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#fragBR24 Tierschmuggel in der EU – was tun?

Der illegale Handel mit Haustieren ist in der EU ein großer und lukrativer Markt. Das Problem ist lange bekannt, doch es ändert sich nichts. Fünf Staaten, darunter Deutschland, haben die EU-Kommission jetzt förmlich dazu aufgefordert, den Tierschmuggel endlich zu stoppen.

Stand: 10.11.2017

Die tatsächliche Zahl an illegalen Tiertransporten existiert nicht. Lediglich Dunkelziffern lassen den wahren Umfang erahnen. Offizielle Zahlen gibt es aus dem Jahr 2015: 505 Tiere wurden beschlagnahmt. Ein Jahr später waren es schon 1.142 Tiere bei 57 Fällen von Tiertransport. Doch die Zahlen können nur ein Bruchteil sein, betrachtet man allein die Zahl an in der EU gehandelten Hunden, die es über die Datenbank von TRACES gibt.

Darin waren es wohl 552.000 gehandelte Hunde im Jahr 2014, wovon lediglich 20.779 registriert wurden. Damit wird das Ausmaß an Tierhandel wesentlich deutlicher! Auch deswegen ist die EU endlich zum Handeln aufgefordert.

Bereits im Februar 2016 hatte das Europäische Parlament einem gemeinsamen Entschließungsantrag zur EU-weiten Kennzeichnung und Registrierung von Heimtieren zugestimmt. In diesem Antrag forderte das Parlament die Kommission unter anderem auf, den illegalen Tierhandel zu unterbinden. Wie dies konkret ausschauen könnte, gibt's in unserem #fragBR24-Erklärvideo.

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