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Herbstklausur in Coburg Freie Wähler wollen mit mehr sozialen Themen punkten

Die Freien Wähler (FW) wollen bei den Landtagswahlen 2018 die absolute Mehrheit der CSU brechen. Zugleich bieten sie sich als Koalitionspartner für die Christsozialen an. Dieses Ziel bekräftigte die Landtagsfraktion der Freien Wähler in ihrer dreitägigen Herbstklausur in Coburg.

Von: Stanislaus Kossakowski

Stand: 15.09.2017

FW-Chef Aiwanger | Bild: picture-alliance/dpa/Alexander Heinl

Erreichen will die Wählergemeinschaft das mit ihren bewährten Themen aber auch mit verstärktem Engagement in sozialpolitischen Fragen. An der AfD werden sich die Freien Wähler nicht orientieren, versicherte FW-Chef Hubert Aiwanger.

"Wir werden den Weg der Mitte weitergehen."

FW-Chef Hubert Aiwanger

Bedingungen für eine Koalition

Aiwanger nannte drei Bedingungen für eine angestrebte Koalition mit der CSU: So müssten die Kindergartengebühren wegfallen, die 3. Startbahn in München verhindert und die Gleichstromtrassen Südlink und Süd-Ostpassage nicht gebaut werden. Die Freien Wähler verstünden sich auch als Korrektiv der CSU. Dies habe mit der Rückkehr zum neunstufigen Gymnasium G9 und mit der Abschaffung der Studiengebühren bereits funktioniert.

"Wir werden die CSU weiter zum Jagen tragen."

FW-Chef Hubert Aiwanger

Als weitere sozialpolitische Forderungen nennen die Freien Wähler: Den Hebammen sollen die hohe Versicherungsprämien staatlich abgenommen werden. Zudem müsse die medizinische Versorgung im ländlichen Raum ausgebaut und gesichert werden. Pflegekräfte müssten außerdem besser bezahlt werden. Auch dürften die Wohnungs-Mietpreise nicht durch die Decke gehen. 


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