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Spitzenposten werden aufgeteilt FDP-Landeschef Duin gibt Parteivorsitz ab

Der FDP-Landesvorsitzende Albert Duin wird auf dem Parteitag im November sein Amt abgeben. Das bestätigte die Partei. Ihm soll Generalsekretär Daniel Föst nachfolgen - Duin will aber dennoch als Spitzenkandidat in die Landtagswahl gehen.

Von: Erich Wartusch

Stand: 12.10.2017

portrait | Bild: Albert Duin

Der 64-Jährige Albert Duin war seit 2013 im Amt. Als Grund für seinen Rückzug nennt der Münchner die Weiterentwicklung seiner Partei. Mit dem Wieder-Einzug  in den Bundestag sei ein wichtiges Etappenziel erreicht worden.

Dennoch Spitzenkandidat für Landtagswahl

Trotz des Rücktritts vom Landesvorsitz möchte Duin als Spitzenkandidat der FDP in die Landtagswahl gehen. Ob sich der Münchner tatsächlich als Spitzenkandidat für die Landtagswahl durchsetzen wird, ist noch nicht klar. Möglicherweise will auch der frühere Wissenschaftsminister Heubisch an Position eins kandidieren.

Generalsekretär Daniel Föst als Nachfolger

Daniel Föst

Als Nachfolger schlägt Duin Generalsekretär Daniel Föst vor. "Es macht Sinn, wenn sich Albert Duin auf die Landtagswahl konzentriert und ich mich auf die Führung der Partei", sagte Föst in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. Den scheidenden Duin lobt Föst nachdrücklich: "Er hat Großes geleistet und nach den Wahlniederlagen 2013 die Partei wieder aufgebaut und den Mitgliedern Vertrauen eingeimpft."

Falls er als neuer Landesvorsitzender gewählt wird, hat Föst ein klares Ziel: "Die FDP muss sich in Bayern stabilisieren. Ich möchte die Fünf-Prozent-Hürde nie wieder von unten anschauen, sondern mit großer Distanz von oben."


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