Kommentar-Spielregeln.)

Barbara, Samstag, 14.Oktober, 13:34 Uhr

4. Das, was die Millionen Armuts-Bürger zu diesem Thema zu sagen haben,

wird hier gar nicht veröffentlicht!

Alexander K., Samstag, 14.Oktober, 11:55 Uhr

3. Giralgeldschöpfung?

Bankeinlage scheint mir ein diffuser Begriff zu sein. Das könnte auch Geld aus Giralgeldschöpfung sein (das ist das was glaub ich Alfons meint). Und seit ich infolge diverse Berichte diesen Begriff und das Verfahren kenne und weis, was dahinter steckt, denke ich mir immer: "Was soll die Gier nach beschriebenem Papier?".

Weis jemand, ob Bankeinlage auch Giralgeldschöpfung beinhaltet?

  • Antwort von Barbara, Samstag, 14.Oktober, 14:17 Uhr

    Alexander, das Verbum "wissen" wird wie folgt konjugiert:

    ich weiß
    du weißt
    er/sie weiß

    wir wissen
    ihr wißt
    sie wissen

    Daran hat auch die unsinnige "Rechtschreib-Reform" nichts geändert und nichts ändern können!

Alfons , Samstag, 14.Oktober, 10:20 Uhr

2. Geld ist mit nichts gedeckt, nur eine Zahl im Computer oder Baumwollpapier

Eine Enteignung wäre ganz einfach. Selbstverständlich nur am Wochenende. Besondere Situation erfordert besondere Maßnahmen. Nur wer wenig arbeitet und alles verbraucht, der kann nichts verlieren.

wm, Samstag, 14.Oktober, 09:08 Uhr

1. Das Geldvermögen steigt......

Logisch, 3,2 Millionen Deutsche haben (gezwungenermaßen) mehrere Jobs!

  • Antwort von Wolf, Samstag, 14.Oktober, 09:33 Uhr

    Krampf,es geht um Sparvermögen.....wer lesen kann ist klar im Vorteil.

  • Antwort von wm, Samstag, 14.Oktober, 11:29 Uhr

    @Wolf

    Wer interpretieren kann ist klar im Vorteil!